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(Bild: Wiki Commons / Udo Grimberg / CC-BY-SA-3.0)

Am Samstag hat der 2006 gegründete Club der Optimisten den Hamburger Theaterchef Corny Littmann für seine herausragenden Leistungen geehrt und zum "Optimisten des Jahres" ernannt.

Über 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Handel und Medien trafen sich zum traditionellen Frühlingsbrunch in der Hamburger "Hanse Lounge", um den "Optimisten des Jahres" zu küren. Der Vorstandsvorsitzende Klaus Utermöhle lobte Littmann für seine herausragenden Leistungen, seinen Mut und die Bereitschaft, Entscheidungen zu treffen. Als Inhaber und künstlerischer Leiter von Schmidt Theater und Schmidts "Tivoli" gehöre er zu den erfolgreichsten Unternehmern Hamburgs in der Unterhaltungsbranche. Littmann erklärte: "Man kann ja sehr optimistisch sein und trotzdem auf dem Boden bleiben. Ich glaube, ich bin meistens auf dem Boden geblieben."

Nach einer Laudatio des Kabarettisten Wolfgang Trepper, der seit Jahren mit dem Preisträger befreundet ist und regelmäßig im Schmidt-Theater auf der Bühne steht, nahm Littmann unter großem Applaus den mit 10.000 Euro dotierten Preis entgegen. Das Preisgeld spendet der frühere Präsident des FC St. Pauli an "Hamburg Leuchtfeuer": Die gemeinnützige Organisation betreibt auf St. Pauli ein Hospiz für schwerkranke und sterbende Menschen. Darüber hinaus betreut "Hamburg Leuchtfeuer" HIV-positive und an Aids erkrankte Menschen psychosozial und vermittelt Wohnraum.

Der Club der Optimisten bezeichnet den in Deutschland verbreiteten Pessimismus als "mentale Klimakatastrophe", die es zu bekämpfen gelte. "Als bekennende Optimisten vertrauen wir fest unseren eigenen Stärken zur positiven Gestaltung unserer Lebensbedingungen. Diese Einstellung tragen wir in unser Umfeld sowie in immer größere Bereiche unserer Gesellschaft", heißt es auf der Website des Clubs. (pm/dk)