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Dallas Im US-Bundesstaat Texas ist ein 18-Jähriger von seiner Schule verwiesen worden, nachdem seine private Homepage bekannt wurde. James Barnett hatte im Internet eine unkommerzielle Webseite erstellt, die für Teenager im Coming-out gedacht ist - er selbst war zu diesem Zeitpunkt ungeoutet. Ein Mitschüler der Trinity Christian Academy in Dallas meldete dies der Schulleitung, die den Vorfall mit Barnett und - gegen seinen Wunsch und trotz Volljährigkeit - mit seinen Eltern besprach. Eine Woche später wurde er wegen "unmoralischem Verhalten und der Unterstützung einer unmoralischen Sache" von der Schule verwiesen. Barnett hat mittlerweile die Bürgerrechtsorganisation ACLU eingeschaltet. (nb)



44 Kommentare

#1 tennyAnonym
  • 16.12.2004, 16:06h
  • Amerika, ..ohne Worte. ich find es aber gut, dass der Junge nicht aufhört zu kämpfen,
    aber nicht nur in Amerika gibt es diskriminierung und wird ein Schulwechsel Homosexuellen angeraten, dass sollte man nie vergessen..
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#2 gerdAnonym
  • 16.12.2004, 18:36h
  • Das ist wieder eine echter Hammer...die Amis sind wirklich kein Vorbild mehr, sondern ein echt abschreckendes Beispiel...traurig, traurig, traurig.

    Da lobe ich mir Nord-/West/Mitteleuropa
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#3 thomasAnonym
  • 16.12.2004, 19:29h
  • kann gar nicht glauben, dass das wahr ist. aber zur zeit ist ja in amerika alles moeglich - leider!
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#4 JuliaAnonym
  • 16.12.2004, 19:34h
  • @Tenny, Gerd,

    ihr beide habt Recht, Lesben und Schwulen haben es ganz schwer in so ein Scheißeland wie der USA.. Es ist mutig dort zu kämpfen für Toleranz und so. "The land of the free" L.M.A.O. Das bedeutet "Laugh My Ass Off", "Ik lach me dood",Ich lache mich Tot, wie wir in Holland sagen.
    Eigentlich sollte man ein Gitter im Ozean aufstellen zwischen Europa und Amerika, aber dass ist für die Lesben und schwulen sehr traurig.Machen wir lieber nicht.

    Eigentlich sollen die Amis kein Thema mehr sein, aber es wird immer schlimmer dort. Wo das endet weiß ich nicht, es sieht nicht gut aus. Die Amerikanische Regierung hat nämlich Scheiße an Menschenrechten.
    Wir sollen die Amerikanische Lesben und Schwulen unterstützen wenn man kann, finde ich. Wir Europäer sollen unsre Schwester und Brüder wissen lassen wie wir darüber denken.
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#5 JuliaAnonym
#6 RolfAnonym
  • 16.12.2004, 21:05h
  • Hallo,

    *leider* kann ich mich Julia und Gerd nur anschliessen - die Amerikaner sind schon lange kein Vorbild mehr :(
    Ich arbeite seit einigen Jahren für das US-Militär in Deutschland und hier im Sicherheitsbereich; was hier an Mobbing und Druck abgeht, entbehrt jeglicher Beschreibung. Wäre der Arbeitsmarkt etwas umfassender, hätte ich den "Ami's" schon längst "good by" gesagt...!

    rolf
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#7 JuliaAnonym
  • 16.12.2004, 21:42h
  • Was Du sagst über Mobbing und Druck, das kann ich mir glauben. Als ich vor ein paar Wochen bei meinen Eltern in Holland war, sah ich im Nachrichten einen Holländer, der seit 18 Jahren in New York gelebt hat, er ginge zurück nach Holland, weil die USA eine Polizeistaat geworden ist. Ja, ich sagte "wie wir in Holland sagen", aber ich lebe zeit vier Jahren in Tschechien, in Brunn.

    Gruß, Julia.
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#8 DavidAnonym
  • 16.12.2004, 22:02h
  • Unfassbar.
    HIER hätte man den Direktor für so ein Verhalten gefeuert.
    Ich hoffe mal, das die Privatsphäre des Direktors mit der gleichen Würde mit Füssen getreten wird.
    Wenn es ihm nicht passt, daß jemand auf diese Weise Kontakte sucht, dann soll man gefälligst akzeptieren, das es offene Schwule gibt, die daraus kein geheimnis machen.
    Wäre er mit einer Knarre erwischt worden oder wäre besoffen Auto gefahren, DAS swäre wohl nicht so schlimm gewesen...

    Hoffentlich wird die Schule mal ins Rampenlicht gezogen und wird von der Presse und der Gay-Community nicht in Ruhe gelassen...
    Diese Schweine!
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#9 JuliaAnonym
  • 16.12.2004, 22:35h
  • @David,

    Du hast Recht was Du sagst, aber die sogenannte freie Presse, wie ABC/NBC/FOX/CNN Usw. sind auf der Hand deren die diese Taten gutachten. Was hälst Du von Texas, der Staat von Bush, konservatiever gibt es nicht. Der Jung der trotzdem alles noch weiterkämpft verdient alle respekt.

    Gruß, Julia.
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#10 RogerAnonym
  • 16.12.2004, 22:51h
  • In der Tat wird bushland für den rest der Welt immer mehr zum Schreckgespenst schlechthin.
    Da kann ich mich direkt glücklich schätzen das ich in der Schweiz, in einem wirklich freien und relativ toleranten Land lebe!

    Was ich noch wissen möchte, ist die Homepage von James noch online?
    Würde gerne selber lesen, was so unmoralisch daran sein soll.
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