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  • 06.05.2014           10      Teilen:   |

Mit 31 Promis

"100% Mensch": Benefiz-Song für LGBT-Rechte


Neben Hella von Sinnen sind 30 weitere Promis in dem Song zu hören

Szene-Größen trällern zu Discobeats gemeinsam für gleiche Rechte: Ihr Song soll ab Ende Mai erhältlich sein, alle Einnahmen bleiben in der Community.

Das Lied "100% Mensch" soll der Song der diesjährigen CSD-Saison werden. Insgesamt 31 Promis haben in bester Benefizsong-Tradition gemeinsam das Lied eingespielt, darunter etwa Hella von Sinnen, Claus Vinçon ("Lindenstraße"), Carlos Fassanelli ("Big Brother") oder "Männer"-Chefredakteur David Berger. Erhältlich ist der Song auf CD zwar erst pünktlich zum CSD Köln am 4. Juli (Downloads sind bereits am 30. Mai möglich). Allerdings ist bereits jetzt ein anderthalbminütiger Appetithappen auf Youtube veröffentlicht worden.



Diesen Refrain muss man sich für die Zukunft einprägen, damit man ihn auch nach ein paar Prosecco auf CSDs mitgrölen kann:

Ich bin Mensch – zu 100 Prozent
Ich bin Mensch – in dem das gleiche Feuer brennt
Ich atme, ich lebe, ich liebe genauso wie Du
Ein Herz schlägt in meiner Brust und es kommt nicht zur Ruh
Ich bin Mensch, ich bin Mensch
Egal wie man mich nennt – 100 Prozent



Mit dem Lied soll darauf hingewiesen werden, dass in manchen Ländern die Situation für Homosexuelle eher schlechter als besser wird. Alle Einnahmen des Liedes kommen der Hirschfeld-Eddy-Stiftung zugute, die sich seit 2007 international für LGBT-Rechte einsetzt. Zum Song gibt es auch eine Website und eine Facebook-Seite.

Das Projekt "100% MENSCH" entstand durch einen Zufall. Der CSD Dresden e.V. bat den Musikkabarettisten und Moderator Holger Edmaier, einen Titelsong zum CSD Dresden zu schreiben. Dessen Motto: "100% MENSCH – ohne wenn und aber!" Der Dreiklang aus Liebe, Recht und Respekt wurde der Grundstein für einen die CSDs und die Saison übergreifenden Song. (dk)

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Tags: hirschfeld-eddy-stiftung, hella von sinnen, 100% mensch
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Reaktionen zu ""100% Mensch": Benefiz-Song für LGBT-Rechte"


 10 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
06.05.2014
12:54:43


(0, 8 Votes)

Von sperling


ich habe keine kinder und führe keine ehe.

bin jetzt schon gespannt, ob meine lebensrealtität nach dem "appettithappen" auch noch irgendwie vorkommt oder ob hier mal wieder um einer verlogenen scheinakzeptanz willen all diejenigen lebens- und (nicht-)beziehungsmodelle und identitäten verschwiegen werden, die irgendeine_n bürgerliche_n grünen-wähler_in irritieren könnten.

dieser schreckliche nullachtfuffzehnsound (der meine inhaltliche befürchtung schon mal musikalisch untermauert) geht mir übrigens schon nach zwei takten auf die nüsse, aber das ist natürlich geschmackssache.


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#2
06.05.2014
13:55:39


(+3, 5 Votes)

Von Magnus


GRÄSSLICH!!!

Stumpf-plumper Text und Beatrice-Egli-Schlager-Beat.


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#3
06.05.2014
14:55:37


(+2, 4 Votes)

Von ehemaligem User Defragmentierung


Ich kann mich meinen Vorkommentatoren nur anschließen: Primitivster Autoscooter-Sound, unerträglich.


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#4
06.05.2014
18:15:56


(-1, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Ein tiefgründiger Text!


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#5
06.05.2014
19:17:20
Via Handy


(+2, 4 Votes)

Von ehemaligem User DavidJacob
Antwort zu Kommentar #4 von FoXXXyness


In St. Olaf gilt ja auch ein Blatt Klopapier als tiefgründiger Text. Schießt ihr eigentlich noch Heringe aus Kanonen??


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#6
06.05.2014
20:25:23


(0, 4 Votes)

Von pete


super Ohrwurm, habe gerade die CD vorbestellt, und die 25 sind ja auch für einen guten Zweck und kommen zu 100% bei der Community an. Also alle kaufen ! Ein absolut musikalischer Höhepunkt, der bestimmt manch homophoben mitsingen lässt.


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#7
06.05.2014
23:14:22


(-1, 5 Votes)

Von ehemaligem User Tonner66


Möööönsch.....seit doch nicht immer so bösartig und zickig! Der Song ist eingängig und man kann ihn gut mitsingen. Die Botschaft zählt! Einen Grammy will und soll keiner damit gewinnen!!


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#8
07.05.2014
19:23:14


(-5, 5 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness
Antwort zu Kommentar #5 von DavidJacob


Nein, aber mit Torten auf inhaltsleere Postings!


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#9
07.05.2014
19:37:00


(+3, 5 Votes)

Von ehemaligem User Robby


Habe mir den Song gerade angehört. Den Text finde ich nicht mal so schlecht. Aber die Musik dazu... Grauenvoll...


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#10
11.05.2014
21:26:35


(+2, 4 Votes)

Von Zielsetzung
Antwort zu Kommentar #1 von sperling


Sie hätten auch singen können (NICHT speziell auf dich bezogen):

"Zum Ficken geh ich aufs Klo und ich habe viele Partner. Ich will dass das das verdammt noch mal akzeptierst. Ich bin Mensch auch wenn ich keine Lust auf Ehe hab. Wann setzt du endlich deine Spießerbrille ab?"

Aber das ist doch schon das Bild, das viele Leute von queeren Menschen haben. Insofern finde ich es ok, auch die andere Seite zu betonen. Zumal das Lied ja Dinge als Realität darstellt, die in den Köpfen mancher vielleicht reine Aktivistenforderungen für die Zukunft sind.

Klar, man könnte natürlich auch einen super-inklusiven Song machen, in dem man ein Dutzend Identitäten und Lebensweisen aufzählt, aber ob davon dann überhaupt noch irgendwas Inhaltliches ankommt oder die Hörer diese Labels dann nur mit eigenen Vorurteilen füllen?

Wenn es gelänge, queere Vielfalt konstruktiv in einem Lied unterzubringen, wäre das natürlich gigantisch.

Die Musik finde ich übrigens auch recht flach.


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