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  • 13.04.2014           36      Teilen:   |

Der Bräutigam

Was Mann zur Hochzeit tragen sollte

Artikelbild
Viele schwule Paare möchten ihre Verbundenheit auch durch das Outfit ausdrücken und entscheiden sich für den exakt gleichen Anzug (Bild: lauradye / flickr / cc by 2.0)

Wie kleidet sich der Bräutigam, wenn er seinem Bräutigam das Ja-Wort gibt? Welcher Anzug ist der richtige, und zu welcher Jahreszeit trägt Mann was?

Von Froonck und Nina Franz (FranzvonBrandt)

Bei Hetero-"Hochzeiten" ist es einfach geregelt: Die Braut strahlt in weiß, der Bräutigam sieht in seinem dunklen Anzug oder Smoking irgendwie immer adrett aus. Wenn aber zwei Bräutigame heiraten, bedienen sie sich in der Regel aus dem gleichen Mode-Universum. Und schon wird das Herrenoutfit zur Herausforderung – für beide.

Generell gelten bei gleichgeschlechtlichen Verpartnerungen die gleichen Dresscodes für das Hochzeitsoutfit wie bei Hetero-Hochzeiten: Smoking nach 17 Uhr, davor Cut oder Stresemann oder ganztags Long Jacket oder Anzug. Jedoch werden diese Formen viel weiter und freier interpretiert. Da darf es auch mal eine spezielle Farbe oder ein besonderer Print sein.

So trug mal einer von Frooncks Bräutigamen einen Anzug, der mit großen silbernen Rosen bedruckt war. Wichtig ist einfach: Der Bräutigam soll sich wohlfühlen und seiner Persönlichkeit Ausdruck verleihen. Und: Das Hochzeitsoutfit muss zum Style der Hochzeit passen – ob die Eheschließung nun im Schloss, am Strand oder bei einer wilden Loft-Party zelebriert wird.

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Ein Streifzug durch die Anzugwelt

Unser Autor Froonck ist Deutschlands bekanntester Hochzeitsplaner und Inhaber von WH!TE by Froonck
Unser Autor Froonck ist Deutschlands bekanntester Hochzeitsplaner und Inhaber von WH!TE by Froonck

Der dunkle Anzug ist der Klassiker unter den Hochzeitsanzügen. Langweilig ist er dabei überhaupt nicht. Immerhin gibt es eine Vielzahl an Schnitten und Stoffen, die dem dunklen Ensemble eine persönliche und moderne Note verleihen. Der dunkle Anzug hat den Vorteil, dass er den ganzen Tag getragen werden kann – und auch noch nach der Hochzeit zu festlichen Anlässen Verwendung findet.

Den Frack trägt Mann zu besonders festlichen Anlässen – und erst nach 17 Uhr. Er befiehlt einen besonderen strengen Dresscode. Die Jacke des Fracks hat ein steigendes Revers und am Rücken die typischen Schwalbenschwänzchen. Vorne ist die Jacke taillenkurz geschnitten. Das ungeschriebene "Frack-Gesetz" besagt, dass dieses Kleidungsstück nie das Tageslicht sehen darf. Entscheidet sich der Bräutigam für einen Frack, so empfiehlt sich tagsüber der Cutaway (Cut).

Der Frack ist perfekt für eine glamouröse Schloss-Hochzeit oder die Feier in einem klassischen Ballsaal. Wer es extravagant möchte, der trägt einen weißen oder farbigen Frack à la Siegfried & Roy.

Der Smoking gilt ebenfalls als eleganter Abendanzug, wird allerdings nicht ganz so strikt gehandhabt wie ein Frack. In den USA ist er als Tuxedo bekannt, in England wird er als Dinner Jacket bezeichnet. Bei einer Hochzeit im Freien oder auf einem Schiff kann der Bräutigam beispielsweise auch ein weißes oder cremefarbenes Dinner Jacket tragen.

Ähnlich wie beim Frack, trägt Mann den Smoking erst ab 18 Uhr. Bei einer Hochzeit ist allerdings eine Ausnahme möglich: Wenn der Bräutigam sich nicht umziehen möchte, kann er den Smoking schon ab dem frühen Nachmittag zur Trauung tragen. Auch hier kann Mann sich bei einem Maßschneider oder Designer natürlich ein farbiges Modell anfertigen lassen, so dass beide Bräutigame in unterschiedlichen Smokings erscheinen.

Der Cutaway oder kurz Cut ist die moderne Variante des Gehrocks und hat große Ähnlichkeit mit einem Frack, kann aber im Gegensatz zu diesem tagsüber getragen werden. Somit passt er perfekt zu Empfängen oder Hochzeiten – allerdings nur von morgens bis gegen 18 Uhr. In Amerika und England sind Cut und Plastron das offizielle Hochzeits-Outfit – und zwar nicht nur für den Bräutigam, sondern auch für seine männlichen Gäste.

Der Stresemann wiederum ist benannt nach Gustav Stresemann. Auch er passt nicht ins Abendprogramm und erfordert einen Garderobenwechsel nach 18 Uhr.

Das Langsakko ist fast so lang wie ein Kurzmantel und ähnelt somit am ehesten dem Gehrock. Früher würde es auch als Overjacket oder als Overcoat bezeichnet. Dieses Jackett ist sehr tailliert geschnitten. Aufgrund des alten Schnitts ist das Langsakko eine sehr festlich wirkende Alternative für stilbewusste Herren. Insbesondere großen Männern steht das Langsakko sehr gut. Nach der Hochzeit kann der Bräutigam sich das Jacket kürzen lassen und hat so ein Sakko für den Arbeitsalltag.

Das Langsakko wird von Gay-Paaren bevorzugt, da es nicht so steif ist wie Cut, Stresemann und Frack, aber dennoch sehr elegant und nicht alltäglich wirkt. Das Long Jacket hat etwas Historisches, erinnert an Edelmänner oder einen Märchenprinzen und erfordert auch keinen Kleiderwechsel. Es bietet den meisten Spielraum für Individualismus: So kann die Länge des Sakkos bestimmt werden, der Stoff kann wild gemustert oder farbig sein, das Material von Rohseide bis Satin gewählt werden. Ein keckes Accessoire wäre beispielsweise der Gehstock mit ausgefallenem Knauf.

Zwillinge oder der Style-Mix?

Unsere Co-Autorin Nina Franz ist Inhaberin der Maßschneiderei FranzvonBrandt
Unsere Co-Autorin Nina Franz ist Inhaberin der Maßschneiderei FranzvonBrandt

Die meisten Homo-Paare möchten ihre Verbundenheit auch durch das Outfit ausdrücken und nicht nur, weil beide Männer-Anzüge tragen. So entscheiden sich viele für den exakt gleichen Anzug oder das Komplementär.

Viele mögen diesen Gedanken und diese Demonstration und legen dennoch Wert auf die Wahrnehmung der individuellen Persönlichkeit. Deshalb gilt für Zwillings-Looks: unterschiedliche Accessoires wie Einstecktuch, Plastron oder Krawatte oder Halstuch, Weste oder Kopfbedeckung, Schuhe und Gürtel.

Wer im Zwilling-Style heiraten möchte, sollte auf jeden Fall darauf achten, dass nicht jeder Schnitt für beide Bräutigame gleichermaßen funktionieren muss. Kaufen sie von der Stange, empfehlen sich ähnliche Stoffe und eine ähnliche Farbpalette. Lassen die Herren ihre Anzüge maßschneidern, können natürlich beide den gleichen Stoff wählen und diesen ihrer individuellen Figur entsprechend verarbeiten lassen.

Diesen Weg gehen übrigens viele Bräutigame. Die Maßschneiderei FranzvonBrandt erarbeitet für Paare mit dem Zwillings-Look vorab den vollständigen Look, inklusive der passenden Accessoires. Letztere wählen Homo-Paare oft in unterschiedlichen Farben, Mustern oder Stoffen und unterstreichen so ihre Eigenständigkeit.

Für Fashionistas dürfen die Outfits ohnehin auch sehr unterschiedlich sein, allerdings sollten sie durch passende Farben oder Materialien zusammengeführt werden, damit eine Einheit entsteht und das Paar auch sichtbar ist.

Auf der eigenen Hochzeit sollte Mann unbedingt nur das tragen, worin er sich wohl fühlt. Ist dem nicht so, wird es sich spätestens auf den Hochzeitsbildern wiederspiegeln.

Wenn beide Partner weit auseinander liegende Vorstellungen über das perfekte Hochzeitsoutfits haben, können sie ihre unterschiedlichen Styles zu ihrem Vorteil nutzen. Offensichtlich harmonieren beide Persönlichkeiten so gut, dass sie heiraten werden, also kann keiner von ihnen falsch liegen, wenn das Outfit zu ihrer Persönlichkeit passt. Allerdings sollten die Bräutigame ihrem Partner die Chance geben, sich auf einander abzustimmen: Derjenige, der als erster sein Outfit gefunden hat, stellt in der Regel das Material seines Anzugs zur Verfügung. Auf diese Weise ist eine Katastrophe – beispielsweise die Kombination aus Leinen und Satin – vermeidbar.

Passt! Passt?

Egal mit wem Mann unterwegs ist: Ein Anzugkauf braucht Zeit – erst recht, wenn es der Hochzeitsanzug ist. Wenn der Bräutigam in seinem Sakko eine gute Figur machen will, sollte er unbedingt auf die Passform achten. Ein perfekt sitzendes Sakko liegt so am Körper an, dass sich weder die Oberarme seitlich am Ärmel abzeichnen noch die Ärmelnähte über die Schulter herausragen. Quer- oder Längsfalten am Rücken hingegen zeugen von einer schlechten Passform. Die Taillenknöpfe sitzen idealerweise auf der Höhe des Bauchnabels und die Knöpfe des Sakkos sind leicht zu schließen – ohne dass der Bräutigam seinen Bauch einziehen muss.

Fazit: Wenn Bräutigam und Bräutigam heiraten, sollten sich beide Herren in ihren Outfits wohlfühlen – und sie sollten aufeinander abgestimmt sein. Ob nun im Twinlook oder Mixed Style: Letztendlich kommt es auf die Qualität der Zusammenstellung, die Auswahl der Stoffe und die passenden Accessoires an.

  Do & Do not
• Auf Sommerhochzeiten kann Mann auch auf hellere, leichtere Stoffe zurückgreifen – und natürlich auch dunkle Stoffe nutzen. Heiraten die Herren nicht gerade im Süden, sind helle Stoffe im Winter tabu.
• Bräutigame schmückt zur Hochzeit nie mehr als eine Armbanduhr. Immerhin tragen sie an diesem besonderen Tag das erste Mal offiziell ihren Ehering!
• Da die Hochzeit je nach Planung, ein sehr festlicher Anlass sein kann, können sich die Bräutigame mit gut ausgewählten Accessoires richtig in Szene setzen – beispielsweise mit einem Galahemd mit verdeckter Knopfleiste und Umschlagmanschette. Weste, Plastron und Einstecktuch aus einem Oberstoff gehören zu den beliebtesten Accessoires. Und: Manschettenknöpfe runden das Bild ab.
• Abschließend noch eine Grundregel für den Anzugkauf: Ein Bräutigam sollte beim Kauf des Anzugs nur eine Begleitperson mitnehmen. Die voraussichtlich aufkommenden Meinungsverschiedenheiten bei mehreren Personen sind eher hinderlich. Die Begleitung sollte den Geschmack des Bräutigams kennen und ihm gegenüber ehrlich sein.
Links zum Thema:
» Homepage von WH!TE by Froonck
» Homepage von FranzvonBrandt
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Tags: hochzeitsmode, gay wedding, froonck, nina franz, frank matthée, hochzeitsplaner, maßschneiderei, franz von brandt
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Reaktionen zu "Was Mann zur Hochzeit tragen sollte"


 36 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
13.04.2014
13:51:49


(+8, 14 Votes)

Von m123


Es ist doch völlig scheißegal was man trägt wen man heiratet. Das einzige was zählt ist, dass man sich liebt.


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#2
13.04.2014
14:11:24


(+8, 12 Votes)

Von Stylisto


Was für ein Schwachsinn.

Bei Mode gibt es keine festen Regeln. Es kommt auf das Paar an und das ganze Drumherum.

In erster Linie sollte man sich an so einem Tag wohlfühlen und sich nicht in irgendwas reinzwängen, was man gar nicht ist.

Gerade bei solchen Anlässen wollen manche anderen immer ihren eigenen Geschmack aufzwingen. Aber wer, wenn nicht Schwule und Lesben, sollten solche massenkompatiblen Klischees brechen?

Wenn jemand im Frack heiraten will - bittesehr. Wenn zwei Rocker in Lederkluft heiraten wollen - auch gut. Und wer einfach nur in Jeans und Sakko heiraten will kann auch einen tollen Tag haben, denn dafür zählen andere Sachen als was man anzieht....


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#3
13.04.2014
14:25:31


(+11, 13 Votes)

Von Zeitfenster


Spießiger geht's nimmer.....!


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#4
13.04.2014
15:38:10


(+9, 9 Votes)

Von lucdf
Aus köln (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 04.09.2011


Als wir in Frankreich geheiratet haben, waren wir ganz allein, keine Verwandte, keine Freude. Wir konnten uns anziehen, wie wir gerade Lust hatten. Danach sind wir in ein Restaurant gegangen, ganz allein und wir konnten essen was wir wollten und das Panorama an der Seine ganz ruhig auf uns wirken lassen, keine Hektik, kein Stress, keine unsäglichen Diskussionen mit der Tante Brigitte, die uns lieber in Weiß hätte sehen wollen. Es war ROMANTIK pur! In solchen Momenten muss man, glaube ich, jeden vermeiden, der uns was aufquatschen will. Es war einfach....schön....!


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#5
13.04.2014
16:11:50


(+8, 10 Votes)

Von byebye


Hachja, und ein weiteres Geschäftsfeld tut sich auf im Universum der alltäglichen Scheußlichkeiten.
Hauptsache die Torte ist perfekt, die Gäste schön, der Anzug und die Frisur sitzen tadellos, die Ringe sind hübsch schlicht aber edel, die anschließende Hochzeitsreise in das schwulenfreundliche Flitterparadies ist perfekt, die Kinderplanung steht auch schon, die Haut ist glatt epiliert oder dezent getrimmt, der Body fit trainiert, der Duft unaufdringlich apart. Ihr wisst schon, worauf es im Leben so richtig ankommt, Darlings.
Kaufen verkaufen, und immer auch an die Rendite denken, dann klappts schon mit den Sponsoren.


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#6
13.04.2014
16:27:16


(+8, 10 Votes)

Von userer
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gääääääääähn


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#7
13.04.2014
16:33:07


(+6, 10 Votes)

Von TheDad
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Antwort zu Kommentar #1 von m123


""Wie kleidet sich der Bräutigam, wenn er seinem Bräutigam das Ja-Wort gibt?""..

Und bei all dem wird geflissentlich völlig übersehen das in diesem Land immer noch KEIN Bräutigam den Anderen "heiraten" KANN !


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#8
13.04.2014
18:09:00


(+3, 7 Votes)

Von stephan
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Bei der eigenen Hochzeit - oder wie schon angemerkt wurde 'Verpartnerung' - ist das doch wirklich kein Thema. Man sollte tragen, was den beiden Hauptpersonen gefällt!

Viel schwieriger finde ich es schon, wenn man zu einer anderen Hochzeit eingeladen ist. Da war ich auch schon mal 'overdressed' und habe schließlich sehr früh meine Kleidungsvorstellungen über Bord geworfen. Dafür hatte ich mir dann einen neuen Boss-Anzug zugelegt ... eigene Dummheit! Passiert mir auch bestimmt kein zweites Mal, ...


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#9
13.04.2014
22:59:17


(+5, 9 Votes)

Von Finn


Ausgerechnet dieser peinliche Froonck maßt sich an, anderen sagen zu müssen, wie sie ihre Hochzeit zu gestalten haben....

Oder will der nur ein neues Geschäftsfeld auftun?!

Man sollte seine Hochzeit so feiern, wie man selbst will, von den Gästen über den Ort und das Essen bis hin zur Kleidung. Und man sollte um alle Leute, die da reinreden wollen, einen meilenweiten Bogen machen.

(Ich denke da an die letzte Episode von "The New Normal".)


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#10
13.04.2014
23:01:21


(+7, 11 Votes)

Von Alex


Irgendwelche überspannten Tussi-Frauen mögen ja auf Spießer-Hochzeiten a la Froonck & Co stehen, aber ich reagiere auf seine Ideen eher allergisch.


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