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Die Veranstalter und Botschafter der Hirschfeld-Tage NRW (v.l.n.r.): Jörg Litwinschuh (Bundesstiftung Magnus Hirschfeld), Bettina Böttinger, Klaus Nierhoff und Gabriele Bischoff (ARCUS-Stiftung) (Bild: BMH/Norbert Mispelbaum)

Bettina Böttinger und Klaus Nierhoff sind die Botschafter der Hirschfeld-Tage NRW 2014: Vom 4. April bis 18. Mai finden fast 100 Veranstaltungen im gesamten Bundesland statt.

Unter dem Motto "L(i)ebe die Vielfalt" laden die Hirschfeld-Tage NRW vom 4. April bis zum 18. Mai zu knapp 100 Veranstaltungen in ganz NRW ein. Veranstalterinnen sind die ARCUS-Stiftung und die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH).

Vorträge, Lesungen, Workshops und Vorführungen thematisieren in 16 Städten sexuelle Vielfalt, werben für mehr Akzeptanz und erinnern an die Verfolgung und Repression von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Inter* (LSBTI*) vom Nationalsozialismus bis in die frühe Bundesrepublik Deutschland.

Der weite Weg zur echten Akzeptanz


Das Plakat zu den Hirschfeld-Tagen NRW

Moderatorin Bettina Böttinger und Schauspieler Klaus Nierhoff unterstützen die Veranstaltungsreihe als Botschafter. Schirmherrin ist Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen (MGEPA). Die Veranstaltungsreihe wird finanziert von der BMH, der Landeszentrale für politische Bildung NRW, dem MGEPA, der ARCUS-Stiftung sowie aus privaten und Firmenspenden (z.B. VP Bank).

Es sind die 2. Hirschfeld-Tage, die nach der ersten Veranstaltungsreihe in Berlin im Jahr 2012 nun in Nordrhein-Westfalen stattfinden. "Gemeinsam mit regionalen und lokalen Partnern stellen wir die gesellschaftliche Lebenswelt von LSBTI* dar, diskutieren über sexuelle Identitäten und Rollenbilder und erinnern an die beiden mutigen Vorreiter der ersten deutschen Homosexuellen-Bewegung Magnus Hirschfeld und Johanna Elberskirchen", erklärte Jörg Litwinschuh, der geschäftsführende Vorstand der BMH. "Zugleich wollen wir die nationalsozialistische Verfolgung Homosexueller in Erinnerung halten und die Repression bis in die 1960er Jahre diskutieren."

Die Erinnerung an das Schicksal der Zeitzeugen, die unter den Folgen des § 175 StGB gelitten haben und bis heute leiden, liege der ARCUS-Stiftung besonders am Herzen, ergänzte Gabriele Bischoff, Vorsitzende des Vorstands der ARCUS-Stiftung. "Wir sind Mitveranstalterin der Hirschfeld-Tage, um daran zu erinnern, dass wir auch heute noch viel erreichen wollen. Denn von unserem Ziel der vollen Emanzipation und Akzeptanz sind wir noch immer weit entfernt." (cw)

Hinweis in eigener Sache: queer.de ist Medienpartner der Hirschfeld-Tage NRW. Dazu haben wir einen eigenen Themenkanal eingerichtet, indem wir Interviews mit Beteiligten sowie Berichte von zahlreichen der kommenden Veranstaltungen veröffentlichen werden.



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