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  • 30.04.2014           129      Teilen:   |

Berlin: Schwule geschlagen und mit Messer bedroht

Artikelbild
Die Polizei hat bereits einen Tatverdächtigen festgenommen (Bild: _dchris / flickr / cc by 2.0)

In der Bundeshauptstadt ist es erneut zu einem homophob motivierten Übergriff gekommen – die Polizei konnte bereits einen Tatverdächtigen verhaften.

Am Dienstagabend sind zwei offenbar schwule Fußgänger in Berlin-Moabit als "Schwuchteln" beschimpft worden und tätlich angegriffen worden. Das Paar – ein 23 und ein 28 Jahre alter Mann – wurde nach Polizeiangaben gegen 22.40 Uhr in der Beuselstraße aus einer Personengruppe heraus zunächst homophob beleidigt und mit Flaschen beworfen, die die beiden Männer aber verfehlten.

Daraufhin verfolgte die aggressive Gruppe ihre Opfer, die fortwährend beleidigt wurden. An der Kreuzung von Beusselstraße und Alt-Moabit packte einer aus der Gruppe den 28-Jährigen am Kragen und trat mehrfach gegen dessen Bein. Während sich dieser losreißen und wegrennen konnte, wurde sein Begleiter nun Ziel weiterer Tritte und Schläge. Hierbei ergriff einer der Täter den 23-Jährigen am Arm, hielt ihm ein Messer an den Hals und schlug gemeinsam mit den anderen auf den mittlerweile am Boden liegenden Mann ein. Die Angreifer ließen von ihrem Opfer ab, als der 28-Jährige die Polizei alarmierte.

Fortsetzung nach Anzeige


40 Jahre alter mutmaßlicher Täter festgenommen

Wie die Polizei mitteilte, wurde im Zuge der Nachermittlungen ein 40 Jahre alter Mann in einem Café, aus dem heraus die Personengruppe agiert haben soll, festgenommen. Er wurde dem Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes überstellt, der Fälle homophober Gewalt bearbeitet.

Aus Homosexuellenfeindlichkeit motivierte Übergriffe sorgen in Berlin immer wieder für Aufsehen und Entsetzen. Im Jahr 2012 gründete die Stadt aus diesem Grund eine Spezialabteilung zum Kampf gegen homophobe Straftaten (queer.de berichtete). Laut einer Studie im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung wurde bereits jeder zehnte Schwule in der Hauptstadt Opfer einer homophoben Straftat (queer.de berichtete). (dk)

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Tags: berlin, gewalt
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Reaktionen zu "Berlin: Schwule geschlagen und mit Messer bedroht"


 129 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
30.04.2014
15:14:07
Via Handy


(+17, 19 Votes)

Von Timon


Das sind die direkten Folgen, wenn Politik und Kirchen ein Klima schaffen, wo Schwule und Lesben als minderwertig gelten.


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#2
30.04.2014
15:47:21


(+4, 14 Votes)

Von ueberlin
Aus Berlin
Mitglied seit 10.11.2013


Wobei die Beusselstraße mit eine der übelsten Gegenden in Berlin ist.
Dass wir an allen "sozialen Brennpunkten" dieser Erde schnell zur Zielscheibe werden können, muss auch klar sein.


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#3
30.04.2014
16:18:29


(-1, 25 Votes)

Von GeorgG
Antwort zu Kommentar #1 von Timon


Ich glaube kaum, dass solche "Jugendlichen" sich um Politik und (christliche) Kirche kümmert. Die Homophobie wird denen bereits im Elternhaus eingetrichtert.


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#4
30.04.2014
16:47:59


(+12, 12 Votes)

Von ehemaligem User timpa354
Antwort zu Kommentar #3 von GeorgG


Mit 40 Jahren ist man kein Jugendlicher, aber wenn man mit 18 kein Hirn hatte, hat man es auch nicht mit 40. Jedenfalls freue ich mich sehr, dass endlich auch Täter gefasst werden, jetzt will ich hoffen, dass sie auch bestraft werden, da in Deutschland Sachwerte mehr Wert sind, als Menschen, kommt es doch oft zu sehr menschenverachtenden Urteilen. Diese hinterlassen frustrierte Opfer und auch frustrierte Polizisten. Wozu soll man Täter jagen, wenn sie am Ende nicht oder kaum verurteilt werden.


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#5
30.04.2014
16:52:38


(+11, 11 Votes)

Von KMBonn
Aus Bonn (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 06.05.2012
Antwort zu Kommentar #2 von ueberlin


Es mag zwar sein, dass es Gegenden wie die Beusselstraße gibt, wo man sich besser nicht aufhält. Das kann aber nicht als Entschuldigung oder Rechtfertigung dienen, nach dem Motto: "Die sind ja selber schuld, was haben die da auch zu suchen?"

Das hast Du so nicht gesagt, und sicher auch nicht gemeint, aber ich denke, man sollte es klarstellen.


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#6
30.04.2014
16:55:06


(-7, 23 Votes)

Von ehemaligem User Mikesch
Antwort zu Kommentar #1 von Timon


Leider fehlen, wie meist üblich, nähere Informationen über diese Personengruppe.


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#7
30.04.2014
16:56:10


(-14, 24 Votes)

Von GeorgG
Antwort zu Kommentar #4 von timpa354


"Mit 40 Jahren ist man kein Jugendlicher"

In Berlin wohl! Die Stadt ist voll mit alternden "Jugendlichen", oft erkennbar am Haarschwänzchen.
Morgen am 1 Mai werden diese "Jugendlichen" wieder durch Kreuzberg toben und alles kurz und klein schlagen.


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#8
30.04.2014
17:04:17
Via Handy


(+11, 11 Votes)

Von KeinOpfer


Wo ist das Café?! Man sollte sich solidarisieren und als Gruppe mal da auftauchen und den verfickten feigen Dreckswixern die Seele aus dem Leib prügeln! So dass sie sich NIE wieder wagen, andere Menschen anzugreifen.


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#9
30.04.2014
17:14:06


(+10, 14 Votes)

Von ehemaligem User Monster_Baby
Antwort zu Kommentar #7 von GeorgG


Sie scheinen sich ja in der Berliner 'Haarschwänzchen'-Szene gut auszukennen. Selten hier so einen Schwachsinn gelesen.


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#10
30.04.2014
17:14:07


(+12, 16 Votes)

Von Desertking
Antwort zu Kommentar #7 von GeorgG


Nur, dass eben jene alternden Jugendlichen, die du meinst, die "alles kurz und klein schlagen in Kreuzberg" keine Homosexuellen attackieren aus dumpfem Hass.
Einfach fünf Sekunden nachdenken soll helfen. Und Nachrichten verfolgen auch, denn es wird in Kreuzberg schon seit Jahren nichts mehr kurz und klein geschlagen. Könnte man auch wissen. Grüße aus der Weltstadt in die (offensichtliche) Provinz! PS: Nach Kreuzberg fahren und sich mal umschauen, könnte helfen...


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