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Nicht immer ist die Polizei dein Freund und Helfer... (Bild: Dirk Vorderstraße / flickr / by 2.0)

In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt beginnt in Kürze der Prozess gegen einen Beamten, der einen Mann Mitte 20 auf einer Polizeiwache bedroht und zum Oralsex genötigt haben soll – die Staatsanwaltschaft hat ihn wegen Vergewaltigung angeklagt.

Am 6. Mai soll vor dem Landgericht Düsseldorf der Prozess gegen einen Beamten losgehen, der einen jungen Mann auf der Toilette einer kleinen Dienstwache im Stadtteil Oberbilk vergewaltigt haben soll. Wie die WAZ meldet, soll das Opfer Mitte 20 sein und sei am 13. April 2013 auf die Wache gekommen, um einen Fahrraddiebstahl zu melden. Daraufhin habe der 58-jährige Polizist den Mann mit Drohungen zum Oralsex genötigt. Einige Stunden später zeigte das Opfer den Polizisten auf einer anderen Wache an.

Polizist erfand Drogenvorwurf

Den Gerichtsakten zufolge nutzte der Polizist ein Ordnungsgeld, das der Mann gerade in Raten abzahlen musste, als Vorwand für eine Leibesvisitation, für die sich der Mann im Nebenraum nackt ausziehen musste. Als der Beamte in der Hose des Opfers Tabak-Krümel fand, behauptete er, dass sich in der Tasche wohl auch Marihuana befinden würde. Daraufhin habe er dem jungen Mann erklärt, dass er verhaftet sei, und ihm mit Erschießung gedroht, sollte er fliehen wollen. Er habe dabei auf seine Dienstwaffe gedeutet, die er offen am Gürtel trug.

Daraufhin habe er sein Opfer gewarnt, "was mit einem so hübschen jungen Mann" im Gefängnis passieren könne. Der Beamte habe dann den Mann aufgefordert, ihn "umzustimmen". Schließlich verstand das Opfer, woraufhin der Polizist hinauswollte, folgte ihm auf die Toilette und kniete vor dem Polizisten nieder. Laut Akte nahm er "Oralverkehr vor, bis er schließlich würgen musste und seinen Kopf zur Seite drehte". Danach durfte er die Wache verlassen.

Nachdem das Opfer Anzeige erstattet hatte und glaubhaft wirkte, wurde der Polizist sofort vom Dienst suspendiert. Die Staatsanwaltschaft, die zunächst "nur" von sexueller Nötigung ausging, warf dem Beamten nach Ermittlungen "Vergewaltigung" vor und klagte ihn an. Ihr kommen dabei DNA-Spuren am Körper des Angeklagten zur Hilfe. Es sind bislang drei Prozesstage angesetzt. Dem mutmaßlichen Täter droht eine Haftstrafe von drei bis zu 15 Jahren. (dk)



#1 tobiasProfil
  • 28.04.2014, 14:18hbremerhaven
  • oha, klingt ja grausam (wenn das wahr ist).

    ...hört sich ein wenig konstruiert an...
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#2 Tonner66Ehemaliges Profil
  • 28.04.2014, 16:14h
  • Haha...........jede ordentliche Tucke träumt von solch einem Porno-Szenario und hier gibt es auch noch ne Anzeige. Ich kenne (sehr) viele die wären auf Knien in diese Polizeiwache gekrochen um so etwas zu erleben.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 ThorinAnonym
  • 28.04.2014, 17:14h
  • Muss ein heterosexueller Ersatztriebtäter gewesen sein, echte Schwule machen sowas nicht!
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#5 BellaDonna
  • 28.04.2014, 17:19h
  • Antwort auf #2 von Tonner66
  • Was redest du da?

    Man kann eine Vergewaltigung nicht wollen, wenn er das nicht wollte und dazu gezwungen wurde, ist es eine Straftat und scheußlich. Punkt.

    Zwischen Wollen und Gezwungen werden liegt ein himmelweiter Unterschied - kein Wunder, dass die wenigstens Opfer Anzeige erstatten. Wenn sie solche Kommentare anhören müssen, dann werden sie es sich sicher verkneifen, jemanden anzuzeigen, der ihnen Gewalt angetan hat.
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#6 sperlingAnonym
#7 Eric_T
#8 So WhatAnonym
#9 myysteryAnonym
  • 28.04.2014, 18:26h

  • Darf man in einem solchen Fall eigentlich reinbeißen und dann fliehen?
    Oder ist das "unverhältnismäßig"?
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#10 RobbyEhemaliges Profil
  • 28.04.2014, 18:52h
  • Antwort auf #1 von tobias
  • Warum sollte es NICHT wahr sein?! Und warum solltes es KONSTRUIERT sein?! Warst DU vielleicht dabei? Ich denke nicht. -
    Im Übrigen, wenn ich an meine eigenen "Erlebnisse" mit den Bullen denke: Die haben sich oft auch nicht gerade an DAS gehalten, was sie dürfen oder was in ihren Dienstvorschriften steht, sondern DAS gemacht, was ihnen in den Kram paßt oder wie sie einen am besten schikanieren können.
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