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  • 29.03.2014           54      Teilen:   |

Dating-App

5 Jahre Grindr: Umzingelt von Schwulen

Artikelbild
Die Dating-App Grindr sowie ihre diversen Ableger bzw. Konkurrenten haben nicht nur das schwule Kennenlernen in den letzten fünf Jahren radikal verändert (Bild: East Bay Express)

Happy Birthday, Grindr! Im März 2009 ging die Location-basierte Dating-App an den Start und revolutionierte das schwule Leben.

Von Kevin Clarke

Die Szene könnte manchem bekannt vorkommen. Da sitzt man also in einem Restaurant, sagen wir mal dem Borchardt in Berlin, mit fünf Freunden, die gerade in der Stadt sind, um eine Kunstmesse zu besuchen. Man plaudert. Über dies und das. Wird aber alle paar Sekunden unterbrochen, weil das auf dem Tisch liegende iPhone blinkt.

Natürlich muss sofort gecheckt werden, wer einem da eine Nachricht geschickt hat. Besonders wenn's via Grindr war. Und dann ist es durchaus möglich, dass einer der ansonsten überaus wohlerzogenen Besucher mitten beim Essen aufsteht, weil gleich um die Ecke ein "heißer Araber" wartet, der eigentlich auch wegen der Kunstmesse angereist ist, aber zwischen Kunst und Messe Zeit für andere Aktivitäten findet. Dafür muss man doch Verständnis haben, oder?

Man könnte das als unhöflich antun, dieses plötzliche Aufstehen und Weggehen. Man könnte es auch unhöflich finden, dass Freunde, mit denen man sich beim Lunch für den Abend verabredet, später absagen, weil sie neue Pläne gemacht haben mit neuen Grindr-Bekanntschaften. Und noch mehr neuen Grindr-Guys. Aus Arabien oder anderswo. Man könnte es aber auch einfach als neuen schwulen Alltag akzeptieren und sich damit abfinden, dass die Dating-App Grindr sowie ihre diversen Ableger bzw. Konkurrenten unser Leben in den letzten fünf Jahren radikal verändert haben.

Genau am 25. März 2009 ging die von Joel Simkhai entwickelte erste "location-based meet-up app" an den Start. Inzwischen hat sie mehr als fünf Millionen aktive monatliche Nutzer, die sich täglich über 38 Millionen Nachrichten auf ihre iPhones, iPads, iPod Touchs, Androids und BlackBerrys schicken. In 192 Ländern dieser Welt. Eine beispiellose Erfolgsgeschichte, die grundsätzlich etwas am schwulen Leben verändert hat: Heute ist selbst der entlegenste Ort ein potenzielles Cruising-Paradies. Niemand muss, um "unter Schwulen" zu leben, in ein entsprechendes Ghetto ziehen, wie das zuvor Generationen von Schwulen getan hatten. Stattdessen kann jetzt jeder per Knopfdruck feststellen, welche kontaktsuchenden Homosexuellen sich in der Nachbarschaft tummeln.

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Die neue Anständigkeit der Schwulenwelt

Nie mehr allein: Grindr zeigt dir Schwule in deiner unmittelbaren Nachbarschaft
Nie mehr allein: Grindr zeigt dir Schwule in deiner unmittelbaren Nachbarschaft

Plötzlich bemerkt sogar der Teenager mitten im Coming-out-Prozess, dass er ganz sicher nicht allein auf der Welt ist, sondern geradezu umzingelt. Und dass viele der Männer, die ihn umzingeln, völlig "normale" Menschen sind. Keine Marsmännchen. Keine finsteren Perversen, von denen man in Schauerromanen gehört oder gelesen hat, wie früher. Denn natürlich darf auf einer über den iStore verfügbaren App nichts eindeutig Sexuelles zu sehen sein. Oder Perverses. Oder Anrüchiges. Die neue Anständigkeit der Schwulenwelt wurde von Grindr noch ein bisschen weiter vorangetrieben. Zur Freude vieler. Und zum Horror von anderen.

Nun ist es allerdings so, dass recht viele Männer Grindr längst wieder den Rücken gekehrt haben, weil ihnen die Attitüde nicht gefällt, die dort von etlichen fitnessgestählten 20-Jährigen entgegengebracht wird. Zur Erinnerung: 51 Prozent der Grindr-Nutzer sind in ihren 20ern, fast die Hälfte gehört zur Kategorie "Clean-cut", 31 Prozent bezeichnen sich als "Geek", 29 Prozent als "Twink". Das hat soeben eine Studie unter 9.000 Grindr-Usern in den USA, England, Kanada, Frankreich und Australien ergeben. 80 Prozent gaben dabei ebenfalls an, dass sie Singles sind, 29 Prozent suchen eine Beziehung.

Die schwule Neuzeit ist halt nicht nur anständig. Sondern auch romantisch. Darauf hatte unlängst schon das US-Magazin "Out" hingewiesen in einer Reportage mit dem Titel "Die neuen Monogamisten". Da hieß es u.a., dass Männer zwischen 16 und 25 Jahren heute "vollständig auf Monogamie" fokussiert sind. Sagt Brian Mustanski von der Northwestern University. "Viele von ihnen können sich eine andere Art von Beziehung gar nicht vorstellen", sagt Mustanski zu seinem eigenen Erstaunen. Dem steht gegenüber, dass die Hälfte der über 40-Jährigen auf Grindr ein "Right Now"-Date suchen und keine Beziehung, weil sie die meist schon haben. Sind Generations-Konflikte also vorprogrammiert?

Wird Dating zu kompliziert und anstrengend?

Das "Attitude"-Problem, das viele Benutzer bei Grindr haben, führte dazu, dass Alternativ-Optionen wie Pilze aus dem Boden sprossen, von Scruff bis DaddyHunt usw. Aber egal, welche Männertypen sich dort jeweils versammeln, das Prinzip bleibt doch gleich: Man ortet andere Schwule in seiner direkten Umgebung, Männern von denen man im Vorbeigehen vielleicht niemals ahnen würde, dass sie schwul sind, weil sie sich nicht umdrehen. Nun sind sie auf der www-Wildbahn unterwegs und checken nach dem Brief Encounter einfach auf dem Telefon, ob der Mann, den sie gerade sahen, schwul und interessiert ist.

Man könnte meinen, Schwulen ging es mit dieser technischen Aufrüstung noch nie so gut wie heute. Besonders junge Homosexuelle müssten sich in einem Paradies wähnen, bleibt ihnen doch dank Grindr & Co. viel Aufwand erspart. Komischerweise hört man in etlichen neuen TV-Serien – wie etwa Adam Goldmans wunderbarer Web-Serie "Whatever This Is" – junge Männer klagen, sie hätten sich vom Dating komplett zurückgezogen, weil ihnen "das alles" zu kompliziert und anstrengend sei.

Das Comeback der Szenekneipe

Guy hat eher schlechte Karten: Drei Viertel der Grindr-User bevorzugen Männer mit Bart
Guy hat eher schlechte Karten: Drei Viertel der Grindr-User bevorzugen Männer mit Bart

Vermutlich sehen ältere Schwule das pragmatischer und gehen im Zweifelsfall einfach wieder in den Park, die Sauna oder die Bar. Und danach zurück zum Partner, der im gemeinsamen Ehebett wartet. Nachdem etliche Medien Ausgehvierteln zuletzt wegen Grindr und vergleichbaren Apps den Untergang vorausgesagt hatten, ist es bemerkenswert, dass das Ausgehleben in schwulen Enklaven durchaus wieder boomt. Und dort nicht nur 40+ Männer zu sehen sind, die aus reiner Nostalgie die alten Spielwiesen nicht aufgeben wollen.

Auch der adaptionsfreudige Nachwuchs hat herausgefunden, wie praktisch es sein kann, sich in einer realen Schwulennachbarschaft zu befinden, sich dort via Grindr zu suchen und zu finden, und sich dann an der Theke nebenan zu verabreden.

Im Grunde ist hier nur ein "Kennenlernschritt" eingefügt, im Vergleich zu früher. Wo man seinen Mut zusammenreißen musste, um den Herrn neben sich an der Theke anzusprechen. Heute macht man das per Klick. Da ist die mögliche Abweisung nicht ganz so peinlich.

Bei der großen Grindr-Umfrage kam übrigens ebenfalls heraus, dass 58 Prozent der Nutzer in den letzten 30 Tagen sechs oder mehr Männer getroffen haben. Auch wenn diese ganzen Tweens mit "Mr. Right" in einer monogamen Traumprinzenbeziehung leben wollen, muss solch ein Prinz ja erst mal gefunden werden. Auch bei Aschenbrödel passte der Schuh nicht gleich bei der ersten Probantin. Statt silberner Schuhe, ist den meisten Grindr-Guys beim Durchforsten der Profile das "Lächeln" am wichtigsten – dicht gefolgt von Angaben zum Körperbau. Man muss ja praktisch denken, wenn's ein Leben lang halten soll. Außerdem bevorzugen drei Viertel aller Grindr-Jungs Männer mit Gesichtsbehaarung. Von solch lächelnden Stoppelgesichtern werden dann am Tag 3,1 Millionen Fotos via Grindr hin und her geschickt.

Weswegen das iPhone auf dem Tisch im Borchardt auch weiter aufleuchten wird, wenn der Besuch kommt und ins nächste Hotelzimmer abwandert. Für Kunst hat man schließlich auch Zeit, wenn man erwachsen ist und dem Grindr-Unterhosenwerbungsideal definitiv und unwiderruflich entwachsen ist.

Dann geben, laut Mustanski, auch die meisten Männer ihre Monogamie-Vorstellungen wieder auf. Dan Savage, der 49-jährige Sexkolumnist und Aktivist aus Amerika, lebt seit 18 Jahren mit seinem Partner zusammen. Er sagt: "Ich habe Monogamie ausprobiert in meinen 20ern. Aber das Leben ist lang, und was man mit 25 will, ist nicht unbedingt das, was man mit 35 oder 45 will. Jedes Männerpaar, das ich kenne und das in einer seriösen und erfolgreichen Langzeitbeziehung lebt, ist nicht monogam. Selbst die nicht, die das in den ersten zehn Jahren ihrer Beziehung sehr wohl waren."

In Uganda bleibt Grindr besser aus

Vermutlich werden das die jungen niedlichen verträumten Grindr-Kerlchen auch noch feststellen mit ihren Prinzen, die sie über Joel Simkhais App kennengelernt haben – oder immer noch suchen. Bekanntlich ist ja der Weg das Ziel. Und unterwegs kann viel passieren, besonders wenn man 25 und "Clean-cut" ist. Wie Simkhai es einst selbst in einem Interview mit der Zeitschrift "Männer" formulierte: "Du kannst dich bei Grindr überall auf der Welt einloggen und sofort jemanden treffen. Und manchmal haben die Leute dann Sex miteinander. Das ist so, wie wenn man den Leuten Autos gibt und dann argumentiert, damit die Zahl der Autounfälle zu erhöhen. Wichtig ist eben, sich anzuschnallen!"

Diese Anschnall-Anthologie bezieht sich darauf, dass Grindr von Anfang an ein Advokat von Safer Sex war. "Menschen müssen verantwortungsvoll damit umgehen", sagt Simkhai. "In unseren Richtlinien verbieten wir, dass jemand in seinem Profil für unsafen Sex wirbt. Wir wollen unsafen Sex nicht unterstützen. Das ist für uns inakzeptabel." Ebenso sagt er, dass das mit der sofortigen Lokalisierung schwierig sein kann, "wenn man an Länder denkt, in denen Homosexuelle verfolgt werden".

In der Tat sollte man Grindr & Co. ausgeschaltet lassen, wenn man in bestimmten Regionen der Welt unterwegs ist, wie Uganda oder Saudi Arabien zum Beispiel. Wahrscheinlich hatten die diversen kunstbeflissenen Araber deshalb damals im Borchardt-Umfeld alle ihren Grindr-Account aktiviert, weil sie dachten, hier in der deutschen Hauptstadt könnten sie sich mal so richtig austoben. Aber wer sagt, dass ein Traumprinz nicht direkt aus 1001-Nacht-Sphären kommen kann. Selbst wenn er mitten beim Essen aufsteht und geht?

Links zum Thema:
» Grindr-Homepage
Wochen-Umfrage: Frage an die schwulen User: Nutzt du Grindr oder andere Location-basierte Dating-Apps? (Ergebnis)

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Tags: grindr, dating app, mobile dating, gay dating
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Reaktionen zu "5 Jahre Grindr: Umzingelt von Schwulen"


 54 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
29.03.2014
11:10:47
Via Handy


(+4, 10 Votes)

Von ehemaligem User Robby


Ich persönlich mag Dating-Plattformen nicht so, weil ich einen potentiellen Sexpartner lieber direkt anspreche, als über eine App usw. Das macht mir einfach mehr Spaß und törnt mehr an. Find ich einfach geiler, weil man Blickkontakt hat. Trotzdem finde ich, dass solche Plattformen an sich eine gute Sache sind, weil dadurch auch schüchterne Schwule an ein Date kommen können.


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#2
29.03.2014
12:10:36


(-6, 12 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Beim ganzen Daten nicht vergessen:

Link zu www.tagesschau.de

Schönes Wochenende!


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#3
29.03.2014
13:00:43


(-12, 24 Votes)

Von Mikesch


"Die neue Anständigkeit der Schwulenwelt."

"Dann ist es durchaus möglich, dass einer der überaus wohlerzogenen Besucher mitten beim Essen aufsteht, weil gleich um die Ecke ein 'heißer Araber' wartet... Dafür muss man doch Verständnis haben, oder?"

"Vermutlich sehen ältere Schwule das pragmatischer und gehen im Zweifelsfall einfach wieder in den Park, die Sauna oder die Bar. Und danach zurück zum Partner, der im gemeinsamen Ehebett wartet."

"Jedes Männerpaar, das ich kenne... ist nicht monogam."

u.s.w.

Aha.

Wollen die hier eigentlich nur noch provozieren?

Einfach nur widerlich, alles zu verallgemeinern und ihre mangelnde Moral auf alle zu übertragen.


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#4
29.03.2014
13:13:34


(+6, 8 Votes)

Von ehemaligem User reiserobby


"Niemand muss, um "unter Schwulen" zu leben, in ein entsprechendes Ghetto ziehen, wie das zuvor Generationen von Schwulen getan hatten. Stattdessen kann jetzt jeder per Knopfdruck feststellen, welche kontaktsuchenden Homosexuellen sich in der Nachbarschaft tummeln."
Wie nennt man das, ein Oxymoron? Denn wenn in der Nachbarschaft keine potentiellen Sexpartner hausen, ist Grindr schlicht obsolet. Eben mal schnell über die Straßenseite, ein paar Häuser oder Blocks weiter, ist dann nämlich auch mit Grindr nicht drin. Die Heidschnucke ist dann besser in der Homo-Gruppe aufgehoben oder fährt im Kleinwagen in die Stadt ins "Ghetto". Und "Ghetto" im Zusammenhang mit Kiezen, Veedeln und Vierteln zu nennen, ist meines Erachtens nicht schön. Ghettos bilden sich aus der Not, oder noch schlimmer... Warschauer Ghetto, ähem... Ansonsten, sehr schöner Text, Yuppieesque, aber gut getroffen. Ich liebe Grindr.


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#5
29.03.2014
13:30:16


(-3, 15 Votes)

Von ehemaligem User LangsamLangsam
Antwort zu Kommentar #3 von Mikesch


Ich glaube, der Autor, der solche sexuellen Phantasien hat, ist sexuell eher arm dran. Er hätte wenigstens "Araber-Hengst" schreiben können. Armer Kerl.


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#6
29.03.2014
13:32:14


(+4, 8 Votes)

Von Albaboy
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Mich würde interessieren wieviele aktive User pro Staaten es gibt? 192 Staaten der Welt sind dabei. 5 Jahre 5 Millionen :) Obwohl es ja in vielen Staaten das APP blockiert wird.


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#7
29.03.2014
14:43:48


(+10, 18 Votes)

Von RadikalVerändert


Koitus-Erfahrung 14-Jähriger:
1980:
Weibl. Jugendliche: 5%
Männl. Jugendliche: 5%

2013:
Weibl. Jugendliche: 26%
Männl. Jugendliche: 20%

Erfahrung weiblicher Jugendlicher mit Internet-Pornografie 2013:
13-Jährige: 30%
14-Jährige: 45%

Erfahrung männlicher Jugendlicher mit Internet-Pornografie 2013:
13-Jährige: 52%
14-Jährige: 74%

Erstes Mal in fester Beziehung:
1980:
Weibl. Jugendliche: 76%
Männl. Jugendliche: 67%

2013:
Weibl. Jugendliche: 85%
Männl. Jugendliche: 72%

Anteil der Jugendlichen, die ihre aktuelle(n) Partner(in) "über alle Maßen lieben"

1980:
Weibl. Jugendliche: 40%
Männl. Jugendliche: 27%

2013:
Weibl. Jugendliche: 69%
Männl. Jugendliche: 61%

"Ich kann meinen Partner/ meine Partnerin sehr lieben und zugleich jemand anderen gernhaben (einschließlich Geschlechtsverkehr)."

Anteil "Stimme überhaupt nicht zu"

1980:
Weibl. Jugendliche: 36%
Männl. Jugendliche: 29%

1990:
Weibl. Jugendliche: 56%
Männl. Jugendliche: 34%

2013:
Weibl. Jugendliche: 53%
Männl. Jugendliche: 47%

"Meine sexuellen Phantasien/ Träume beziehen sich ..."

"ausschließlich auf das andere Geschlecht"

1990:
Weibl. Jugendliche: 73%
Männl. Jugendliche: 84%

2013:
Weibl. Jugendliche: 58%
Männl. Jugendliche: 85%

(Quellen: PARTNER II, III, 4)


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#8
29.03.2014
15:56:29


(+4, 12 Votes)

Von ehemaligem User Robby
Antwort zu Kommentar #3 von Mikesch


LOL! Unser verhuschtes Waldmäuschen kreischt wieder mal hysterisch los, weil in EINEM Artikel die Worte SCHWUL UND SEX vorkommen! - Ich hab' mich schon gefragt, wie lange es dauert, bis unser Mäuschen zu kreischen anfängt...
Lange nicht mehr so gelacht, wie bei DIESEM Kommentar von ihm...


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#9
29.03.2014
16:58:51
Via Handy


(+6, 14 Votes)

Von Mutti
Antwort zu Kommentar #3 von Mikesch


Genau. Kein Gefühl mehr für Anstand und Sitte. Dabei ist es so wichtig, den Schein der Anständigkeit zu wahren, was könnten denn die Leute denken.


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#10
29.03.2014
18:10:39


(+10, 14 Votes)

Von so frei wie nie
Antwort zu Kommentar #7 von RadikalVerändert


"Umzingelt von Schwulen"


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