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  • 30. April 2014, noch kein Kommentar

Tenor Klaus Florian Vogt, Jahrgang 1970, gelang 2002 mit seinem Rollendebüt als Lohengrin am Theater Erfurt der Durchbruch. Seitdem gastiert er in der ganzen Welt (Bild: Tim Schober)

Der deutsche Star-Tenor überrascht seine Fans mit dem neuen Album "Favorites".

Spätestens seit seinem sensationellen Bayreuth-Auftritt 2011 als Lohengrin gilt Klaus Florian Vogt als der vielleicht beste Wagner-Sänger unserer Zeit. Dabei feiert der 2012 mit einem Echo-Klassik als "Sänger des Jahres" ausgezeichnete Tenor schon längst auch in Opern von Beethoven, Strauss und Puccini weltweit Triumphe.

Auf seiner dritten CD für Sony Classical präsentiert sich Vogt jetzt von einer überraschenden Seite. Denn mit "Favorites" präsentiert er sich als Musical- und Operetten-Sänger. Damit kehrt Vogt zu seinen musikalischen Wurzeln zurück, die nicht ausschließlich in der Oper liegen, sondern eben vor allem in Musical und Operette.

Vom "Phantom der Oper" bis zu "West Side Story"


Star-Tenor Klaus Florian Vogt singt seine Lieblingsmelodien aus Musical und Operette

So hat Klaus Florian Vogt für "Favorites" auch eine berühmte Melodie aus Andrew Lloyd Webbers Erfolgsmusical "Phantom der Oper" aufgenommen, das der ausgebildete Hornist zu Beginn seiner musikalischen Laufbahn oft mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg gespielt hat. Die ersten Operettenlieder sang der gebürtige Holsteiner dann während seines Gesangsstudiums in Lübeck, da sein Lehrer großen Wert auf die stimmlich anspruchsvolle Operette legte. "

Darüber hinaus finden sich auf dem Album Lieder wie "Dein ist mein ganzes Herz" aus Franz Lehárs "Das Land des Lächelns" genauso wie Songs aus Claude-Michel Schönbergs "Les Misérables". Und neben den Evergreens "Somewhere" und "Maria" aus Leonard Bernsteins "West Side Story" hat Vogt auch einen Song aus dem Musical "Chess" eingesungen, das aus der Feder der beiden ABBA-Gründer Benny Andersson und Bjørn Ulvaeus stammt.

Begleitet wird Vogt von dem Münchner Rundfunkorchester unter Leitung von Gerrit Prießnitz.

Youtube | Der Bayerische Rundfunk berichtet über die Aufnahmen zur CD