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Kommentare zu:
Berliner Aids-Hilfe tritt aus CSD-Verein aus


#1 NerdAnonym
  • 09.04.2014, 22:26h
  • wenn wir uns zerstreiten ist das das schlimmste was in der momentanen situation passieren kann...

    wir sollten zusammenstehen...
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#2 LiddlProfil
  • 10.04.2014, 03:35hBraunschweig
  • @Nerd
    So seh ich das auch.
    Wobei ich das in Berlin jetzt langsam nicht mehr kapiere.

    Ich rekapituliere mal: in der Hauptstadt gibt es schon seit Jahren einen zweiten, den Transgenialen CSD, der sich politisch nennt, es auch ist und auf jeglichen Kommerz verzichtet, sich dadurch vom "Kudamm-CSD" abhebt.

    Der so verschriene "Kudamm-CSD" heißt jetzt Stonewall, das findet die BAH aber nicht gut, weil es letztlich nur auf Werbeeinnahmen und Kommerzialisierung hinausläuft. Zudem im Hintergrund ein ziemlicher "Zickenkrieg" tobt, den ich als kleiner Niedersachse, der den "kleinen" Braunschweiger CSD mit seinen 3,4 Wagen und der immergleichen, aber stimmungsvollen Abschlussparty in derselben Location kennt und gern besucht, einfach nicht verstehen kann/will.

    Letzlich aber ähnliches Fazit wie du: der Zusammenhalt fehlt, der "große" CSD bricht auseinander oder zersplittert in noch mehr Einzel- CSDs und unsere Gegner reiben sich die Hände und sehen alle gängigen Vorurteile gegen die "abnormalen" Homos bestätigt, die noch dazu untereinander zerstritten sind. Von der Hauptstadt gehen immer einige Signale mehr aus als aus der niedlichen Provinz hier...
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#3 schwarzerkater
  • 10.04.2014, 05:32h
  • + den CSD ins "stonewall-parade" umzubenennen ist doch ein riesengroßes eigentor
    ++ ob eine CSD politisch ist, oder nur ein schwuler karnevalsumzug, liegt doch an den jeweiligen interessen der beteiligten
    +++ die berliner szene, als grösste (und politischste) szene deutschlands, hat eine enorme aussenwirkung und durch die undurchsichtigen streitereien könnten damit auch kleinere CSD's bundesweit ins wanken gebracht werden
    ++++ warum kann ein CSD in einer pluralistischen gesellschaft, und hinzu in einer stadt, nicht auch verschiedene meinungen transportieren? klingt sehr nach mangelnder interner toleranz - ?
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 10.04.2014, 07:50h
  • Das ist sehr schade und es bleibt zu hoffen, daß es nicht ein Abschied für immer sein wird.
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#5 gvmucProfil
  • 10.04.2014, 11:27hMünchen
  • Der Vorwurf der BAH an den Vorstand des CSD e.V. trifft auch da zu: Vorstandsbeschluss ohne Rücksprache mit den Mitgliedern.
    Was ist nun so verkehrt an den Begriff Stonewal? Die ersten Demos in 1969/1980 liefen unter den Titel Stonewal bzw. Gay Pride.
    Kann mir jen+´manden mal LSBTIQ* übersetzen?
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#6 sperlingAnonym
  • 10.04.2014, 12:45h
  • Antwort auf #5 von gvmuc
  • >"Kann mir jen+´manden mal LSBTIQ* übersetzen?"

    lesben, schwule, bisexuelle, transsexuelle (manchmal gibt es ein zweites "t" für transgender), intersexuelle, queere. das sternchen steht für alle, die noch nicht genannt sind oder sich bewusst nicht in eine dieser kategorien einordnen wollen. manche verwenden einen unterstrich (_) statt des sternchens. manche setzen das sternchen nur hinter das t, um transsexuelle und transgender gleichzeitig damit zu bezeichnen.

    de.wikipedia.org/wiki/LGBT#Queerer_Baukasten

    ich finde es sinnvoll, diese etwas sperrige bezeichnung zu verwenden, weil ich es wichtig finde, dass wir mit/in all diesen gruppen zusammenarbeiten, und das funktioniert nur dann (einigermaßen) gut, wenn sich nicht einige dabei permanent nicht mitgedacht fühlen. wir sehen ja auch hier um forum, dass die interessen von trans*, intersexuellen und queeren menschen sehr oft gar nicht erst mitgedacht oder sogar für unerheblich erklärt werden. das kürzel kann dabei helfen, ab und zu daran zu erinnern, dass es auch menschen gibt, die ganz andere probleme haben als schwule und lesben, und dass es nix schadet, sich das klar zu machen und auf dieser grundlage zusammenzuarbeiten.

    NICHT sinnvoll ist es, dieses kürzel da zu verwenden, wo es wirklich nur um die interessen einzelner gruppen geht.
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#7 Lev 20 13Anonym
#8 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 10.04.2014, 16:39h
  • Der Konflikt schwelt hier schon seit Wochen. Ich kann den ganzen Hick-Hack nicht mehr verstehen und finde, dass er zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt ausgetragen wird. Während auch in Deutschland homophobe Stimmen und Stimmungen an Boden gewinnen, zerstreiten sich - kurz vor der CSD-Saison - einige Grüppchen und Einzelpersonen und ziehen die ganze Community mit runter. Dabei hat die Stadt eine hervorragende Infrastruktur und außergewöhnliche Möglichkeiten für LGBTI*s. Vielleicht hat der Spruch: '...wenn es dem Esel zu gut geht, begibt er sich auf's Eis...' doch seine Berechtigung. LGBTI's sind nicht die besseren Menschen, sie sind genauso eitel, egoman, macht- und geldgierig wie der Rest der Bevölkerung. Aber dennoch sollte sich die Vernunft durchsetzen, in einer Zeit in der sich viel verändert und nicht alles zum Guten. Zusammenhalt ist angesagt...
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#9 RobbyEhemaliges Profil
  • 10.04.2014, 19:28h
  • Anstatt sich zu streiten und die Riesen-Egos zu pflegen und zu hutscheln sollten die lieber alle an einem Strang ziehen und sich GEMEINSAM für unsere Gleichstellung und für unsere Interessen einsetzen! Die müssen doch kapieren, dass dieses ständige Hickhack den Homo-Hassern in die Hände spielt.
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#10 mlthrEhemaliges Profil

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