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Würzburg Der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann hat die Ausstrahlung eines Interviews im Kirchenfunk mit dem ehemaligen Schweizer Priester Pierre Stutz unterbunden, berichtet die Zeitung "Mainpost". Als Grund für das Verbot sieht Stutz selbst seine Homosexualität, die er offen und "verantwortungsvoll" leben will, weswegen er vor zwei Jahren sein Priesteramt niedergelegt hat. Das Bistum gab hingegen an, man habe "Irritationen bei den Hörern und den Katholiken befürchtet". Die Katholische Hochschulgemeinde in Würzburg (khg), bei der Stutz zu Gast war, nannte das Vorgehen laut "Mainpost" "ziemlich lächerlich". (pm)



#1 wolfgangAnonym
  • 13.12.2004, 16:34h
  • Bischof Friedhelm habe ich mehr Toleranz und Offenheit zugetraut - so kann man sich täuschen. Wieder ein Funke Hoffnung zunichte gemacht ........
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#2 JuliaAnonym
  • 13.12.2004, 22:05h
  • Naja, wenn man Ex-Priester ist dan ist es doch Scheißegal was die Kirche sagt. Man ist doch ein freier Mensch. Das ist die Kirche nicht war, wieso Freiheit,. Demokratie, ugh. Das hasse ich an Religion.

    Grüße, Julia
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#3 thomasAnonym
  • 14.12.2004, 13:55h
  • wann endlich findet die katholische kirche ein entkrampftes verhaeltnis zur sexualitaet? wieviel verlogenheit kann diese kirche noch aushalten?
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#4 steffenAnonym
  • 14.12.2004, 15:27h
  • die kirche fordert akteptanz und toleranz für anders denkende, warum nicht für anders liebende? insbesondere von der katholischen kirche, in der die gleichgeschlechtliche liebe. wie in einer fast reinen männergesellschaft, naturgemäß stark ausgeprägt sein dürfte erwartet man eigentlich die toleranz die sie von anderen fordert.

    dieser artikel bestärkt mich in meinem denken, von jeglichen amtskirchen und auch anderen religionen entschieden abstand zu nehmen.
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#5 HippolytosAnonym
  • 14.12.2004, 16:04h
  • ...Pierre Stutz gehört zu den herausragenden spirituellen Autoren der Katholischen Kirche im deutschsprachigen Raum und ist eine der akzeptiertesten Identifikationsfiguren des Schweizer Katholizismus.

    Ich würde seiner Exzellenz, dem Bischof von Würzburg, die Lektüre der Stutz'schen Bücher empfehlen. Ob er -nach eingehender Lektüre- dann immer noch reinen Gewissens ein Redeverbot verhängen könnte..?
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#6 PerroCGNAnonym
  • 14.12.2004, 17:43h
  • " Das Bistum gab hingegen an, man habe "Irritationen bei den Hörern und den Katholiken befürchtet". "

    Ich bin tatsächlich irritiert - hält die Kirche uns wirklich für so dumm, dass wir uns keine eigene Meinung bilden können???
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#7 wolfAnonym
#8 Rüdiger K., AschaffenburgAnonym
  • 14.12.2004, 18:21h
  • Man sollte den Schandmäulern der Amts-Kirchen erst einmal selbst einen Maulkorb verpassen

    und sofort die Kirchensteuer ersatzlos abschaffen.

    Sollen die sich diese Gelder doch erarbeiten, die per Zwang aus den Taschen der Bevölkerung genommen werden und diesem Verein hinterher geworfen werden - denn verdient haben sie es noch nie wirklich.

    Was die sozialen Dienstleistungen betrifft, die von den kircheneigenen Betrieben geleistet werden (Caritas, Malteser - Diakonie, Johanniter - usw.), kann man sie in das allgemeine soziale Abrechnungssystem integrieren.

    Zu Gottesdiensten können Billets an der Pforte verkauft werden.
    Für einzelne Dienstleistungen persönlicher Art muss man ja eh schon berappen (Taufe, Hochzeit, Einsegnung usw.).

    Vielleicht kommen die Schwarzkittel dann endlich mal zur Besinnung, wenn sie gezeigt bekommen, dass die Zeiten des Mittelalters längst vorbei sind!?
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#9 KlausAnonym
  • 18.12.2004, 13:24h
  • Die gesamte Lehre, die von Jesus ausging, lautet: "es gibt kein wichtigeres Gebot als das der Liebe. Der Liebe zu Gott und zu den Menschen." "Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben ", und "als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden."
    Ich finde unsere schwulen katholischen Priester sollen unbedingt in den Gemeinden bleiben und die Liebesbotschaft verkünden und wenn möglich sollen sie in einer Partnerschaft mit einem Freund in Liebe leben. Wir alle sind Kinder Gottes - ausnahmslos - und niemand sollte ausgegrenzt werden. Und wir wissen doch, schwule Priester die in einer Partnerschaft leben, können vielfach eine bessere Seelsorge leisten als ein frustrierter Priester, der unter dem Zölibatszwang leidet. Nicht die kirchliche Lehrmeinung von der Amtskirche sollte hier im Vordergrund stehen sondern die Liebesbotschaft Gottes und seines Sohnes Jesus.
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