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Kommentare zu:
Bischof Overbeck gegen Diskriminierung von Regenbogenfamilien


#31 guter anfangAnonym
#32 HeiligsStühlchenAnonym
  • 28.03.2014, 18:42h
  • Antwort auf #31 von guter anfang
  • Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.
    Goethe, Maximen und Reflexionen, 1833

    Aber da die Katholenbande Ewigkeiten brauchte zu erkennen, dass nicht die Sonne sich um die Erde dreht, kann auch diese Erkenntnis noch tausend Jahre auf sich warten lassen. Fraglich, ob's die Katholiban bis dahin überhaupt noch gibt.
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#33 WerteAnonym
  • 28.03.2014, 19:59h
  • Antwort auf #32 von HeiligsStühlchen
  • Goethe ist hier gar nicht alleine: daß die Akzeptierung und nicht simple Toleranz der Maß der Dinge sein sollte, das sagt auch die katholische Kirche so. Und überhaupt, hätte die Toleranz so eine hohe Stelle in der Hierarchie der Werte einer sekulärisierten Welt je erreicht, wenn diese Welt die christliche Barmherzigkeit bzw. Nächstenliebe nie vergessen hätte und nach diversen Substituten suchen nicht müsste ? Dabei kann eine authentische Akzeptierung natürlich nur durch die Liebe entstehen, nicht durch das Dulden. Was meine Kirche betrifft, die funktioniert nun mal auch durch gewisse Hierarchie der Werte, wo solche Begriffe wie "Sünde" und "Tugend" ganz oben stehen: somit läutet konsequenterweise die Frage, die sich jedem Mitglied - auch mir - in jeder Situation stellt, nicht etwa "kann ich das oder jenes tolerieren ?", sondern : kann ich mit etwas in Berührung kommen, wenn das nach wie vor offiziell als "Sünde" gilt, oder nicht ? Ist diese Frage auf einmal beantwortet, dann ist das ganze "Problem" mit der Toleranz bzw. Akzeptierung nur von sekundärer Bedeutung, eigentlich nur ein Detail.
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#34 TheDadProfil
  • 29.03.2014, 23:48hHannover
  • Antwort auf #30 von Oliver42
  • Was genau macht denn "der neue Papst", wenn er "erklärt", das "bestimmte Formen der Lebenspartnerschaft für ihn tolerabel seien ?

    Er stellt neue Grenzen der Toleranz auf, die gleichzeitig auch die neuen Grenzen der Diskriminierung sind !

    Damit stellt der Papst klar :

    Wir (die RKK) werden LGBT´s auch weiterhin diskriminieren..

    Und damit ist das Ganze Statement des Papstes für den Arsch !
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#35 Vater
  • 27.04.2014, 20:21h
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • Vom Saulus zum Paulus?

    Sowas gibt es ja öfter; allerdings sind Saulus und Paulus für mich wie Pest und Cholera.

    Eine der bekanntesten zeitgenössischen Nachahmerinnen der Saulus-Paulus-Wandlung ist die wundersame Metamorphose der Eso-Tante Gabriele Kuby zur Katholiban.

    Radikale wechseln gerne mal Meinung oder Seite und bleiben dennoch radikal. Vor allem ziehen manche Leute selbst nach mehreren (!) krassen Meinungswechseln dennoch nicht den naheliegenden Schluss ihrer eigenen Fehlbarkeit.

    Sollte der Overbeck wirklich milder werden, dann würde ich das natürlich begrüßen - zumal er sicher Leute "mitbringen" würde.

    Meine Erfahrung lehrt mich in diesen Fällen jedoch leider Misstrauen.

    Sollte der "gedrehte Wind" aus Rom wirklich verantwortlich sein, dann bleibt mein Misstrauen.
    (Wes Brot ich ess, des Lied ich sing')

    Von dort vernehme ich nämlich seit geraumer Zeit salbungsvolles und frömmelndes Pfaffengesäusel - eher Verschleierung denn Richtungswechsel u. Zeichensetzung.

    Zuerst wurden erzkonservativen homophoben "Würdenträgern" in Polen etc. entsprechende homophobe Zugeständnisse gemacht, dann folgten scheinbar mildtätige Worte über Homosexuelle, um im Anschluss aber mehr als klarzustellen, dass es einfach sanfterer und schönerer Euphemismen bedürfe, um die ewigen unabänderlichen Wahrheiten über die Sündhaftigkeit von Homosexualität zu verkünden (Verzeihung! Ich meinte natürlich "zu verschleiern").
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