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Neues Jazz-Album und Deutschland-Tournee

Curtis Stigers huldigt der Liebe


Seine Karriere begann Curtis Stigers Anfang der 1990er Jahre mit Hits wie „I Wonder Why“, „You're All That Matters to Me“ und „I Never Saw a Miracle“ (Bild: Universal Music)

US-Sänger Curtis Stigers ist frisch verliebt und hat dies zum Leitthema seines neuen Albums "Hooray For Love!" gemacht.

Der Pop-Star der 1990er Jahre ("I Wonder Why), ist seit rund 15 Jahren im Jazz-Genre unterwegs: Nun hat Curtis Stigers (48) ein starkes neues Album aufgenommen.

Neben Klassikern von George Gershwin, Jerome Kern und Frank Loesser singt er natürlich auch eigene neue Songs und ein Stück des texanischen Songwriters Steve Earle. Als Duett-Partnerin holte Stigers außerdem für eine Nummer die aufstrebende französische Sängerin Cyrille Aimée hinzu.

Stilistische Vielseitigkeit als Geheimrezept


"Hooray for Love" ist bereits das elfte Studio-Album in der fast 25-jährigen Karriere von Curtis Stigers (Bild: Universal Music)

Der Sänger, Saxophonist und Songwriter Curtis Stigers ist so etwas wie eine vom Aussterben bedrohte Spezies in der Musikindustrie: Er nimmt nur die Musik auf, die er selber liebt, hat ein Label hinter sich, das ihn unterstützt, und führt seit über zwanzig Jahren eine erfolgreiche Karriere, in deren Verlauf er geschickt zwischen verschiedenen Genres wechselte – von Pop und Jazz über Blues, Soul und Folk bis hin zu Americana und Country – und diese oft miteinander verschmolz.

Auf jedem Album, das er seit 2001 für Concord Records machte, verwischte Curtis Stigers ganz bewusst die Trennlinien zwischen diesen Stilen. "Als ich meine ersten Jazzplatten aufnahm und darauf auch Songs von Elvis Costello und den Kinks interpretierte, reagierten die Leute geschockt", erinnert sich Stigers. "Aber heute scheint das fast schon en vogue zu sein. Ich glaube, ich war einer derer, die in dieser Hinsicht für andere Jazzsänger den Weg bereitet haben." (cw/pm)

Youtube | Curtis Stigers - Hooray for Love
Tourdaten

22.09. Berlin – Heimathafen Neukölln / 24.09. Hamburg – Mojo / 25.09. Herford – Marta / 26.09. Verden – Festival / 07.11. Dresden – Himmelfahrtskirche / 08.11. Halle – Händelhalle / 09.11. Helmbrechts – Bürgersaal / 10.11. Nürnberg – Maritim / 11.11. Mainz – Frankfurter Hof / 12.11. Bochum – Christuskirche / 14.11 Linz – Posthof / 15.11.Wien – Porgy & Bess