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| Eurovision Song Contest
  • 10.05.2014           42      Teilen:   |

Vorschau auf die große Show aus Kopenhagen

Eurovision-Finale 2014: Das sind alle Teilnehmer

Artikelbild
Neben Conchita Wurst und anderen gilt Ungarns András Kállay-Saunders als heißer Anwärter für den Sieg in Kopenhagen

ESC-Experte Jan Gebauer stellt für Queer.de alle 26 Finalisten vor – inklusive aller Tops, Flops, Homo-Faktoren und einer letzten Prognose.

Schaffen es die Top-Favoriten aus Schweden oder Armenien? Oder können etwa unsere Nachbarn aus den Niederlanden und Österreich nach Jahrzehnten endlich wieder einen Sieg nach Hause holen? Unser ESC-Experte Jan Gebauer stellt alle Eurovision-Kandidaten des Finales vor – und wagt eine letzte Prognose, wer das Rennen um die Grand-Prix-Krone macht.

Ab 21 Uhr beginnt die Live-Übertragung im Ersten und auf eurovision.de. Vorab überträgt das Erste ab 20:15 Uhr noch den "Countdown für Kopenhagen", unter anderem mit Adel Tawil, Rea Garvey und Jan Delay. Bei der Punktevergabe dürfen wir uns auf Schlager-Queen Helene Fischer freuen. Queer.de begleitet das Finale im Live-Blog.

1. Ukraine: Marija Jaremtschuk – "Tick-Tock"
Top: Marija sorgt trotz dünner Stimme für eine flotte Eröffnung, so dass bereits so etwas wie Partystimmung aufkommt.
Flop: Den Song würden Katy Perry und Co. nicht mit den spitzen Fingern anfassen.
Homo-Faktor: Der Typ im überdimensionalen Hamsterrad dürfte auch mal bei uns seine Runden drehen und ein bisschen "Tick-Tock" machen.
Prognose: Gehört zum erweiterten Favoritenkreis und sorgt für eine stimmungsvolle Eröffnung. Könnte von den Ostländern tatsächlich am besten abschneiden.

2. Weißrussland: Teo – "Cheesecake"
Top: Die gute Stimmung vom ersten Song geht nahtlos in diesen über.
Flop: Irgendwie alles Käse, oder was? Die ultrahippen Dance-Moves!
Homo-Faktor: Wer einen Anzugfetisch hat, kommt voll auf seine Kosten! Grinsebacke Teo und seine schicken Jungs sind darüber hinaus ganz smart.
Prognose: Kaum eine Chance auf höhere Plätze.

3. Aserbaidschan: Dilara Kazimova – "Start a Fire"
Top: Eine schöne gefühlvolle Ballade mit Trapeznummer. Ist das eine Klarinette, die zwischendurch einen orientalischen Flair in das Lied bringt?
Flop: Dilaras Stimme schwächelte im Halbfinale ordentlich. Minuspunkte gibt es auch für das Kleid mit einem fleischfarbenen Sichtschutz im Oberteil.
Homo-Faktor: Letztes Jahr ein Fest für die Augen – dieses Jahr noch nicht mal richtiges Divendrama. Schade!
Prognose: Auf CD ist das wunderbar, live leider nicht so wirklich. Damit könnte Aserbaidschan erstmals nicht die Top 10 meistern.

4. Island: Pollapönk – "No Prejudices"
Top: Die bunten Anzüge brennen in den Augen, sind aber lustig. Die Jungs verbreiten beste Stimmung und transportieren eine Message von Toleranz.
Flop: Pop-Punk kommt selten gut an beim ESC, vor allen Dingen wenn mehr gegrölt als gesungen wird.
Homo-Faktor: Conchitas Seelenverwandte (übrigens auch mit Bart)! Nicht nur feiern, sondern auch schön auf den Text hören, nicht wahr?
Prognose: Sollte Europa genug Humor haben, könnte Island… einen muckeligen Platz im Mittelfeld belegen.

5. Norwegen: Carl Espen – "Silent Storm"
Top: Noch eine schöne Ballade, der kerlige Carl Espen ist zudem eine Erscheinung.
Flop: Starker Mann – schwache Stimme? Ein weiterer Fall von auf CD ganz wunderbar, live leider mehr Jammertal.
Homo-Faktor: Kerl mit Bart: Carl ist schon lecker! Achtung Nahaufnahme: Leider hat er keine Arbeiterhände, sondern Wurstfinger.
Prognose: Sollte er seine Stimme doch noch in den Griff bekommen, könnte er eigentlich seinem Favoritenstatus gerecht werden und vorne landen.

6. Rumänien: Paula Seling & Ovi – "Miracle"
Top: Es gibt was zu lachen, wenn auch unfreiwillig. So etwas gibt es nur beim ESC! Gekreische, bunntes Durcheinander und unnötige Effekte.
Flop: Was eine schwachsinnige Inszenierung: Erst Paula als Hologramm, dann klimpert Ovi in einem klavierartigen Kreis, anschließend verknotet sie ihre Arme und schlussendlich umarmen sie sich noch ungelenk.
Homo-Faktor: Halbnorweger Ovi ist schon ein Schuss – und zwar in den Ofen.
Prognose: Der dritte Platz von 2010 rückt in weite Ferne. Das ist von allem ein bisschen. Und zwar zu viel!

7. Armenien: Aram MP3 – "Not Alone"
Top: Düstere Ballade trifft auf Dubstep-Gewitter, das hat was und fällt auf!
Flop: Aram MP3 kann eins nicht: gefühlvoll singen!
Homo-Faktor: Der Gute ist ein echter Witzbold, sämtliche Bemerkungen über Conchita Wurst im Vorfeld der Eurovision sind völlig missverstanden worden. Armer Kerl!
Prognose: Der wochenlange Top-Favorit stürzte innerhalb weniger Tage von der Spitze auf Platz vier der Wetten ab. Da könnte er letztendlich aber wirklich landen.

8. Montenegro: Sergej Ćetković – "Moj svijet"
Top: Die klassische Balkanballade mit viel Gefühl und einem guten Sänger. Ein MUSS beim ESC!
Flop: Sergej Ćetković soll erst 38 sein, sieht aber locker zehn Jahre älter aus. Wirkt eine Spur zu altbacken. Die Idee mit der Eisprinzessin ist auch nicht neu.
Homo-Faktor: Hmmmm…
Prognose: Das ist insgesamt eine sehr runde Sache, die weit vorne landen könnte.

9. Polen: Donatan & Cleo – "My Słowianie – We Are Slavic"
Top: Die Mädels können sich ohne Ende drehen und drehen und drehen. Die Blicke in die Kamera sind äußerst subtil und vielseitig deutbar.
Flop: Wo ist eigentlich Donatan? Hat es das jemals gegeben, der namensgebende Künstler ist nicht mit auf der Bühne?
Homo-Faktor: DER Beitrag für gewisse Leute, um mal wieder richtig auf den Putz zu hauen: Alles Sexisten! Nur Titten beim ESC! Widerliche Heteronormativität!
Prognose: Die lassen sich die Butter nicht aus dem Trog zapfen und sind vielleicht für eine Überraschung gut.

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Im zweiten Halbfinale wurden die Jungs aus Griechenland von Regenbogenflaggen umwedelt
Im zweiten Halbfinale wurden die Jungs aus Griechenland von Regenbogenflaggen umwedelt

10. Griechenland: Freaky Fortune & Riskykidd – "Rise up"
Top: Wenn die feschen Jungs auf dem Trampolin hüpfen ist der Höhepunkt erreicht.
Flop: Der Song ist strunzblöd, haut aber voll auf die 12 – das sorgt leider für Stimmung!
Homo-Faktor: Die Griechen denken immer an uns: Hübsche Jungs, die Stimmung machen.
Prognose: Fällt aus dem Rahmen – und landet wahrscheinlich in den Top-10.

11. Österreich: Conchita Wurst – "Rise Like a Phoenix"
Top: Der Song, unsere Conchita und das Bühnenbild sind erstklassig aufeinander abgestimmt. Besser geht es nicht – das Halbfinale war ein Traum!
Flop: Balladen haben es seit 30 Jahren naturgemäß schwer, wenn es um den Sieg geht. Außerdem wird der Bart sie Punkte kosten – ob wir wollen oder nicht.
Homo-Faktor: Das Gesamtkunstwerk Conchita!
Prognose: Schicksalstage einer Kaiserin: Seit Udo Jürgens standen die Chancen für die Österreicher nicht mehr so gut einen Sieg beim ESC nach Hause zu holen.

12. Deutschland: Elaiza – "Is It Right?"
Top: Die Mädels von Elaiza sind sympathisch und machen ihren Job auf der Bühne wirklich gut. Der Song hat eine unbestreitbare Frische.
Flop: Die ganze Show wirkt nicht stimmig, darum wurde kurzfristig alles über den Haufen gewonnen. Millionen von Luftschlangen sollen es richten? Auweia!
Homo-Faktor: Die wunderbare Leadsängerin Elżbieta Steinmetz dürfte heute Abend noch viele lesbische Fans sammeln.
Prognose: Niemand redet von Elaiza. Wetten, Journalisten, Fans, Putzfrauen, Busfahrer – alle sehen sie ganz weit hinten. Ein Trauerspiel, für dass die Mädchen am wenigsten können.

13. Schweden: Sanna Nielsen – "Undo"
Top: Die Top-Favoritin auf den Sieg lässt sich den Druck nicht anmerken und singt stets auf hohem Niveau. Die Schweden wissen wie es geht!
Flop: Eine gewisse Kälte kann man der schönen Sanna leider nicht absprechen.
Homo-Faktor: Die schwedische Céline Dion vertraut auf einen schwulen Komponisten: Fredrik Kempe schrieb auch schon "Manboy" und "Popular" für Eric Saade.
Prognose: Die Nordmänner können den Contest wenigstens noch bezahlen und haben ihn ja letztes Jahr auch fantastisch auf die Bühne gebracht. Stockholm 2015 ist nicht unrealistisch!

14. Frankreich: TWIN TWIN – "Moustache"
Top: Auch hier gibt es wieder Bärte – dieses Mal sogar im Text! Und jede Menge gute Laune.
Flop: Spaßacts haben es schwer beim ESC – das ist alles schon ein wenig albern. Und der Song ist selbst in Frankreich gefloppt.
Homo-Faktor: Frontmann Lorent Idir sieht nicht nur gut aus, sondern hat auch die schrägste Frisur im Contest.
Prognose: Schön bunt – schön aussichtslos für vordere Plätze.

15. Russland: Die Tolmachevy-Schwestern – "Shine"
Top: Die letzte Minute ist klasse. Die Mädels kommen von der doofen Wippe runter und geben Vollgas.
Flop: Die ersten beiden Minuten bieten viel Nonsens, besonders die Zopfnummer wirkt albern!
Homo-Faktor: Die portugiesische Tucke, die nach zweieinhalb Minuten den Fächer im Hintergrund schließt. Und Komponist Philipp Kirkorov im Green Room.
Prognose: Ach Gottchen, ausbuhen muss man die Mädels nun wirklich nicht. Was können zwei 17-jährige Gören für Putin? Trotzdem wird das wohl nichts mit einem vorderen Platz.

16. Italien: Emma – "La mia città"
Top: Eine deftige Rocknummer aus Italien, zudem eine der erfolgreichsten Sängerinnen des Landes. Haut ordentlich rein!
Flop: Der Fummel mit Goldbeschlag und der dazu passende Lorbeerkranz sehen leider furchtbar aus.
Homo-Faktor: Man denkt stimmlich unweigerlich an Italiens Lesben-Ikone Gianna Nannini – nur sieht Emma wesentlich besser aus.
Prognose: Die Italiener hatten die letzte Jahre immer super Beiträge und landeten recht weit vorne. Das schaffen sie dieses Jahr hoffentlich auch, es wird aber eng.

17. Slowenien: Tinkara Kovač – "Round and Round"
Top: Eine kleine Überraschung – die gute Tinkara wuchs im Halbfinale über sich hinaus und überzeugte mit Stimmgewalt.
Flop: Ihr pompöses Kleid wäre in den frühen 1990er Jahren sicher toll angekommen, aber 2014 wirkt es einfach nur furchtbar altbacken.
Homo-Faktor: Keiner!
Prognose: Die Slowenen kommen nicht so 100-prozentig aus dem musikalischen Quark und werden sich mal wieder irgendwo im hinteren Drittel wiederfinden.

18. Finnland: Softengine – "Something Better"
Top: Indie-Rock aus Finnland, der noch einmal ordentlich Gas gibt, bevor das spanische Gekreische einsetzt.
Flop: Die Jungs wirken ein bisschen wie eine Schülerband und die hohen Töne von Leadsänger Topi Latukka sitzen auch nicht immer.
Homo-Faktor: Die schnuckeligen Jungs!
Prognose: Wirkt alles ein wenig zu semiprofessionell und wird wohl nicht vorne mitmischen.

Spaniens Ruth Lorenzo und Conchita Wurst verstehen sich blendend
Spaniens Ruth Lorenzo und Conchita Wurst verstehen sich blendend

19. Spanien: Ruth Lorenzo – "Dancing in the Rain"
Top: Keine Frage, die Frau singt stellenweise beeindruckend und gibt wirklich alles.
Flop: Zuletzt trug sie ein scheußliches Kleid mit Verzierungen, die an eine Katze oder Eule erinnern. Zudem kreischt sie in der letzten halben Minute alles in Grund und Boden.
Homo-Faktor: Eine große Schnulze wie aus einem Musical – sehr theatralisch und kitschig! Ruth tritt gerne auf CSDs auf
Prognose: Selbst mit der famosen Pastora Soler war 2012 nur ein zehnter Platz drin. Da bleibt für Frau Lorenzo wohl höchstens das Mittelfeld übrig.

20. Schweiz: Sebalter – "Hunter of Stars"
Top: Ein frischer, fröhlicher Beitrag, nicht nur sprichwörtlich mit Pfiff.
Flop: Das ist schon alles sehr gut aufeinander abgestimmt, der konventionelle Song läuft aber Gefahr eine untergeordnete Rolle zu spielen.
Homo-Faktor: Ein knuffiger Kerl!
Prognose: Spielt für die vorderen Plätze wohl bedauerlicherweise keine Rolle. Die Country-Bonuspunkte gehen wenn in die Niederlande!

21. Ungarn: András Kállay-Saunders – "Running"
Top: Der Song dreht sich um ein ernstes Thema ("Kindesmissbrauch"), das mit einer passenden Tanzeinlage stimmig unterlegt wird. Der Song ist modern, vergrault aber auch nicht die älteren Semester.
Flop: Wird die Message überhaupt verstanden, oder fragen sich alle, was die Ballettnummer soll?
Homo-Faktor: Kein Grund wegzurennen, András ist heiß!
Prognose: Budapest 2015 ist realistisch!

22. Malta: Fireflight – "Coming Home"
Top: Sympathische Truppe, Leadsänger Richard Micallef singt und strahlt, dass es eine Freude ist.
Flop: Der Song bleibt gerade nach dem ersten Anhören nicht richtig hängen. Dazu hat Richard Micallef eine unmögliche 1990er-Jahre-Frisur. Überhaupt wirkt das alles leicht bieder.
Homo-Faktor: Und noch mal kommen unsere Bartfreude auf ihre Kosten: Man achte auf die Jungs links und rechts neben Richard.
Prognose: Wieder keine Strandparty auf Malta, wird nämlich leider untergehen.

23. Dänemark: Basim – "Cliché Love Song"
Top: Solch eine sommerliche Stimmung hatten wir dieses Jahr selten! Das tut gut!
Flop: Ohren auf, der Song klingt im Refrain schon arg nach dem Disco-Klassiker "You to Me Are Everything" von The Real Thing aus dem Jahre 1976.
Homo-Faktor: Och, der 21-jährige Basim ist schon ganz putzig.
Prognose: Heimvorteil und ein großer Favorit im Wettbewerb! Wird vorne landen.

24. Niederlande: The Common Linnets – "Calm After the Storm"
Top: Eine schlichte, dunkle Inszenierung, die den ruhigen Song kongenial trägt. Ilse und Waylon brauchen nur Blicke und ihre großartigen Stimmen, um zu punkten.
Flop: Einige Zuschauer könnten sich hier ein wenig langweilen, vor allen Dingen der Osten Europas ist nicht gerade für seine große Country-Liebe bekannt.
Homo-Faktor: Cowboy Waylon alias Willem Bijkerk (34) ist schon zum Anbeißen (aber hetero).
Prognose: Aus dem Nichts in die Top 3 der Wetten und in fast alle relevanten europäischen iTunes-Charts. Hinter Conchita der heißeste Kandidat für eine Sensation.

25. San Marino: Valentina Monetta – "Maybe (Forsa)"
Top: 40 Jahre Ralph Siegel! Die Finalteilnahme gilt als große Überraschung – dafür dürfen wir den Meister noch einmal am Klavier bewundern (so wie 2009 Andrew Lloyd Webber). Und keine fleht so schön um ein paar Gnadenpunkte wie Valentina.
Flop: Die riesige Stoffmuschel ist aus dem 80er-Jahre-Giftschrank!
Homo-Faktor: Schlager in Pastell – und die unvermeidliche Windmaschine.
Prognose: "Maybe", also vielleicht, wird sie nicht Letzte. Valentina, die Tapfere, sie hätte es so verdient.

26. Großbritannien: Molly – "Children of the Universe"
Top: Eine echte Pop-Hymne zum Abschluss – mit Botschaft: "Power to the People". Dazu eine der besten Stimmen im Finale!
Flop: Das überkandidelte "Wuuuuu" zwischendurch von Molly ist hoffentlich nach den Proben verschwunden.
Homo-Faktor: Molly verfasste den Song mit dem Schweden Anders Hansson, der wiederum zwei der besten Songs für die schwulen Jungs von Alcazar schrieb ("Not a Sinner Nor a Saint", "Alcastar") und damit jeweils knapp im schwedischen Vorentscheid scheiterte.
Prognose: Gehört zum erweiterten Favoritenkreis und könnte als Letzte die Ehre von Großbritannien aufpolieren.

Unsere Prognose für die Top-10 (in der Startreihenfolge): Ukraine, Armenien, Montenegro, Griechenland, Österreich, Schweden, Ungarn, Dänemark, Niederlande und Großbritannien. Knapp wird es leider für Norwegen und Aserbaidschan.

Youtube | Eindrücke aller Teilnehmer von den gestrigen Proben
Mehr zum Thema:
» Eurovision-Liveblog 2014
Wochen-Umfrage: Stimmst du beim Eurovision Song Contest für Conchita Wurst? (Ergebnis)

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Tags: eurovision, kopenhagen, dänemark, conchita wurst, andrás kállay-saunders, sanna nielsen, basim
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Reaktionen zu "Eurovision-Finale 2014: Das sind alle Teilnehmer"


 42 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
10.05.2014
14:19:12


(+9, 9 Votes)

Von Felix


Auch wenn Conchita beim Halbfinale frenetisch gefeiert wurde, dürfen wir uns nichts vormachen: nicht das Publikum in der Halle in Kopenhagen entscheidet, sondern die Bürger aller teilnehmenden Länder. Und im Gegensatz zum Halbfinale sind jetzt auch wieder alle stimmberechtigt.

Und da sind viele Länder dabei, wo die meisten Bürger Conchita für eine "Missgeburt", einen "Perversen", etc. halten.

Auch wenn alle denken, einer der obersten Plätze sei schon sicher, ist das keineswegs der Fall!

Umso wichtiger ist, dass alle GLBTI für Conchita und ihre Botschaft der Toleranz und Liebe abstimmen.

Wir müssen uns heute abend echt die Finger wund wählen! Um ein Zeichen zu setzen!


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#2
10.05.2014
14:32:41


(-7, 7 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Ich kann mich der Prognose bedauerlicherweise ja nur schwer etwas abgewinnen: bis auf die Ukraine, Griechenland und Ungarn (ein gutes Aussehen kann einen schwachen Song nicht nach vorne bringen) könnte es heute Abend so kommen!

Meine Top Five für sind Niederlande, Montenegro, Österreich, Armenien und Island.

Meine Flop Five sind Rußland, Aserbaidschan, Ukraine, Griechenland und Norwegen.


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#3
10.05.2014
14:36:39


(+9, 9 Votes)

Von Simon H
Antwort zu Kommentar #1 von Felix


Volle Zustimmung!

Das schlimmste wäre, wenn Leute denken, dass Conchita eh ziemlich weit oben landet und sie nicht anrufen müssen.

Denn dann landet sie garantiert ziemlich weit unten und die Homohasser triumphieren...

Nein, man muss wirklich anrufen und/oder per SMS abstimmen. Gerne auch mehrfach.


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#4
10.05.2014
14:41:54


(+8, 10 Votes)

Von Joonas


Ich möchte nochmal alle, die vor Ort sein werden, bitten, mit vielen Regenbogenflaggen zu schwenken, um ein Zeichen gegen Homophobie in manchen Ausstrahlungsländern zu setzen.

So kann Russland zwar im eigenen Land Regenbogenfahnen verbieten, aber nicht bei Fernsehübertragungen aus anderen Ländern...

Und hoffentlich wird Conchita nach ihrem Auftritt viel Applaus bekommen. Auch das kann den ein oder anderen Zuschauer beeindrucken.


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#5
10.05.2014
14:43:49


(+4, 6 Votes)

Von Topher


Finnland wird gnadenlos unterschätzt. Die Stimme des Sängers ist zwar nicht die beste und wird daher wohl auch nicht die 12 Punkte der meisten Jurys bekommen und wohl auch nicht gewinnen, aber der Song ist von Komposition und Songtext genial und sticht aus den anderen Songs schon allein aufgrund der Tatsache heraus, dass der Song die Bühne rockt. Dafür dürfte es doch schon ordentlich Punkte von den Jurys für geben.

Die Chefin der deutschen Jury hat die hohe Athentizität des finnischen Beitrags gelobt und durchblicken lassen, dass der Song in der ganzen Jury sehr gut angekommen ist. Auch sagte sie, dass die deutsche Jury alle Beiträge abgestraft hat, die versuchen mit künstlichen Utensilien (Hamsterrad, Trampolin, Wippe, etc) von einem schlechten Song oder einer schlechten Stimme abzulenken.


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#6
10.05.2014
14:48:53


(+8, 10 Votes)

Von JonasW


Jeder, der ein Zeichen gegen Homophobie, Vorurteile, Hass und Diskriminierung setzen will und die Botschaft von Vielfalt, Akzeptanz und Liebe verbreiten will, muss heute abend für Conchita (Österreich) stimmen!

Bei der größten Fernsehsendung der Welt wäre das ein nicht zu übersehendes Zeichen!


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#7
10.05.2014
14:52:38


(+5, 7 Votes)

Von Gegen Jurys
Antwort zu Kommentar #5 von Topher


Ich finde es aber überhaupt nicht okay, wenn die deutsche Jury (oder auch irgendeine andere) jetzt schon Andeutungen macht, wie sie abgestimmt haben.

Das verfälscht am Ende noch das Telefonvoting.

Die wollen sich wahrscheinlich nur wichtigmachen, dass sie schon abstimmen durften und die Hälfte des End-Ergebnisses bestimmen.

Ich halte eh nicht viel von den Jurys. Wieso soll eine Handvoll Leute (die teilweise nicht mal die besten Musiker sind) genauso viel Gewicht beim Ergebnis bekommen wie Millionen Anrufer?


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#8
10.05.2014
14:54:54


(+8, 8 Votes)

Von Yannick
Antwort zu Kommentar #3 von Simon H


Sehe ich genauso!

Und wichtig wäre auch, dass Leute, die sich im Ausland aufhalten (sei es Urlaub, Besuche, Arbeit, o.ä.) auch von dort für Conchita anrufen. Aber natürlich erst recht hier in Deutschland.

Wenigstens ein paar Anrufe sollten doch wohl für jeden möglich sein, damit die Homohasser mit ihren Hetz-Aufrufen nicht gewinnen!


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#9
10.05.2014
14:56:50


(-11, 11 Votes)

Von FuZZZyness


"Neben Conchita Wurst und anderen gilt Ungarns András Kállay-Saunders als heißer Anwärter für den Sieg in Kopenhagen"

Auf jeden Fall mehr Brust als Conchita!


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#10
10.05.2014
14:58:07


(+8, 8 Votes)

Von Julian S


Ich werde heute abend auch für Conchita anrufen!

Nicht nur, um ein Zeichen zu setzen! Sondern auch weil das für mich das beste Lied ist und sie auch die beste Stimme hat!

Mit ihrer Klasse braucht sie dann auch keine Artisten, Trickkleider, o.ä. um von der eigentlichen Darbietung abzulenken. Sie steht da ganz alleine und begeistert nur mit ihrem Gesang.


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