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Der FC Bayern will klarstellen, dass Homophobie im Stadion nichts zu suchen hat

Das beste deutsche Fußballteam will bei vier Fans aus Südtirol 100.000 Euro eintreiben, weil sie bei einem Champions-League-Spiel ein homosexuellenfeindliches Transparent im Stadion ausrollten.

Der FC Bayern München verlangt nach einem Bericht des italienischen TV-Senders RAI Südtirol von vier homophoben Fans 100.000 Euro Schadensersatz. Die vier Männer aus Dorf Tirol hatten bei einem Champions-League-Spiel der Bayern gegen Arsenal London am 11. März einen Banner mit der Aufschrift "Gay Gunners" gezeigt, der auch in der Fernseh-Liveübertragung zu sehen war (queer.de berichtete). Gunners ist der Spitzname des Londoner Vereins. Unter der Aufschrift war die Zeichnung eines Spielers abgebildet, auf dessen Hintern ein Geschütz gerichtet ist – es handelte sich offenbar um den deutschen Nationalspieler Mesut Özil, der bei Arsenal unter Vertrag steht.

Als Strafe des europäischen Fußballverbandes UEFA musste der Fanblock, in dem die homophoben Anhänger ihren Banner gezeigt hatten, im Champions-League-Spiel gegen Manchester United leer bleiben (queer.de berichtete). Die Einnahmeausfälle für diese Anordnung will der bayerische Spitzenclub nun von den Fans aus Italien einfordern, wie der Pressesprecher des Vereins am Dienstag bestätigte.

Im Jahr 2012 war bereits ein homophobes Plakat bei Anhängern des Bundesligisten Borussia Dortmund aufgetaucht (queer.de berichtete). Auf dem Transparent in den Farben des Vereins war zu lesen: "Lieber 'ne Gruppe in der Kritik als Lutschertum und Homofick". Der BVB wurde daraufhin vom DFB-Sportgericht zu einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro verurteilt und verhängte schließlich je dreijährige Stadionverbote gegen mehrere Fans, die das Transparent hochgehalten hatten (queer.de berichtete).

Bayern München gehört zu den Erstunterzeichnern der "Berliner Erklärung", mit der gegen Homophobie im Sport vorgegangen werden soll (queer.de berichtete). Im Stadion sind immer wieder Regenbogenfahnen zu sehen – so wehten auch am Dienstagabend beim Heimspiel gegen Real Madrid mehrere Regenbogenfahnen im Fanblock, die wiederholt bei der ZDF-Liveübertragung gezeigt wurden. Sportlich endete der Abend katastrophal für die Bayern: Das Team unterlag zu Hause mit 0:4 gegen Real Madrid und schied aus der Champions-League aus. (dk)



#1 fcbmanneAnonym
#3 TimonAnonym
#4 SmileyEhemaliges Profil
  • 30.04.2014, 15:18h
  • Weiß man denn schon woraus sich erschließt daß dort Özil gemeint ist? Bzw woraus sich erschließt daß überhaupt ein spezifisches Individuum gemeint ist? Weil, ohne Namensangabe, Trikotnummer oder erkennbare Gesichtszüge ..
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#6 seb1983
#7 GregorGisy1Anonym
  • 30.04.2014, 16:47h
  • Antwort auf #4 von Smiley
  • erkennbare Gesichtszüge :D
    Die typische Özil-Karikatur ist einfach nur ein Kreis mit zwei Riesen-Augen. Ist für mich z.T schon auch auf dem Banner zu erahnen, ich würds aber auch nicht als Fakt hinstellen
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#8 HolliWupAnonym
  • 30.04.2014, 17:11h
  • Richtig so! Aber nicht vergessen, das eingetriebene Geld einem gemeinnützigem (vorzugsweise natürlich schwulem) Verein zu spenden! Und da es ja in der Regel aussichtslos ist, von solchen minderbemittelten "Fans" überhaupt nen Euro zu kriegen, zumindest den halben Streitwert trotzdem spenden! Dann würde der FC Bayern bei mir in der Symphatieskala ganz leicht ins Plus rücken ;-)
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#9 YannickAnonym
#10 SmileyEhemaliges Profil
  • 30.04.2014, 17:54h
  • Hmm. Hätte ich eher auf "schreckgeweitete" Augen getippt. Trikotfarben stimmen auch nicht. Und "Tirol" haben sie auch falsch geschrieben. Das heißt "Trentino". Dafür haben sie die Kanone gut getroffen.
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