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Christine Lüders leidet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes seit 2010 (Bild: ADS)

  • 26. März 2014, Noch kein Kommentar

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hat am Mittwoch Christine Lüders erneut zur Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) ernannt.

Lüders leitet die Antidiskriminierungsstelle seit 2010. Zuvor leitete sie unter anderem das Referat Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes ist mit Inkrafttreten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) im August 2006 gegründet worden. Ziel des Gesetzes ist es, Diskriminierung aus rassistischen Gründen oder der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) begrüßte die erneute Ernennung von Christine Lüders als "gute Wahl". "Unter ihrer Leitung ist die ADS zu einer Anwältin der Minderheiten und ein Ort für politische Impulse gegen Diskriminierung geworden", erklärte LSVD-Vorstand Axel Hochrein. "Lüders ist wirkungsvoll gegen Ausgrenzungen und Benachteiligungen vorgegangen und hat immer auch klar Stellung gegen die gesetzliche Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Transgender bezogen." (cw)