Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?21345

(Bild: Wiki Commons / Mikael Häggström / PD)

Drei schwule Männer sind im Bezirk Los Angeles an Meningitis gestorben. Das gab die Gesundheitsbehörde am Donnerstag bekannt.

Daher werden nun Homosexuelle dazu aufgerufen, sich gegen die Krankheit impfen zu lassen. Die Impfung ist kostenlos und kann selbst von Männern ohne Krankenversicherung in Anspruch genommen werden.

Die Opfer waren zwischen 27 und 28 Jahre alt. Zudem gab es mindestens drei weitere Fälle von Meningitis im Bezirk.

Bereits im letzten Jahre gab es einen Meningitis-Ausbruch im südlichen Kalifornien, bei dem drei schwule Männer gestorben sind (queer.de berichtete), sowie weitere Fälle. Auch in Berlin kam es zu Ansteckungen und Toten, was zu einer Impfempfehlung führte (queer.de berichtete).

Meningitis (Hirnhautentzündung) kann durch intimen Kontakt, darunter Küssen, übertragen werden, aber auch durch nicht direkte Berührung, beispielsweise wenn ein Glas oder eine Tasse geteilt wird. Besonders anfällig sind HIV-Positive. Die Krankheit kann tödlich sein, wenn sie nicht sofort nach der Infektion behandelt wird. Symptome, darunter ein steifer Nacken, hohes Fieber, Kopfschmerzen und Hautausschläge treten innerhalb weniger Tage auf. Nach Angaben der Deutschen Aids-Hilfe führen zehn bis 30 Prozent der Infektionen zum Tod. (dk)