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Im Jahr 2003 zog der Berliner CSD noch an der Gedächtniskirche vorbei (Bild: Norbert Blech)

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat einen Widerspruch des Berliner CSD-Vereins gegen den Gebührenbescheid für das CSD-Straßenfest abgewiesen.

Das berichten mehrere Berliner Medien am Dienstag. Der CSD erhält demnach dennoch eine Rückzahlung in Höhe von rund 700 Euro aus dem Jahr 2012, weil der Veranstalter falsche und für ihn ungünstige Angaben gemacht habe.

CSD-Geschäftsführer Robert Kastl hatte vor wenigen Wochen Strafanzeige gegen das zuständige Bezirksamt Mitte und weitere Personen wegen einer angeblichen Schlechterstellung des CSD gegenüber anderen Veranstaltungen gestellt. Den Widerspruch gegen den Bescheid hatte er da bereits eingelegt; den Medienberichten zufolge will er diesen nun gerichtlich anfechten.

Derweil gibt es am Mittwoch das nächste CSD-Forum (ab 18.30 Uhr, verlegt in den Wilden Oscar, Niebuhrstraße 59/60). Bereits beim letzten Forum Ende Februar hatte es erhebliche Differenzen zwischen Vereinsmitgliedern, Vorstand und Geschäftsführung gegeben (queer.de berichtete). Grund sind unter anderem eine kaum erklärte und schnell umgesetzte Umbenennung des CSDs in Stonewall sowie generelle Transparenz- und Kommunikationsfragen.

Dieser Streit schwelt nun bereits seit einigen Monaten. Er könnte in einer Abspaltung oder einer personellen Neubesetzung enden. (nb)