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  • 08.04.2014           4      Teilen:   |

Einsatz für Toleranz und Vielfalt

Bochum: LGBT-Zentrum wird Wahllokal

Artikelbild
Auch homophobe Einwohner des Bochumer Stimmbezirks müssen zur Wahl ins Haus der Rosa Strippe in der Kortumstraße 143 (Bild: Stadt Bochum)

Am 25. Mai öffnet das Haus der Rosa Strippe e.V. zum vierten Mal seine Pforten als offizielles Wahllokal für die Europawahl sowie die Kommunalwahl in NRW.

Von 8 bis 18 Uhr können Wahlberechtigte im Haus der Bochumer Beratungsstelle für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender ihre Stimme abgeben. Gewählt wird im so genannten Kubus, einem Raum des Hauses aus dem Jahr 1897, der schon sehr unterschiedlich genutzt wurde – vom Teil einer herrschaftlichen Villa über ein Zimmer in einer Lungenarztpraxis bis zum Raum für die Schülermitverwaltung der Goethe-Schule.

Heute wird der Kubus von der Rosa Strippe, die das Haus 2007 im Erbbaurechtswege von der Stadt Bochum erwarb und umfangreich sanierte und behindertengerecht gestaltete, multifunktional genutzt: als Raum für persönliche Beratungsgespräche, als Gruppenraum und als Raum für Regenbogenfamilien.

"Mit der Raumnutzung als Wahllokal dokumentieren Stadt Bochum und Rosa Strippe erneut ihre in vielen Jahren entstandenen gemeinsamen Anstrengungen zu Kooperation und Einsatz für Toleranz und Vielfalt in Bochum", heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Am selben Tag ist ab 16 Uhr das Café im Erdgeschoss des Hauses geöffnet. Bis 19 Uhr können dort die ersten Wahlergebnisse beider Wahlen verfolgt werden. (cw)

Links zum Thema:
» Homepage der Rosa Strippe
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Tags: rosa strippe, europawahl, kommunalwahl nrw, bochum, wahllokal, homozentrum
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Reaktionen zu "Bochum: LGBT-Zentrum wird Wahllokal"


 4 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
09.04.2014
20:20:54


(+1, 3 Votes)

Von Timi


durch die rosafarbenen Wahlkabinen werden bestimmt noch mehr Wähler in dieses Wahllokal gezogen.


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#2
11.04.2014
11:18:21


(-6, 6 Votes)

Von m123


Und was ist daran besonders, dass eine soziale Einrichtung Wahllokal ist? Es gibt Altenheime, Schulen, Grundschulen, diverse Sozialzentren und so weiter die Wahllokale sind.

Scheinbar scheint man es die queer.de-Redaktion als etwas Besonderes zu empfinden, dass ein LGBT-Zentrum ein Wahllokal ist...

Ich finde es krank dafür einen Artikel zu schreiben. Ein umgefallener Sack Reis in China ist genauso spannend.


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#3
12.04.2014
20:57:41


(+1, 3 Votes)

Von ehemaligem User Robby
Antwort zu Kommentar #2 von m123


Was soll daran "krank" sein?! Eher ist Deine "Verurteilung" dieses informativen Artikels dermaßen INTOLERANT, dass es seines gleiches sucht! Wenn Dir dieser Artikel nicht gefällt, dann mußt Du ihn schließlich nicht lesen, oder?! Zwingt Dich ja keiner dazu. - Genauso wie mich keiner abhält ihn zu LESEN. - Und das tue ich sogar verdammt gerne!
Ich finde es verdammt klasse, dass jemand über dieses wichtige Thema schreibt. Und durch diesen Umstand, dass ein LGBT-Zentrum zum Wahllokal wird, auch homophobe Heteros sinnbildlich gezwungen werden, sich einmal "neutral" mit LGBT-Themen zu beschäftigen, wenn sie nicht ganz ängstlich und "igitt"-mäßig Briefwahl machen wollen, damit sie JA nicht mit was Schwulen oder Lesbischen in Berührung kommen. Hast Du schon daran gedacht, dass heterosexuelle Menschen, die vielleicht bisher kaum was über LGBTIs wußten, dadurch "ungezwungen" die Möglichkeit haben, sich ganz nebenbei neben dem Stimmzettelausfüllen auch mal mit LGBTI-Themen zu beschäftigen? Zu sehen, wie sind wir so, was gibt es für Broschüren zu diesem Thema etc.?

Warum willst Du nicht wahrhaben, dass wir JEDE Chance nutzen sollten, um die Heteros aufzuklären, ihnen klarzumachen, dass wir genauso NORMAL sind wie sie?! Das will mir einfach nicht in den Kopf. - Verdammt, es müßte doch auch DIR wichtig sein, dass wir diese Gesellschaft ändern können, wenn wir es wirklich wollen und dafür auch was TUN. Wir können erreichen, dass sie uns irgendwann einmal als "gleichwertig" und "normal" akzeptieren werden! Aber NUR, wenn wir dafür auch kämpfen!


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#4
16.04.2014
08:49:13


(+3, 3 Votes)

Von Jürgen


Was daran besonderes ist? Ein Kommune zeigt erstmals in Deutschland eine derart gelungene Zusammenarbeit. Es ist ein starker Ausdruck des Willens zur gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen, sozialen und politischen Leben.

Diese Art der Kooperation zwischen einer Schwulen- und Lesbeninitiative und einer Kommune ist in Deutschland bisher einmalig.

Im wahrsten Sinne des Wortes basisdemokratisch.


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