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Die Gründungsmitglieder im Berliner Olympiastadion

  • 16. April 2014, Noch kein Kommentar

Am Sonntag ist im Berliner Olympiastadion der "Verein für Vielfalt in Sport und Gesellschaft" ins Leben gerufen worden. Das Projekt wurde vom schwulen Ex-Profi Marcus Urban mitentwickelt, der sich 2007 geoutet hatte (queer.de berichtete).

"Wir sind unheimlich glücklich. Nun gilt es die Aufbruchstimmung weiter in unsere ersten Projekte zu tragen. Der eigentlich tolle Teil der Arbeit beginnt ab heute", erklärte der Vorstandsvorsitzende Benjamin Scher nach der Gründung. Als nächste Aufgaben stünden die Spendenakquise für Projekte an.

Der Verein sieht seine Aufgaben darin, durch Bildungsmaßnahmen wie Seminare, Workshops, Coachings und Mediationen Aufmerksamkeit und ein Bewusstsein für das Thema Homophobie und Diskriminierung im deutschen Sport zu erzeugen. Mit Vorträgen, Kampagnen oder andere kreative Aktionen soll auch die weitere Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden. Zudem will die Gruppe mit der Unterstützung von Forschern belastbare Daten über Homophobie sammeln. Eines der Hauptprojekte ist der Ausbau eines Beraternetzwerks mit Ansprechpartnern in ganz Deutschland.

Als Ziel des Vereins wird angegeben, sich aktiv für die Werte des Sports einzusetzen – also für Respekt, Toleranz und Fairplay. (pm/dk)