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Das Zentrum in der Salzburger Innenstadt wurde nicht zum ersten Mall angegriffen (Bild: HOSI Salzburg)

Mit einem Paintball-Gewehr schoss ein Unbekannter auf die Eingangstür der HOSI in der Innenstadt. Verletzt wurde niemand.

In Salzburg hat es in der Nacht zum Dienstag einen homophoben Angriff auf das örtliche LGBT-Zentrum gegeben. Ein Unbekannter gab drei Schüsse mit einem Paintball-Gewehr auf die Eingangstür der Homosexuellen Initiative (HOSI) Salzburg ab.

Zum Tatzeitpunkt befanden sich zwei Personen im Gebäude an der Gabelsbergerstraße in der Innenstadt, Sprecher Gernot Marx und Vorständin Doris Forster. "Die Schüsse wurden aus einem Paintball-Gewehr direkt auf die Fenster und Eingangstür gefeuert", sagte Marx dem Online-Magazin "Salzburg 24". "Zum Glück ging niemand ein oder aus, denn eine der Farbkugeln traf mit voller Wucht die Eingangstür."

Marx konnte noch erkennen, "dass jemand ein Gewehr ins Auto zieht und ein silbernes Auto in Richtung Sterneckstraße beschleunigte". Auf ihrer Facebook-Seite schreibt die Initiative inzwischen: "Ihr könnt auf uns schießen, aber wir werden nicht aufgeben!"

Nicht erster Vorfall

Der gemeinnützige Verein hat bei der Polizei Anzeige erstattet, die den Vorfall vor Ort aufgenommen hat. "Warum wir Ziel dieser Attacken werden, wissen wir nicht, aber in unserer Gegend gab es schon mehrere Vorfälle", so Marx im ORF. So sei es zu Sachbeschädigungen etwa in der nahegelegenen Salzburger Synagoge oder zu Nazi-Schmierereien auf Hauswänden gekommen.

Seit Eröffnung des neuen Zentrums sei es aber auch immer wieder zu kriminellen Zwischenfällen gekommen, so der Zentrumssprecher. Zum Jahresanfang sei das Gebäude etwa mit Eiern beworfen worden. "Wir wollten bisher nicht so viel Wirbel um einzelne Vorfälle machen. Aber wenn auf uns geschossen wird, müssen wir uns ernsthafte Gedanken machen, wie wir unsere Klient/innen, Mitglieder und Mitarbeiter/innen schützen können", so Marx.

Das HOSI-Zentrum bietet unter anderem Beratung und diverse Gruppenabende. Auch ein Print-Magazin und eine Radio-Sendung gehören zum Angebot. (nb)



#1 TragischAnonym
  • 02.04.2014, 12:31h
  • geschichtsvergessen:

    "Wir wollten bisher nicht so viel Wirbel um einzelne Vorfälle machen."
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#2 REalITäTAnonym
#3 RobbyEhemaliges Profil
#4 EntscheidendAnonym
  • 02.04.2014, 15:24h
  • Da wären die Worte von Franz Lackner als Nachfolger des hl.Rupert bzw. Bischof von Salzburg sehr gefragt.
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#5 TimonAnonym
  • 02.04.2014, 16:13h

  • Wenn Politik und Kirchen ein gesellschaftliches Klima der Angst erzeugen, sind solche Taten die Folge davon.
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#6 mx5972Profil
#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 RobbyEhemaliges Profil
#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
#10 RobbyEhemaliges Profil