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  • 02.05.2014           3      Teilen:   |

Ehemaliges KZ Sachsenhausen

Gedenken an verfolgte und ermordete Homosexuelle

Artikelbild
Gedenktafel für die homosexuellen Häftlinge im ehemaligen Konzentrationslager Ravensbrück (Bild: LSVD Berlin-Brandenburg)

Zum 69. Jahrestag der Befreiung des KZ Sachsenhausen findet am 4. Mai eine Gedenkfeier statt.

Am kommenden Sonntag, dem 4. Mai 2014, veranstaltet die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten ab 14 Uhr eine Gedenkfeier anlässlich des 69. Jahrestages der Befreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Traditionell erhalten die verschiedenen Hinterbliebenen-, Opfer- und Interessenverbände die Möglichkeit, dezentrale Gedenkveranstaltungen zu gestalten und durchzuführen. Auch in diesem Jahr führt der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) wieder ein Gedenken an die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen durch.

In den vergangenen Jahren haben sich immer wieder Familienangehörige von homosexuellen Opfern beim Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg gemeldet – häufig waren es Töchter und Nichten, die die Erinnerung an das erfahrene Unrecht wachhalten. Bei der Gedenkveranstaltung am 4. Mai soll an das Schicksal von Horst Hörig erinnert werden, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Horst Hörig überlebte zwar den Aufenthalt im Konzentrationslager Sachsenhausen und die NS-Zeit, aber er nahm sich 1961 das Leben. Vermutet wird, dass er mit den Erlebnissen aus seiner Vergangenheit nicht fertig wurde.

Bei der Gedenkfeier, die am ehemaligen Block 14 stattfindet, wird Ulrich Keßler, Vorstandsmitglied des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg, eine Rede halten. Im Anschluss findet an der "Station Z" eine zentrale Gedenkfeier für alle NS-Opfer mit einer Kranzniederlegung statt.

In der Gedenkstätte Ravensbrück wird am 4. Mai ebenfalls den homosexuellen Opfern des Nationalsozialismus gedacht. Am Montag, dem 5. Mai, findet um 10 Uhr zudem eine Gedenkfeier im ehemaligen Außenlager Klinkerwerk statt, um unter anderem an die homosexuellen Opfer der Mordaktion von 1942 zu erinnern. (cw/pm)

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  Die Termine
Gedenkstätte Ravensbrück, Sonntag, 4. Mai 2014:
Ort: Straße der Nationen, 16798 Fürstenberg
10.00 Uhr, Zentrale Gedenkveranstaltung mit Gedenkstättenleiterin Dr. Insa Eschebach und LSVD-Vorstand Katrin Wolf

Gedenkstätte Sachsenhausen, Sonntag, 4. Mai 2014:
Ort: Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg
14.00 Uhr, Haupttor: Begrüßung durch Prof. Dr. Günter Morsch, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
14.20 Uhr, ehem. Block 14: Gedenkfeier für die Rosa-Winkel-Häftlinge, Ansprache: Ulrich Keßler, Vorstandsmitglied des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg
15.00 Uhr: Kranzniederlegung im Zellenbauhof – Tafel für die homosexuellen Opfer
15.30 Uhr: Zentrale Gedenkveranstaltung an der "Station Z"

Ehemaliges Außenlager Klinkerwerk, Montag, 5. Mai 2014:
Ort: Gedenkort am Hafenbecken (B 273 Richtung Bernau, hinter der Brücke über den Oder-Havel-Kanal links abbiegen)
10 Uhr: Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung
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Tags: sachsenhausen, konzentrationslager, ravensbrück, rosa winkel, gedenkfeier, klinkerwerk, horst hörig, kranzniederlegung
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Reaktionen zu "Gedenken an verfolgte und ermordete Homosexuelle"


 3 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
02.05.2014
09:40:53


(+6, 8 Votes)

Von Robin


Sehr wichtig!

Die Schwulen werden oft als Opfergruppe des Dritten Reichs vergessen. Dabei wurden sie genauso in KZs gesteckt, mussten Zwangsarbeit verrichten, wurden Opfer medizinischer Experimente, wurden gefoltert und ermordet, etc.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
02.05.2014
13:43:05


(+2, 8 Votes)
 
#3
02.05.2014
17:45:59


(+2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Auch ein wichtiges Datum:

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Aktion_T4


Schlimm!


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