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Kommentare zu:
Bischof Overbeck gegen Diskriminierung von Regenbogenfamilien


#1 goddamn liberalAnonym
  • 24.03.2014, 16:53h
  • Hm.

    Liegt das am Dienstherrenwechsel in Rom?

    Wie wäre es jetzt mit der Wiedereinstellung der Putzfrau?

    Und einer Anpassung des kirchlichen Dienstrechts an die Ordnung des Grundgesetzes?
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 mx5972Profil
#5 MiroAnonym
#6 LorenProfil
  • 24.03.2014, 17:38hGreifswald
  • Antwort auf #1 von goddamn liberal
  • Der Mann scheint gehorsam zu sein (demnächst in Köln?). Innere Überzeugung kann ich allerdings (noch?) nicht erkennen.

    "Auch wenn am Abend unterschiedliche Positionen deutlich wurden, war sich die Runde einig, den Dialog fortsetzen zu wollen."

    Bedauerlich, dass die "unterschiedliche(n) Positionen" im Artikel nicht erläutert werden.
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#7 BlaueDonauAnonym
  • 24.03.2014, 18:06h
  • Meine Güte - wie peinlich ist das doch! Dieser Typ will offensichtlich noch mehr Karriere machen und deswegen äußerst er sich zu diesem Thema im Sinne des jeweiligen Papstes. Unter Benedikt war die harte Welle angesagt und Overbeck tobte in Talkshows gegen Schwule und Lesben. Jetzt kommen aus Rom andere Töne und sofort ist Overbeck wieder in vorderster Reihe, wenn es um dieses Thema geht. Er hofft wohl darauf, der nächste Kardinal von Köln zu werden...
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#8 RobbyEhemaliges Profil
  • 24.03.2014, 18:32h
  • Da sieht man's mal wieder: Overbeck hat Kreide gefressen und versucht, die LGBTI-Community mit seinen Lügen einzulullen...
    Wird ihm aber nicht gelingen. - Dieses miese Spielchen haben wir schon lange durchschaut!
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#9 goddamn liberalAnonym
#10 panzernashorn
  • 24.03.2014, 19:09h
  • Was der "Gute" in seinem Wahn dennoch nicht verstehen wird:

    Einen "normal" denkenden bzw. fühlenden Menschen interessiert es nicht die Bohne, was ein spitzenrocktragender Schwarz- oder Lilakittel meint, ihm zugestehen zu dürfen - es ist ihm zu Recht schlicht und einfach gleichgültig.

    Was Sekten denken und "erlauben", hat in der Lebenswirklichkeit eines aufgeklärten Menschen so viel zu suchen wie das sprichwörtliche Spitzglas unter den nackten Fußsohlen.

    Wenn es nach mir ginge, würde die gesamte Sippschaft in die Psychiatrie wandern und dort - wohlbehütet - wenigstens keinen größeren Schaden in den Gehirnen einfach strukturierter Artgenossen mehr anrichten können.
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#11 RobbyEhemaliges Profil
#12 Oliver42Anonym
#13 Torsten_Ilg
  • 24.03.2014, 21:00h
  • Man muss auch in der katholischen Kirche den dort tätigen Menschen zugestehen, dass sich ihre Ansichten ändern können. Das gilt selbstverständlich auch für Würdenträger und Bischöfe. Ich zolle Bischof Overbeck meinen Respekt für diese klare Aussage.
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#14 userer
  • 24.03.2014, 21:06h
  • Pfaffengesäusel: "Es sei nicht in Ordnung, wenn gleichgeschlechtliche Paare bei kirchlichen Feiern wie Taufe oder Erstkommunion der Kinder nicht gemeinsam in Erscheinung treten dürfen und damit einzelne von der Teilnahme ausgeschlossen werden [...]"

    Karriere? Gut möglich. Ich denke, der sorgt sich vor allem um den Nachschub an Schäfchen-Frischfleisch zum Gehirnwaschen, unangemessenen Befummeln und später dann zum Kirchesteuerzahlen.
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#15 hypathiaProfil
  • 24.03.2014, 21:18hBaden
  • Dieses weichgespüte Geseiere was wir jetzt wahrscheinlich des öfteren von seiten der Berufskathos zu hören bekommen werden, liegt doch nur daran, dass immer mehr Menschen aus dem Märchenverein austreten. Das erzeugt natürlich Existenzängste bei den überbezahlten Märchenonkeln, die sich deshalb an wiederverheiratete Geschiedene und auch an uns anbiedern wollen. Dafür opfern sie sogar ihre mittelalterlichen Dogmen.
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#16 paren57Ehemaliges Profil
  • 24.03.2014, 21:36h
  • Ein Wendehals, der dem neuen Alphamännchen den Arsch leckt? So gut das alles erst einmal klingt, ist das auch belastbar, wenn die Linie im Vatikan wieder in eine andere Richtung geht? Trägt das, wenn die Glaubenskongregation wieder die Sündenkeule schwingt? Wäre schön, aber bei diesen Pfaffen bleibe ich skeptisch. Die Worte hör ich wohl, aber überzeugen werden mich nur Taten.
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#17 PeerAnonym
  • 24.03.2014, 21:37h
  • Wenn er es ernst meinte, spräche er sich auch für die Gleichstellung im Adoptionsrecht an!!

    Weil das eben gerade den Kindern nützt.
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#18 herve64Profil
  • 25.03.2014, 09:53hMünchen
  • Hm, ich weiß nicht so recht, wie ich das jetzt einordnen soll: hat hier jemand eine Erleuchtung gekriegt bzw. eine göttliche Eingebung, oder hat der Wolf hier Kreide gefressen, um mal eine märchenhafte Metapher anzuwenden?

    Im Sinne des Mottos "An ihren Taten sollt Ihr sie erkennen" ist m. E. erst einmal eine weitere Beobachtung angesagt.
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#19 TheDadProfil
  • 25.03.2014, 10:46hHannover
  • Antwort auf #13 von Torsten_Ilg
  • Wessen "Würde" trägt denn dieser Herr, der sich nun in der Öffentlichkeit vom Saulus zum Paulus wandeln will ?

    Meine Würde trägt der nicht, denn die wird und wurde seit Jahrzehnten von der RKK mit Füßen getreten !

    Die Implikation des "Würdenträgers" soll hier dazu führen diesen Leuten eine leitende Funktion innerhalb der Diskussion zuzuweisen, die sie weder aus ihrer beruflichen Qualifikation, noch aus ihrer gesellschaftlichen Stellung heraus besetzen, denn die Gleichstellung von LGBT´s IST KEINE kirchliche oder gar christliche Aufgabe, sondern eine rein staatliche..

    Die Trennung von Staat und Kirche muß sich genau hier vollziehen, denn die Einmischung der Religionen in staatliche Belange wird durch unser GG zu Recht abgelehnt..

    Damit ist weder Herr Overbeck, noch sonst irgendeiner seiner Kollegen als Diskussionspartner geeignet, der naturgegebenermaßen Argumente einbringen soll, die im Für und Wider eine Diskussion beherschen..

    Unsere Diskussionspartner sind die staatlichen Vertreter, die Ministerien, die Landesregierungen und die Bundesregierung..

    Und dort sind die "Meinungen" der Kirchen bereits überproportional vertreten, da braucht Mann nicht noch einen weiteren "Amtsträger", der gar kein Amt inne hat, noch einen Würdenträger, der von Menchenwürde wenig bis gar nichts versteht..
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#20 Jürgen WenkeAnonym
  • 25.03.2014, 11:33h
  • Die Hütte brennt, die Zahlenden treten in Scharen aus (nicht: Die Gläubigen treten in Scharen aus). Und das ist auch gut so.
    Wie armseelig ist eine Kirche, die Kreidefresser wie Overbeck als Funktionär hat: heute so, morgen so.
    Und weiterhin: Berufsverbote für Schwule und Lesben in der Kirche.
    Wenn die Filialen der katholischen Kirche schliessen: Endlich!
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#21 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 25.03.2014, 15:37h
  • Antwort auf #18 von herve64
  • "... ist m. E. erst einmal eine weitere Beobachtung angesagt."

    Nein, das ist unnötig. Die von rasenden Vernichtungswillen bestimmten letzten 15 Jahrhunderte, waren eine mehr als ausreichende Beobachtungszeit, um die kriminelle Energie des Todeskultes einzuschätzen.
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#22 goddamn liberalAnonym
#23 Fred i BKKAnonym
  • 26.03.2014, 02:04h
  • Antwort auf #18 von herve64
  • ....ich will weder dem Leitwolf in Rom noch diesem Rudelrueden vertrauen....

    wir kennen doch das Verhalten der Bande ueber

    2000 Jahre ....

    wiedereinmal zieht sich ein Wolf die Kleider der Grossmutter ueber ,legt sich ins Bett und erwartet die naiven Kinder um sie zu letztlich zu fressen ..

    Schauspieler Gruppe der " Herrn" .....
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#24 dankeAnonym
#25 RegelAnonym
  • 26.03.2014, 13:55h
  • Auch jetzt gilt: generell hat die katholische Kirche immer recht. Und wenn doch nicht, dann entschuldigt sie sich später.
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#26 hypathiaProfil
#27 FoXXXynessEhemaliges Profil
#28 Die BotschaftAnonym
  • 26.03.2014, 17:44h
  • Antwort auf #26 von hypathia
  • Wenn der Bischof hier über die "Gleichbehandlung" spricht, meint er die Möglichkeit die Sakramente zu bekommen bzw. am Leben der Gemeinde teilzunehmen, nicht die Gleichstellung im Staatlichen Recht, wozu er als Vertreter der Kirche gar nicht zuständig ist. Und seine Botschaft ist an gläubige Schwule und Lesben gerichtet - denen und nur denen zusteht es nun, sie entsprechend auch zu bewerten.
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#29 userer
#30 Oliver42Anonym
#31 guter anfangAnonym
#32 HeiligsStühlchenAnonym
  • 28.03.2014, 18:42h
  • Antwort auf #31 von guter anfang
  • Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.
    Goethe, Maximen und Reflexionen, 1833

    Aber da die Katholenbande Ewigkeiten brauchte zu erkennen, dass nicht die Sonne sich um die Erde dreht, kann auch diese Erkenntnis noch tausend Jahre auf sich warten lassen. Fraglich, ob's die Katholiban bis dahin überhaupt noch gibt.
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#33 WerteAnonym
  • 28.03.2014, 19:59h
  • Antwort auf #32 von HeiligsStühlchen
  • Goethe ist hier gar nicht alleine: daß die Akzeptierung und nicht simple Toleranz der Maß der Dinge sein sollte, das sagt auch die katholische Kirche so. Und überhaupt, hätte die Toleranz so eine hohe Stelle in der Hierarchie der Werte einer sekulärisierten Welt je erreicht, wenn diese Welt die christliche Barmherzigkeit bzw. Nächstenliebe nie vergessen hätte und nach diversen Substituten suchen nicht müsste ? Dabei kann eine authentische Akzeptierung natürlich nur durch die Liebe entstehen, nicht durch das Dulden. Was meine Kirche betrifft, die funktioniert nun mal auch durch gewisse Hierarchie der Werte, wo solche Begriffe wie "Sünde" und "Tugend" ganz oben stehen: somit läutet konsequenterweise die Frage, die sich jedem Mitglied - auch mir - in jeder Situation stellt, nicht etwa "kann ich das oder jenes tolerieren ?", sondern : kann ich mit etwas in Berührung kommen, wenn das nach wie vor offiziell als "Sünde" gilt, oder nicht ? Ist diese Frage auf einmal beantwortet, dann ist das ganze "Problem" mit der Toleranz bzw. Akzeptierung nur von sekundärer Bedeutung, eigentlich nur ein Detail.
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#34 TheDadProfil
  • 29.03.2014, 23:48hHannover
  • Antwort auf #30 von Oliver42
  • Was genau macht denn "der neue Papst", wenn er "erklärt", das "bestimmte Formen der Lebenspartnerschaft für ihn tolerabel seien ?

    Er stellt neue Grenzen der Toleranz auf, die gleichzeitig auch die neuen Grenzen der Diskriminierung sind !

    Damit stellt der Papst klar :

    Wir (die RKK) werden LGBT´s auch weiterhin diskriminieren..

    Und damit ist das Ganze Statement des Papstes für den Arsch !
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#35 Vater
  • 27.04.2014, 20:21h
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • Vom Saulus zum Paulus?

    Sowas gibt es ja öfter; allerdings sind Saulus und Paulus für mich wie Pest und Cholera.

    Eine der bekanntesten zeitgenössischen Nachahmerinnen der Saulus-Paulus-Wandlung ist die wundersame Metamorphose der Eso-Tante Gabriele Kuby zur Katholiban.

    Radikale wechseln gerne mal Meinung oder Seite und bleiben dennoch radikal. Vor allem ziehen manche Leute selbst nach mehreren (!) krassen Meinungswechseln dennoch nicht den naheliegenden Schluss ihrer eigenen Fehlbarkeit.

    Sollte der Overbeck wirklich milder werden, dann würde ich das natürlich begrüßen - zumal er sicher Leute "mitbringen" würde.

    Meine Erfahrung lehrt mich in diesen Fällen jedoch leider Misstrauen.

    Sollte der "gedrehte Wind" aus Rom wirklich verantwortlich sein, dann bleibt mein Misstrauen.
    (Wes Brot ich ess, des Lied ich sing')

    Von dort vernehme ich nämlich seit geraumer Zeit salbungsvolles und frömmelndes Pfaffengesäusel - eher Verschleierung denn Richtungswechsel u. Zeichensetzung.

    Zuerst wurden erzkonservativen homophoben "Würdenträgern" in Polen etc. entsprechende homophobe Zugeständnisse gemacht, dann folgten scheinbar mildtätige Worte über Homosexuelle, um im Anschluss aber mehr als klarzustellen, dass es einfach sanfterer und schönerer Euphemismen bedürfe, um die ewigen unabänderlichen Wahrheiten über die Sündhaftigkeit von Homosexualität zu verkünden (Verzeihung! Ich meinte natürlich "zu verschleiern").
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