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  • 25.04.2014           1      Teilen:   |

"X-Men"-Regisseur

Bryan Singer dementiert Missbrauchsvorwürfe

Bryan Singer bei einem Auftritt beim San Diego Comic Con im Jahr 2013 - Quelle: Wiki Commons / Gage Skidmore / CC-BY-SA-3.0
Bryan Singer bei einem Auftritt beim San Diego Comic Con im Jahr 2013 (Bild: Wiki Commons / Gage Skidmore / CC-BY-SA-3.0)

Der schwule Regisseur Bryan Singer ("X-Men") hat Berichte zurückgewiesen, wonach er einen Jugendlichen mit Drogen gefügig gemacht und mehrfach sexuell missbraucht haben soll.

Singer war von einem Schauspieler beschuldigt worden, ihn als 15-Jährigen zum Sex gezwungen zu haben. Der Regisseur habe sein angeblichen Opfer im Jahr 1999 mit Versprechen auf eine Filmrolle gelockt, heißt es in Gerichtsakten. Die Vorwürfe hatten in den Boulevard-Medien Spekulationen über einen Kinderschänder-Ring in Hollywood ausgelöst.

Nun hat der 48-jährige Singer eine Woche nach Bekanntwerden der Vorwürfe erstmals sein Schweigen gebrochen. Er erklärte in einer Stellungnahme: "Die Vorwürfe gegen mich sind empörend, bösartig und völlig falsch". Weil er seinem neuen Science-Fiction "X-Men: Zukunft ist Vergangenheit" nicht schaden wolle, nehme er aber nicht an einer Promotour für den 3D-Film mit Hugh Jackman, Halle Berry, Ian McKellen und Patrick Stewart teil. "Aber ich verspreche, wenn diese Situation vorbei ist, werden die Fakten zeigen, dass dies alles ein kranker, verdrehter Erpressungsversuch war". Singers Anwalt hatte bereits eine Gegenklage wegen Verleumdung gegen den früheren Jungschauspieler angekündigt.

Singer hat aus seiner Homosexualität nie ein Geheimnis gemacht und in Interviews erklärt, seine Filme seien dadurch beeinflusst worden seien, dass er als Angehöriger einer Minderheit aufgewachsen ist.

2011 erzählte der ebenfalls schwule Filmemacher Roland Emmerich davon, wie er mit Singer über Jahre schwule Aftershow-Partys organisiert hatte (queer.de berichtete). (dk)

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Tags: bryan singer
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Reaktionen zu "Bryan Singer dementiert Missbrauchsvorwürfe"


 1 User-Kommentar
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Die ersten:   
#1
03.05.2014
20:54:26


(-1, 1 Vote)

Von Dont_talk_about
Aus Frankfurt (Hessen)
Mitglied seit 14.01.2014


Auf diese schwulen Aftershow-Parties sollte man vielleicht in Zukunft besser verzichten. Die Öffentlichkeit ist kritischer geworden. Man verlangt eine klare Trennung von Beruf- und Privatleben. Don't fuck in the factory. Früher war man bei so Sachen viel toleranter. Hat jetzt aber nichts mit homo/hetero zu tun. Viele großen Banken in Frankfurt haben eigene Praktikantinnen-Förderprogramme aufgelegt, wo sich alternde Abteilungsleiter als Karriereberater aufspielen konnten. Heute geht das nicht mehr wegen Compliance


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