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Noch im Januar hatte Thomas Hitzlsperger erklärt, er wolle "nicht zur Ikone einer Schwulenbewegung im Sport werden". Nun bittet er um Spenden für das Projekt "Fußball für Vielfalt" der Hirschfeld-Stiftung (Bild: Youtube)

Der Ex-Fußballspieler ist Ehrengast beim zweiten Charity-Dinner der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld am 4. September in Berlin.

Es wird sein erster Auftritt bei einem Event der LGBT-Community: Der ehemalige Fußballnationalspieler Thomas Hitzlsperger, der mit seinem Coming-out Anfang des Jahres für tagelange Schlagzeilen sorgte (queer.de berichtete), ist am 4. September Ehrengast des zweiten Charity-Dinners der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld. Dies teilte Stiftung-Mitarbeiter Dennis Nill in einer "Save the Date"-Rundmail mit.

Die Fundraising-Gala der Bundestiftung findet diesmal im Hotel Grand Hyatt Berlin statt, Beginn ist um 19 Uhr. Die Schirmherrschaft übernimmt Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD), der auch Kuratoriumsvorsitzender der Hirschfeld-Stiftung ist. Der Abend wird moderiert von Katrin Müller-Hohenstein ("das aktuelle Sportstudio", ZDF).

Ab 250 Euro ist man dabei

Der Mindestbetrag für eine Karte beträgt wie im Vorjahr 250 Euro. Die Erlöse des Charity-Dinners sollen den beiden Stiftungs-Projekten "Fußball für Vielfalt" und "Archiv der anderen Erinnerungen" zu Gute kommen. Persönliche Einladungen sollen im Sommer verschickt werden, heißt es in der Rundmail.
Die Teilnahme ist nur nach bestätigter Voranmeldung möglich. Weitere Informationen gibt es per Email an charity@mh-stiftung.de oder unter Tel. (030) 212 343 76-2.

Am ausverkauften ersten Charity-Dinner der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld am 25. Mai 2013 im Berliner Luxushotel Waldorf Astoria nahmen 150 Gäste teil (queer.de berichtete). An diesem Abend kamen fast 40.000 Euro an Spenden zusammen.

Thomas Hitzlsperger hatte sich Anfang Januar in einem Interview in der "Zeit" als schwul geoutet (queer.de berichtete). Es sei ein "langwieriger und schwieriger Prozess gewesen", sich seine Homosexualität einzugestehen, so der Mittelfelspieler damals. "Erst in den letzten Jahren dämmerte mir, dass ich lieber mit einem Mann zusammenleben möchte." (mize)



#1 MikeschAnonym
  • 23.04.2014, 12:33h
  • Beim Lesen der Überschrift dachte ich im ersten Moment, der wird doch nicht aktiv an einem CSD teilnehmen, dafür ist er doch viel zu "normal."

    Aber sein Einsatz für diese Stiftung bzw. Teilnahme an dieser Veranstaltung ("Szene-Event") ist lobenswert und vielleicht der Einstieg in weiteres Engagement.
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#2 genauAnonym
  • 23.04.2014, 12:52h
  • Antwort auf #1 von Mikesch
  • so "normal", dass er sich bis kurz vor seinem 32. geburtstag versteckt und verleugnet hat, bis es karrieremäßig nicht mehr wehtun konnte. exakt das milieu, das leute wie du anhimmeln, nicht wahr?
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#3 MikeschAnonym
  • 23.04.2014, 13:07h
  • Antwort auf #2 von genau
  • Bitte nicht erneut diese Diskussion anfangen, die im Übrigen mit mir überhaupt nichts zu tun hat.

    Es geht hier lediglich um seine Teilnahme an der genannten Veranstaltung und nicht um sein Coming-out.
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#4 So WhatAnonym
  • 23.04.2014, 13:22h
  • Antwort auf #1 von Mikesch

  • Und schon sind wir wieder bei CSDs.

    Die Behauptung, dass CSD Teilnehmer nicht normal sind, ist u.a. eine Beleidigung für schwule Netzwerke in Firmen, Parteien, den Völklinger Kreis, die HuK und und und... Alle regelmäßig bei CSDs dabei.

    Aber es geht nichts über gepflegte Vorurteile, gell... ?
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#5 m123Anonym
  • 23.04.2014, 13:38h
  • Es ist gut, wenn er sich jetzt gegen Diskriminierung von Homosexuellen stark macht.

    Es war schlecht, dass er sich erst nach der Karriere geoutet hat.

    Es war schlecht, dass er im Coming-Out-Interview gesagt hat, dass sich seine sexuelle Orientierung geändert habe.

    Hoffentlich outen sich endlich mal aktive schwule Fußballprofis. Hab für das Versteckspiel kaum noch Verständnis. Habt Eier!
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#6 MikeschAnonym
#7 RobbyEhemaliges Profil
#8 So WhatAnonym
#9 RobbyEhemaliges Profil
  • 23.04.2014, 14:50h
  • Antwort auf #5 von m123

  • Und Du mehr Toleranz. Hat schließlich JEDER das Recht, sich so zu outen, WIE ER SELBST ES FÜR RICHTIG FINDET. Dir steht es genauso wenig wie 'Mikesch' zu, über das Leben anderer Menschen und deren Anschauungen zu urteilen! Wann kapiert ihr das eigentlich?! Noch in diesem Leben - oder erst im nächsten?!
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#10 RobbyEhemaliges Profil