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Kommentare zu:
Nach der Gleichstellung droht die Entlassung


#75 TheDadProfil
  • 18.05.2014, 19:28hHannover
  • Antwort auf #74 von giliatt
  • Natürlich war das eine Utopie..
    Aber wie alle Utopien wird sie zerstört durch die Realitäten..

    Schön Deine Exkursion zur Binnenschifffahrt..

    Ich bin schon lange für diesen nach wie vor umweltfreundlichen Transportweg, wenn Mann mal von ökologischen Irrwegen wie dem Main-Rhein-Donau-Kanal absieht, und vor allem bei Flußausbauten auch Hochwasserschutz-Flächen beachtet..

    Ähnliches gilt für die Bahn..
    Gütertransporte per Bahn sind die umweltfreundlichsten, wenn Mann von der Lärmbelästigung absieht, die durch veraltete Technik wie Metallbremsen und Vollstahl-Rädern ausgelöst werden..
    Da muß dringend investiert werden..

    Wie übrigens auch in neuer Zugtechnik überhaupt, denn mehr als 80 % aller Gütertransporte werden mit Tempo 80 abgewickelt, wie zu Kaiser´s Zeiten, obwohl es längst die Technik gibt, Güterzüge mit Containern beispielsweise über moderne ICE-Trassen deutlich leiser und mit doppelter Geschwindigkeit ans Ziel zu bringen..
    Es ist auch nicht nachvollziehbar warum ein Güterzug, der zwischen Hamburg-Hafen und München pendelt, mehr als drei-viertel der Strecke hinter diversen S-Bahn-Verbindungen und Nahverkehrszügen "hinterherzuckelt", die alle paar Minuten an einer Milchkanne halten, und allein deshalb schon mehr als 4 Stunden länger brauchen als bei ungebremster Fahrt..

    Was die LKW´s betrifft, so gibt es hier ein paar beachtenswerte Punkte..
    Die so genannten Mega-Liner vor allem im Container-Verkehr zwischen großen Häfen wie Rotterdam und Hamburg eingesetzt, oder auch dem neuem Tiefwasserhafen Wilhelmshafen, sparen bei einem Drittel mehr Ladung die Hälfte an Sprit, und bieten eine vernünftige Lösung für den bestehenden Personal-Mangel in der LKW-Branche, ohne die befürchteten Schäden auf Autobahnen und Landstrassen zu verursachen, denn das haben lange Feldversuche der Niederländer längst widerlegt..

    Eine Erhöhung der Geschwindigkeit von derzeit 80 km/h offiziell auf bis zu 100 km/h würde zudem dazu beitragen Staus zu vermeiden, und die Anzahl von Unfällen signifikant reduzieren, wie Studien aus Skandinavien belegen, wo LKW´s auf allen Autobahnen ebenso schnell fahren dürfen wie die PKW´s..

    Doch dazu ist Mann hier nicht bereit, denn das hieße ja, Mann würde die freie Fahrt für freie Bürger begrenzen..

    Eine Studie des Bundesverbandes Spedition aus 2009 wies nach, das die Schäden aus den vorhandenen Staus sich auf 400 Millarden Euro beliefen..
    Diese Kosten werden zum Teil von den Versicherungen bezahlt, was die Tarife für alle belastet, zum Teil auf die Transportkosten umgelegt, was die Preise für alle belastet, und nebenbei "verurschen" die Staus einen "Personal-Stau" in der Wirtschaft, weil bei "flutschendem" Verkehr mehr als 400.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden könnten, deren nicht vorhanden sein, die Sozial-Kassen belastet und den Steuerzahler..
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#74 giliattAnonym
  • 18.05.2014, 01:14h
  • Antwort auf #73 von TheDad
  • Klar, war eine Utopie.

    Aber die Bahn ist überfinanziert. Macht Protz-Bahnhofs-Projekte in Berlin und Stuttgart beispielsweise und lässt seit fast 25 Jahren ihren Immobilienbestand rigoros vergammeln. Und niemand haut ihr auf die Finger. Privatisierung! Börsengang! So kräht man. Der Immobilienbesitz ist gewaltig und ein fetter Aktivposten in der Bilanz auf dem Papier. In der Realität schauen wir auf ein fast unübersehbares Areal von Ruinen aus wilhelminischer Zeit. Kleine Strecken werden stillgelegt, die Schienen als Schrott verkrempt und die Trassen den Radfahrern überlassen als Symbol tourismusfreundlicher ökologischer Verkehrspolitik.

    Schon vergessen? Die Eisenbahn hat Deutschland wirtschaftlich groß gemacht. Und Kaiser, Könige und Großherzöge wussten schon sehr wohl, weswegen sie sich das Monopol im Transportwesen sicherten. Heute argumentiert der Staat: "Die Beamten-Bahn ist uneffektiv."

    - (nebenbei bemerkt: Als die Griechenland-Krise akut wurde, riet man den Griechen: Sofort Staatseigentum verkloppen! Staatsbahn privatisieren!) -.

    Damit unterstellt man, dass Beamte zu blöd sind, einen Wirtschaftsbetrieb zu führen. Folgt man dieser Argumentation, dann wären Beamte auch unfähig, die Staatsgeschäfte am Laufen zu halten...

    Die Verkehrspolitik der letzten Jahre ist unsäglich. Ramsauer entwirft einen neuen Bußgeldkatalog. Dobrindt freut sich über den neuen Trend bei Fernbus-Linien. Alles Käse.

    Vor Jahren wurde an Elbe und Saale viel Geld investiert in Schleusen und Häfen. Nun plötzlich sind die Flüsse zu flach und sollen "entwidmet" werden als Bundeswasserstraßen, weil sie angeblich zu flach sind. Mein Opa (Saale) und mein Cousin (Rhein), die mit ihren Frachtern mehr als vierzig Jahre fast alle Flüsse in Mitteleuropa befahren haben, waren anderer Meinung.

    Großes Geschrei gibt es bezüglich maroder Brücken und überlasteter löchriger Straßen. Trotzdem müssen Fernbus-Linien gefördert werden. Trotzdem stimmt das Verkehrsministerium einer Testphase von XXL-Lastwagen zu. Trotzdem unterbindet man nicht den Einsatz von Lastwagen leichter Bauart, die ein Windhauch von der Piste weht. Lieber knobelt man, wie mann alte Flensburg-Punkte in neue umrechnen kann.

    Gezielt wird der Transport von Personen und Gütern vom Schienen- und Wasserweg auf die Straße verlagert.Was ist da nun mit Feinstaub und Kohlendioxid???
    Fuhr Opa flussabwärts, dann trieb sein dicker 450-Tonnen-Frachter mit der Strömung und die einzige Kohlendioxid-Emission kam aus den Lungen der Mannschaft, die aus zwei Personen bestand. Man trieb normal oder setzte zur Beschleunigung bei Wind ein Sprit-Segel oder ließ sich treideln in kurzen strömungsarmen Abschnitten der Gewässer. Der Motor wurde nur angeworfen beim Lavieren. Stromauf fuhr er stets im Schleppverband mit fünf Schiffen. Tolle ökologische Bilanz, noch bevor die Öko-Politik erfunden ward.

    Die Bahn ist nicht unterfinanziert.
    Das Verkehrsministerium ist unterbelichtet.
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#73 TheDadProfil
  • 16.05.2014, 18:33hHannover
  • Antwort auf #72 von giliatt
  • ""Würde ich mir für meine Einkommens-Steuern auch wünschen, dass ich frei entscheiden kann über deren Verwendungszweck.""..

    Grundsätzlich eine schöne Idee..
    Birgt allerdings das unabwägbare Risiko in sich, das es dann große Gruppen gäbe, die "nur für die Autobahn", oder "nur für die Fußwege" zahlen wollen, und andere Infrastruktur-Projekte wie die Bahn z.B. damit unterfinanziert bleiben..
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#72 giliattAnonym
  • 16.05.2014, 01:25h
  • Antwort auf #70 von TheDad
  • Ja, und bezüglich der Abgaben an die betreffende Religionsgemeinschaft ist man in islamischen Ländern weitaus fortschrittlicher. Man soll zahlen mit Bezug auf sein Einkommen. Man zahlt aber nach Gutdünken, nach eigenem Ermessen also. Und wenn man seinen Beitrag beispielsweise an ein Waisenhaus gibt, hat man Gutes getan und seine Pflicht erfüllt, denn der Muslim ist nur Allah verpflichtet. Gott unterhält kein Inkassobüro und fragt keine Meldestelle.

    Würde ich mir für meine Einkommens-Steuern auch wünschen, dass ich frei entscheiden kann über deren Verwendungszweck.
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#71 TheDadProfil
#70 TheDadProfil
  • 13.05.2014, 21:21hHannover
  • Antwort auf #67 von giliatt
  • ""Das ist ein Sektor, der den Staat nix angeht. Betrifft Kirchensteuern,""..

    Im Zusammenhang damit weißt das Bundesfinanzministerium dieser Tage darauf hin, das es keinen Straftatbestand der "Kirchensteuer-Hinterziehung" gibt, und dieser auch nicht eingeführt wird..

    Wer also als Inhaber von Aktienpaketen bei der Abgabe der Kapitalanlagen-Steuer oder der Quellensteuer für ZInsgewinne Barvermögen keine Kirchensteuer abgeführt hat, kann nicht "nachversteuert" werden..

    Das ändert sich allerdings im Januar 2015, denn dann führen die Banken und Sparkassen die Kirchensteuer automatisch ab..

    Widerspruchsformulare dazu hält jede Bank oder Sparkasse vor..
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#69 Oliver43Anonym
  • 13.05.2014, 20:14h
  • Antwort auf #59 von sperling
  • @linker sperling
    "nichts, aber auch gar nichts deutet darauf hin, dass bergoglio den katechismus ändern und die grundsätzliche ablehnung homosexueller handlungen streichen wird."

    -
    www.lsvd-blog.de/?p=7603

    Also ich habe zwar wenig Lust als Lutheraner die Entwicklungen im Vatikan zu unterstützen, aber im Unterschied zu Dir, ignoriere ich Entwicklungen im Vatikan nicht.

    Laut den Aussagen des katholischen Theologen Michael Brinkschröder arbeitet die Deutsche Bischofskonferenz zumindest an einer Reform des kirchlichen katholischen Arbeitsrechtes in bezug auf Eingetragene Partnerschaften.

    " Für Deutschland schließt Brinkschröder nicht aus, dass die Kündigungsandrohung der Bischöfe für kirchliche Angestellte, die in eingetragener Partnerschaft leben, bald kippe, die Bischofskonferenz arbeite zurzeit an einer Reform des kirchlichen Arbeitsrechtes."

    ----> Du siehst also auch bei der Katholischen Kirche sind Veränderungen möglich.

    Wir werden sehen, was da unter Franziskus kommt oder auch nicht kommt.
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#68 giliattAnonym
  • 13.05.2014, 03:19h
  • Antwort auf #45 von gggggast
  • DATEN sind eine begehrte und hochbezahlte Handelsware. Kein Wunder also, dass auch die Bundeswehr sich einklinkt in diese Geschäftspraxis.

    Nachdem eine tumbe Bundesregierung die Wehrpflicht abschaffte, haben diese Zusendungen keinen höheren Wert, als Einladungen zu Kaffeefahrten beispielsweise.

    Den staatlicherseits betriebenen ausgiebigen Datenhandel gab es schon vor 1989 in der BRD. Ein gutes Beispiel für dessen Umfänglichkeit wird aber im Vereinigungsprozedere von DDR und BRD deutlich.
    In der DDR waren alle persönlichen Daten in staatlicher Hand. Meldewesen. Versicherung. Diese zwei Eckpunkte seien genannt.

    Die Kundenstammdaten der "Staatlichen Versicherung der DDR" bezüglich der Verträge zur Pflichtversicherung von Gebäuden gingen 1990 an die ALLIANZ. Bei den Auto-Versicherungsbeiträgen - die KFZ-Steuer und die Haftpflicht wurden als ein einziger zusammengehörender Betrag bei der Staatsbank eingezahlt - ging der Zuschlag bei der Vereinigung an die PROVINZIAL.
    Einem unaufmerksamen Versicherungs- Mitarbeiter unterlief in meinem Fall ein Tippfehler beim Ausbeuten der Dateien bezüglich meiner sechs Vornamen: Aus Martin machte er Martina. So schrieb mich dann auch immer die Versicherung an: Karl Martina Giliatt (*Name hier durch mich geändert). Wen juckt`s, dachte ich damals. Aber dann kam Post stapelweise von "Anbietern" aus dem zugeeinigten Westen:
    Möbelhäuser, Kaffeefahrtenanbieter, Fensterproduzenten, Dachdeckereien, Baubetriebe mit Fördermittelkonzept, Klempner und Heizungsbauer usw. Sie alle folgten dem Tippfehler und adressierten an Karl Martina. Warum? Weil die Versicherung ihre bereits nicht sooo ganz legal erworbenen Kundendaten weiterverscheuert hatte.

    Eine fragwürdige Sache? Ja! Sehr fragwürdig sogar! Aber sie hat Tradition. Und diese Tradition feiert im Internet millionenfach freudige Ürständ`.
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#67 giliattAnonym
  • 13.05.2014, 02:04h
  • Antwort auf #46 von FoXXXyness
  • Ein trefflicher Protestschrei, der aber am Thema vorbei geht.

    Niemanden geht die sexuelle Orientierung was an, denn die ist Privatsache.

    Wer aber eine Ehe oder die ihr derzeit nur bruchstückhaft gleichgestellte Partnerschaft schließt, muss das seinem Arbeitgeber mitteilen. Siehe hier meine Äusserung Nr. 41 dazu.

    Dabei ist es völlig egal, ob der Arbeitgeber eine religiöse Institution ist, ein Handwerksmeister, der Staat (Achtung: Sonderregelungen für gleichgeschlechtlich verpartnerte Beamte!) oder sonstwer. Der Arbeitgeber muss den Familienstand kennen, um eine korrekte Lohnabrechnung durchführen zu können.

    Wer die Gleichstellung von Ehe und Homo-Ehe fordert, kommt nicht daran vorbei, diesen Verwaltungsakt zu akzeptieren. Familienstand muss gemeldet werden.

    Hingegen nicht statthaft meines Erachtens ist, dass der Staat per Gesetz bestimmte Instutionen bei der "Beitrags"erhebung unterstützt. Das ist ein Sektor, der den Staat nix angeht. Betrifft Kirchensteuern, wie auch in Nr. 41 genannte IHK-Beiträge. So auch die BERUFSGENOSSENSCHAFT, in der jeder Unternehmer Zwangsmitglied ist. Diese Unfallversicherung für Angestellte, deren Beiträge ausschliesslich der Unternehmer zahlen muss, ist eine gute Sache. Die Leistungen der BG sind wirklich enorm im Falle eines Arbeitsunfalles. Aber die Beitragssastzung steht unter staatlichem "Artenschutz" und ermöglicht ungeheure Transaktionen. Das Thema führe ich aber nicht weiter aus.

    Hoffe, mich verständlich ausgedrückt zu haben.
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#66 nischenfunkAnonym
#65 antos
#64 saltgay
  • 12.05.2014, 17:18h
  • Das war zu erwarten. Zu diesem Thema werden gebetsmühlenartig, wie das Westerwell'sche Marktwirtschaftscredo, die alten Tiraden gegen die Kirche abgespult. Ich kann leider nichts daran ändern, wenn hier einige Leute mit ihrer persönlichen Haltung zur Kirche, ob römisch-katholisch oder evangelisch nicht klarkommen. Es nervt einfach. Nun zum Thema:

    Es geht nicht nur um den § 42 im neuen Meldegesetz. Sehr viel ärgerlicher ist die Sonderstellung der Kirche im Arbeitsrecht. Der von ihr so beschworene "dritte Weg" ist verlogen. Für die Mitarbeiter und Pastores gelten die üblichen arbeitsgesetzlichen Regelungen nur eingeschränkt, bis hin zum Kündigungsschutz. Das hat zu verschwinden! Seit Jahren kämpfen die Gewerkschaften für die Einsetzung von Betriebsräten, anstelle dieser samtpfötigen "Mitarbeitervertretungen", die keinerlei Einfluss ausüben können. Denn genau das macht es für gleichgeschlechtlich Empfindende so diskriminierend dort mitzuarbeiten.

    Arbeitsrechtlich wären solche Mitarbeiter nicht kündbar wegen ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer familiären Vergangenheit. Lediglich die Sonderstellung der Kirche erlaubt hier ein gegen das Grundgesetz verstoßendes Sonderrecht. Das ist zwar durch das Grundgesetz, wegen der besonderen Stellung der Kirche in der Gesellschaft, geduldet, hat aber an anderen Artikeln des GG gemessen bei genauer Prüfung keinen Bestand.

    Alles andere, was da so als Kompromiss seitens der Politiker vorgeschlagen wird, ist "herumeiern". Der Staat zieht nur die Kirchensteuer ein, die Jeder freiwillig verrichtet. Das ist immerhin die persönliche Entscheidung eines Jeden und unterliegt nicht der Wertung Dritter. Dass aber diese Daten gegen die Mitarbeiter in kirchlichen Organisationen verwendet werden können, liegt nur daran, dass die Regierenden sich eben nicht trauen, dem endgültig einen gesetzlichen Riegel vorzuschieben, um das Arbeitsrecht in vollem Umfang auch für kirchliche Arbeitgeber gelten zu lassen. Die Meisten wollen es auch gar nicht, weil Viele ihre politische Karriere ja auch der Kirche verdanken. Aber diese "Mandatsträger" sind die wahren Adressaten, wohin sich die Kritk und der Widerstand wenden muss.
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#63 TheDadProfil
  • 12.05.2014, 17:11hHannover
  • Antwort auf #60 von asdf
  • ""Als Nachfolger gab es einen evangelischen, dessen Repräsentant den Reportern bestätigte, dass es ihnen egal sei, was Leute in ihrem Privatleben machen (Sex, Ehe etc), aber einer christlichen Konfession sollten sie schon angehören.""..

    Und damit widersprach dieser "Repräsentant" der Nachfrage des Reporters, der fragte ob denn nun in diesem Kindergarten auch eine Erzieherin arbeiten könne die Muslimin sei, weil ja auch muslimische Kinder aufgenommen würden..

    Und damit hat die EKD als Träger ebenso versagt, wie zuvor die Katholiken, die nichts weiter wollen, als zu missionieren und Kinder zu indoktrinieren..

    Dabei schrecken sie selbst nicht vor Kindern aus konfessionslosen Elternhäusern oder mit anderen Konfessionen zurück..

    Da wird munter den Kleinen Muslimen erklärt, ihre Eltern seien UNGLÄUBIGE, den so lautet der Offizielle Sprachgebrauch bei den Katholiken..
    Bei Evangelens ist es auch nicht viel besser..

    Keiner dieser Kirchen und Religionen sollte es erlaubt sein Kindergärten und Schulen zu betreiben, und mit dem Geld des Staates ausschließlich eigene Zwecke der Mission zu verfolgen..
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#62 jfjfjfAnonym
  • 12.05.2014, 13:20h
  • Antwort auf #57 von Oliver43
  • Das kann man doch so pauschal nicht sagen, weder austreten noch übertreten!

    Wenn jemand mit Glauben eh nichts am Hut hat, ist es sicher konsequent, auszutreten und das auch als politisches Signal zu nutzen.

    Gleichzeitig gibt es Menschen, denen ein wie auch immer gearteter Glaube was bedeutet - ich kenne einige Leuten, die sogar erst im Rahmen von ihrem Coming Out ihre spirituelle Seite entdeckt haben, und das ist meiner Meinung nach genauso ok und sollte respektiert werden auch wenn man selbst nicht dran glaubt.

    Manche Leute sind auch einfach einsam oder nicht fit genug, um in der Szene "mitzuhalten" - solange wir nicht bereit sind, ihnen "Familie" zu sein, wer sind wir, ihnen eine Gemeinschaft, die ihnen Halt gibt, madig zu machen? Jeder Mensch braucht ein gewisses Maß an Geborgenheit, Nähe, Freundschaft, Gemeinschaft und Sinn, und manche erleben das eben in queeren Kirchen oder Kirchen, denen die sexuelle Orientierung der Leute völlig egal ist.

    Und Leute, die tatsächlich kirchlich engagiert sind, müssen sich halt entscheiden, ob sie die Kirche eher von innen oder von außen verändern wollen. Für beides gibt es Argumente, manchmal ist von innen sicher nicht möglich ohne sich zu verbiegen, manchmal aber schon. Und ich ziehe den Hut vor den Aktivisten, die sich unter enormem Stress jahrzehntelang dafür eingesetzt haben, DASS es heute insbesondere in den USA Kirchen gibt, in denen deutlich mehr Raum für Vielfalt ist als in so manchem Szene-Raum (Oder wer von euch hat sich schon mal mit seinem Vorstand zusammengesetzt, um zu besprechen, was es braucht, damit sich z.B. Trans* Menschen nicht nur toleriert, sondern willkommen und wohl fühlen? Manche Kirchen machen sowas.)

    Und es gibt nun mal Aktivisten, die ihre Energie aus der Bibel beziehen, weil sie dort einen Jesus sehen, der die Politik revolutioniert hat, oder Trans*-Menschen, die in ihrer Spiritualität eine Perspektive finden, durch die sie in ihrem Trans*-Sein eine unglaubliche Gabe entdecken, durch die sie ganz anders in der Welt beitragen können. Und warum denn nicht? Nur weil ich es cool fände, wenn alle Kirchen wegen Massenaustritten dichtmachen müssten?
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#61 sperlingAnonym
  • 12.05.2014, 12:52h
  • Antwort auf #54 von Oliver43
  • >"dass die protestantischen Landeskirchen der EKD von Anfang an das Lebenspartnerschaftsinstitut 2001 bereits damals unterstützt haben."

    ich könnte jetzt zum dreißigsten mal die homophoben angstphantasien aufzählen, die die ekd in dem papier beschwört, das du hier immer so bejubelst. ("Wird mit einer gesonderten rechtlichen Regelung für gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften hier nicht ein Signal gegeben, das zum Ausprobieren einlädt?" / "Die Ausweitung der für Ehepartner entwickelten Regelungen auf einen weiteren Personenkreis hätte untragbare, jetzt noch gar nicht in vollem Umfang absehbare Konsequenzen." usw.)

    aber selbst wenn ich es wieder schwarz auf weiß zitierte, du würdest zum dreißigsten mal alles leugnen. die zustimmung der ekd zur lebenspartnerschaft war auch 2001 noch mindestens ambivalent. das ging eher in die richtung, dass homos, wenn sie schon nicht anders können, wenigstens "gesittet" zusammenleben sollen.

    von der anerkennung als gleichwertiger lebensgemeinschaften ist auch die ekd heute noch meilenweit entfernt, vom respekt vor anderen beziehungsmodellen als der lebenslangen monogamie natürlich überhaupt nicht zu reden. oder gar von einer distanzierung der ekd von den homophoben hetzer_innen in den eigenen reihen.

    okay, wer die zustimmung seiner lieblingszauberer braucht, um glücklich zu werden - von mir aus. mit emanzipation hat das ganze aber nix zu tun.
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#60 asdfAnonym
  • 12.05.2014, 12:47h
  • Antwort auf #54 von Oliver43
  • Stimmt. Bei denen kannst du nur Probleme kriegen, wenn du konfessionslos bist oder einer anderen Religion angehörst. Auch, wenn das Geld für die Gehälter von Papa Staat kommt.

    Quelle: Eine Doku neulich, wo Eltern sich gegen die Entlassung einer Erzieherin aus dem katholischen Kindergarten gestellt hatten und erreichen konnten, dass diesem KG der Vertrag gekündigt wurde. Als Nachfolger gab es einen evangelischen, dessen Repräsentant den Reportern bestätigte, dass es ihnen egal sei, was Leute in ihrem Privatleben machen (Sex, Ehe etc), aber einer christlichen Konfession sollten sie schon angehören.
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#59 sperlingAnonym
  • 12.05.2014, 12:35h
  • Antwort auf #56 von Oliver43
  • >"Und es bleibt abzuwarten, ob da nunmehr unter Franziskus ein anderer Kurs beschritten wird."

    nichts, aber auch gar nichts deutet darauf hin, dass bergoglio den katechismus ändern und die grundsätzliche ablehnung homosexueller handlungen streichen wird.

    hat er etwa jemals die entlassungspraxis in deutschland kritisiert? nein, er hat nicht einmal stellung bezogen, als der katholische bischof wamika die gesetzesverschärfung in uganda gelobt hat. ich halte es für völlig realitätsfern, da von einem kurswechsel zu träumen. bergoglio wird nicht in der gleichen besessenen weise weiterhetzen wie ratzinger, das wird aber auch alles sein.
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#57 Oliver43Anonym
  • 12.05.2014, 09:11h
  • Antwort auf #12 von timpa354
  • timpa354
    "Entmachtet die Kirche, austreten,jetzt! Was für eine scheinheilige Bande!"

    --> Nicht entmachten und austreten heißt der Slogan, sondern der Slogan lautet:

    ÜBERTRETEN zu einer besseren Kirche.

    Insbesondere mit einer Reihe protestantisscher (Lutheraner, Reformierte, Unierte, Unitarier, Waldenser, Quäker, Presbyterianer), altkatholischer und anglikanischer (Anglican Church of Canada, anglikanische Episkopalchurch in den USA) Kirchen gibt es für homosexuelle Christen viel, viel bessere homofreundliche Kirchen.

    Daher raus aus der katholischen Kirche, raus aus den orthodoxen und altorientalischen Kirchen, raus aus einigen evangelikalen Freikirchen (Baptisten, Zeugen Jehova, Mormonen) und rein in eine altkatholische, anglikanische oder insbesondere protestantische Kirche.
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#56 Oliver43Anonym
  • 12.05.2014, 09:04h
  • Antwort auf #9 von Evangelical_Gay
  • @Evangelical Gay
    Schön dass du den evangelisch geprägten Norden Deutschlands ansprichst.

    In Schweden hat die lutherische Schwedische Kirche sogar regulär kirchliche Trauungen in den Kirchen vor dem Altar für homosexuelle Paare ermöglicht.

    Dort gibt es auch mit der offen lesbischen Bischöfin Eva Brunne eine Frau, die ihre Ehefrau geheiratet hat und mit Kind im lutherischen Bischofssitz in Stockholm wohnt und tätig ist.

    Es gibts sowieso mittlerweile eine Reihe insbesondere evangelischer Kirchen, die Trauungsgottesdienste ermöglicht haben.

    Der Vatikan hingegen ist da leider immer den gegensätzlichen Weg gegangen. Und es bleibt abzuwarten, ob da nunmehr unter Franziskus ein anderer Kurs beschritten wird.
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#55 RosaAnonym
  • 12.05.2014, 09:00h
  • Antwort auf #53 von Au weia
  • Liebe CDU-Politiker,

    ist Ihnen bewusst, dass Sie durch ein separates Lebenspartnerschaftsgesetz bei gleichzeitiger Meldepflicht zu einer Gefährdung ausgerechnet der Personen aus der sehr heterogenen Bevölkerungs"gruppe" schwuler Männer beiträgt, mit denen Sie am meisten gemeinsam haben? (Für die es ein hoher Wert ist, sich an einen Menschen zu binden und ein gemeinsames Leben aufzubauen etc)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #53 springen »
#54 Oliver43Anonym
  • 12.05.2014, 08:59h
  • Na da bin ich dann aber froh, dass die protestantischen Landeskirchen der EKD von Anfang an das Lebenspartnerschaftsinstitut 2001 bereits damals unterstützt haben. Die EKD verabschiedete damals das Grundsatzpapier "Verantwortung und Verlässlichkeit stärken" und unterstützt ethisch und theologisch das Lebenspartnerschaftsinstitut.

    Die protestantischen KIrchen sind da halt gottseidank einen anderen Weg gegangen, als dies bei der katholischen Kirche der Fall ist.

    Daher eine arbeitsrechtliche Kündigungsgefahr besteht bei der Diakonie und den evangelisch getragenen Krankenhäusern/Altenheimen/Kindergärten nicht.

    Und dem Vatikan kann ich als evangelischer Christ nur raten: lernt von der EKD und ändert Eure Haltung.
  • Antworten » | Direktlink »
#53 Au weiaAnonym
  • 12.05.2014, 08:22h
  • Antwort auf #52 von Oliver_KBH
  • Da ist was dran, sch...

    Ich möchte der Regierung nicht unterstellen, dass das Absicht ist, aber man sollte sichergehen, dass jeder einzelne Politiker das Problem versteht und von ihm erwarten, sich konkret dazu zu äußern (und was er deswegen zu machen gedenkt).

    Wozu man vielleicht erst mal sicherstellen müsste, dass jeder von ihnen überhaupt weiß, was ein rosa Winkel ist, lernt man schließlich nicht in der Schule...
  • Antworten » | Direktlink » | zu #52 springen »
#52 Oliver_KBHProfil
  • 12.05.2014, 01:14hKøbenhavn
  • Ich betrachte das als Teil des Kalküls, Stimmung gegen Schwule und Lesben zu machen, indem man suggeriert, man müsse jetzt für diese Personengruppe Sonderregelungen einführen - so kann man sicherstellen, dass wir in der Rolle der Querulanten und Sündenböcke bleiben.
    Das ist perfide, bösartig und gefährlich. Ich fürche nämlich, dass diese Taktik nicht nur aufgehen, sondern auch den Weg Richtung Eheöffnung verstellen kann.
    Bettina Böttinger hat sehr Recht, wenn sie vor einem Kippen der wohlwollenden Stimmung warnt - was passiert, sobald wir ein bisschen zu viel fordern.
    Und genau diesen Eindruck zu vermitteln, ist worauf es die CDU anlegt.

    Es werden nach und nach alle Gesetze in denen von "Ehe" die Rede ist, auf "Gleichstellungsbedarf" geprüft und ggf. angepasst - viel Arbeit. Schuld daran haben natürlich die Schwulen.
    Erste Sonderregelung: Lebenspartnerschaft für uns statt Ehe für alle.
    Zweite Sonderregelung: Die Kirche hat ein verbrieftes Recht, als einziger Arbeitgeber weiter zu diskriminieren.

    Jetzt diskutiert man eine dritte Sonderregelung, die Diskrimierung durch die Kirche vermeiden soll, die eine Folge zweier Sonderregelungen ist - für den Sonderfall, dass die Kirche gleichzeitig Religionsgemeinschaft und Arbeitgeber ist.

    Dass ausgerechnet das Melderecht den Gerechtigkeitssinn der Regierungsfraktion auf den Plan ruft, dürfte daran liegen, dass Heteropaaren die Lebenspartnerschaft verwehrt ist.
    Solange das der Fall ist, ist der Melderegistereintrag ohne Widerspruchsrecht nämlich inhaltlich nichts anderes als ein rosa Winkel.
    Zu harte Worte? Wenn du dadurch als verpartnerter Schwuler in Afrika, Osteuropa und in ländlichen Gegenden auch hier nicht mehr sicher bist, wird sichtbar, was die Folgen sein können.

    Das Vorgehen der CDU ist zutiefst bösartig.
    Anders ist nämlich leider nicht zu erklären, warum Eheöffnung keine Option ist, obwohl damit alle Papierarbeit auf einmal erledigt wäre.

    Bitte zeigt mir, dass ich falsch liege...
  • Antworten » | Direktlink »
#51 GirlandeAnonym
#49 Abu GhraibAnonym
#48 antos
#47 mx5972Profil
#46 FoXXXynessEhemaliges Profil
#45 gggggastAnonym
  • 11.05.2014, 11:03h
  • Wie ich eben erfahren habe, bekommt bereits jetzt die Armee die Daten der jungen Menschen, um denen Werbung zuzusenden. Ebenso eine fragwürdige Sache...
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#44 SchwTAAnonym
  • 11.05.2014, 08:01h
  • Wenn alle Formen des Zusammenlebens gemeldet werden, ist es nur fair, wenn das auch für eingetragene Partnerschaften gilt. Wenn kirchliche Arbeitsträger glauben, deswegen entspr. Arbeitnehmern zu kündigen, dann ist m.E. DAS der Aufreger, nicht die Mledepflicht.
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#43 In Gottes NamenAnonym
  • 11.05.2014, 05:16h
  • Antwort auf #9 von Evangelical_Gay
  • In den skandinavischen Ländern gibt es eine andere Auffassung in den lokalen Kirchen als in Deutschland. Das sind dort aber eben keine Evangelikalen, sondern Evangelen, die die Bibel eben in einer Weise auslegen, die mit dem Wortlaut nicht mehr so viel zu tun hat. Wollte man nach der Bibel gehen, so käme man zu der Auffassung, dass sowohl Homosexualität als auch der Verzehr von Schalentieren des Teufels sind.

    Grundsätzlich widersprechen sich unsere Verfassung und die Bibel in ganz wesentlichen Punkten, der Koran natürlich auch. Deswegen darf der Staat nicht unter die Räder anderslautender Glaubensbekenntnisse geraten. Die Skandinavier finden hier - ebenso wie die Briten - vielleicht eine andere Balance. Wünschenswert ist es aber, dass die Kirchen keine privilegierte Stellung besitzen. Ihre Meinung sagen können sie, sollen sie, aber in ihrem Sinne durchregieren - das dürfen sie nicht.

    Und das sagt dir nicht etwa ein überzeugter Atheist, sondern ein Agnostiker, der immerhin neunzehn Jahre seines Lebens ein glühender Katholik war. Aber soll ich dir was sagen: als Konfessionsloser verstehe ich mich mit dem lieben Gott viel besser als früher. Klingt komisch, wa? Is aber so.
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#42 wanderer LEAnonym
  • 11.05.2014, 04:49h
  • Antwort auf #4 von Robin
  • Das hieße auch, Religionsgemeinschaften dürften als KdÖR nicht mehr das Recht haben, von ihren Mitgliedern eine Steuer zu erheben. Jeder sollte selbst einschätzen, wieviel er beitragen will und kann. Dabei kommt i.d.R. mehr heraus als durch eine Besteuerung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#41 giliattAnonym
  • 10.05.2014, 23:42h
  • Das ganze bundesrepublikanische "Beitrags"system ist völlig verwurmt und hat mit Datenschutz absolut nix am Hut.
    So kriegt beispielsweise die IHK, in der jeder Gewerbetreibende Zwangsmitglied ist, vom Finanzamt den Betriebsgewinn übermittelt, um die Beiträge berechnen zu können.
    Analog die Kirchen.
    Ich glaube an Gott, bin dennoch keine Mitglied einer Religionsgemeinschaft.
    Und ich bin der Meinung, dass die Schützenhilfe des Staates bei der Beitragserhebung und -beitreibung absolut unzulässig ist. Institutionen jedweder Art haben sich gefälligst selbst darum zu kümmern, wie und in welcher Höhe sie den Obolus ihrer Schäfchen einsammeln. Der Staat hat damit primär nichts zu tun. Gilt nicht in der BRD die Trennung von Staat und Kirche? Der Pastor sucht zwar regelmäßig das Gespräch mit den Gemeindegliedern. Von der Industrie- und Handelskammer IHK bekam kaum ein kleines Mitglied in 40 Jahren einen Verantwortlichen je zu Gesicht. Wird der Staat nun künftig vielleicht auch dem ADAC beim Inkasso hilfreich zur Seite stehen?
    Nein, die Datenweitergabe ist ein Unding!

    Ganz anders sieht das aus im Verhältnis Arbeitgeber/Arbeitnehmer.
    Der Arbeitgeber muss - Rechtspflicht - den Familienstand seines Angestellten kennen, um korrekt die Lohnsteuern berechnen und abführen zu können. Und die Sozialbeiträge. Und den Betriebsanteil der Sozialbeiträge. Usw.
    Das geht nicht anders, wenn Ehe und Lebenspartnerschaft gleichgestellt sein sollen. Gemeldet werden muss eben....

    Falls nun ein Arbeitgeber - egal ob Kirche oder Bäckermeister - sich vor Schwulen ekelt, weil er dabei an eine Ziege mit zwei Köpfen denken muss - dann ist das sein persönliches Problem. Wie haben u.a. das Antidiskriminierungsgesetz. Wir können uns wehren.
    Aber der Staat muss ein deutliches Zeichen setzen. Vor allem muss er seine Gesetze bezüglich eingangs geschilderter "Beitrags"praxis total entrümpeln und sich aus dieser Domäne vollständig zurückziehen. Diese Finanz-Verquickung mit nichtstaatlichen Institutionen darf in einer Demokratie keinen Bestand haben. Sie ist bürgerfeindlich. Und erweist sich als schwulenfeindlich.
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#40 tobiAnonym
  • 10.05.2014, 23:07h
  • solange die Kirche offen diskriminiert (sogar mit staatlicher Genehmigung) sollten auch die Gehälter der Hampelmänner (Priester, Pastoren, Bischöfe und wie sie nicht alle heißen) in den Kirchen nicht mehr vom Staat bezahlt werden !!!

    Das bezahlen wir nämlich auch ohne Kirchensteuer alles mit !

    Normalerweise müsste man gegen diese Steuerverschwendung mal klagen.
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#39 VersteherAnonym
#37 NormalverdienerAnonym
#36 MaanuueelAnonym
  • 10.05.2014, 22:15h
  • Antwort auf #15 von Alfi
  • 1. Die Hartz4-Reform für dieses Land bitter notwendig. Und dennoch kann man die Länder, die ein besseres Sozialsystem als wir haben, an einer Hand abzählen.

    2. Die Staatsverschuldung Deutschland sind in den letzten jahren stagniert (was kaum ein anderes europäisches Land von sich behaupten kann).

    3. Die Arbeitslosenquote in Deutschland ist auf äußerst niedrigem Niveau konstant.

    In allen drei Bereichen sieht die Lage momentan sehr gut aus. Die Aussage "die Schlinge um Deutschland zieht sich immer enger" ist Käse.
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#35 David77Anonym
#34 TheDadProfil
  • 10.05.2014, 21:45hHannover
  • Antwort auf #17 von Motivation
  • Wenn es denn dann so etwas wie eine "Entrechtung" von Gläubigen Menschen gäbe, die die Kirchen bilden..

    Es gibt aber diese "Rechte" nicht, die sie glauben inne zu haben, und die sich direkt auf das Leben Andersgläubiger auswirken, und so kann es keine "Entrechtung" im Sinne des Begriffes geben, sondern höchstens ein "zurück auf den Boden der Tatsachen" bringen !

    Die Menschen, die Du hier als "ungläubige" diffamierst, ein typisch katholischer Begriff, der immer dann Verwendung findet wenn es andere Menschen zu diffamieren gilt, sind schlichtweg Menschen die einen anderen, oder einfach auch gar keinen Glauben an irgendeinen Gott haben, und so kennzeichnet der Begriff nicht weiter als den Alleinvetretungsanspruch, der in sich auch nichts weiter ist, als eines dieser vermeintlichen "Rechte", die auf den Boden der Tatsachen herunter gebracht werden müssen, denn kein Mensch kann dazu gewungen werden, nach irgendwelchen Reglen zu leben, die für ihn nicht gelten können, weil er nicht Teil dieser Gläubigen ist !

    Es geht auch in keinster Weise darum historische Leistungen von Kirchen zu schmälern..

    Aber es geht immer darum historische Fehlleistungen zu benennen und zu beenden !

    Und hier muß die Frage lauten, wieso Leute wie Du an diesen historischen Fehlleistungen so festkleben, wie Fliegen am Honig, oder eben auch an der Scheiße ?
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#33 TheDadProfil
  • 10.05.2014, 21:29hHannover
  • Antwort auf #16 von Dont_talk_about
  • Die Kirchen haben für sich als so genannte Tendenz-Betriebe Ausnahmen in den AGG´s durchgesetzt, so etwa im Kündigungsrecht, was die Katholiken regelmäßig dazu nutzen, Menschen aus ihren Jobs zu werfen, die sich haben scheiden lassen, oders schlichtweg, weil sie Schul oder Lesbisch sind, wie im letztem Jahr z.B. die Leiterin einer Kindertagesstätte, die in einer ELP lebt..

    Wer sich solche Frechheiten herausnimmt muß im Gegenzug von der vollständigen Meldung personenbezogener Daten abgekoppelt werden, allein schon weil der Verdacht besteht, das sie die Daten zu Kündigungen nutzen könnten..

    Mein Familienstand geht meinen Arbeitgeber eigentlich gar nichts an, es sei denn, daraus ergäben sich direkt Auswirkungen auf die Gehaltszahlungen, wie etwa Verheirateten-Zulagen bei Beamten und Angestellten des Bundes und der Länder, Orts-, oder Trennungs-Zuschläge, oder ähnliches..

    Alles andere sind Steuerrechtliche Vorgänge..

    In Firmen die nach amerikanischem Recht arbeiten erhält jeder Angestellte sein Brutto ausgezahlt, und muß seine Steuern und Sozialabgaben selber überweisen..
    Das macht es dem Staat aber schwieriger ans Geld zu kommen, weshalb dies hier von den Arbeitgebern als Dienstleitung für den Staat verlangt wird..

    Durch eine veränderte Verschlüsselung dieser Steuerdaten ist es aber nicht mehr notwendig diese Daten komplett dem Arbeitgeber mitzuteilen, was dann für alle gelten würde, und womit dann jedem geholfen wäre, denn hier sind nicht nur LGBT´s betroffen, sondern auch Geschiedene, Wiederverheiratete, Mütter und Väter mit Kindern die nicht bei ihnen leben, etc.pp..
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#32 lucdfProfil
  • 10.05.2014, 21:28hköln
  • Trennung von Kirche und Staat aber sofort! Was ist das für eine Pfaffenrepublik?
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#31 TheDadProfil
  • 10.05.2014, 21:07hHannover
  • Antwort auf #9 von Evangelical_Gay
  • ""In Norwegen und Schweden wird die evangelische Kirche stark vom Staat unterstützt""..

    Das ist falsch..

    In Norwegen unterstützt die Kirche den Staat, denn sie ist Königstreu und meldet sich recht wenig zu Wort, vor allem auch dann nicht in so vermessener Art und Weise, wie deutsche Bischöfe und Kardinäle, wenn es um die Gewährung von Menschenrechten geht..

    Das mag vielleicht auch daran liegen das es im Land hunderte Fjorde gibt, die sehr tief sind..

    In Schweden ist die Situation auch gänzlich anders :

    www.freidenker.org/cms/dfv/index.php?option=com_content&
    view=article&id=79:Endlich%..


    Norwegen folgte 2012 dem schwedischem Beispiel..

    Und es gibt einen signifikanten Unterschied zwischen einer Staatskirche und einer Staatsreligion..

    Völlig unabhängig davon braucht es überhaupt keine Verbindungen zwischen Staat und Kirche..

    Die zwangsweise Kirchensteuer und das staatliche einsammeln dieser, gehört unverzüglich abgeschafft..
    Wer seiner Kirche Geld geben will, kann das selbst veranlassen, selbst überweisen, oder von mir aus direkt in den Klingelbeutel stecken..

    Das Kirchen persönliche Daten übermittelt werden ist höchst illegal, denn nach dem geltemdem Meldegesetz steht das nur staatlichen Behörden zu..
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#29 sperlingAnonym
#28 Katrin
#27 RobbyEhemaliges Profil
#26 RobbyEhemaliges Profil
#25 RobbyEhemaliges Profil
  • 10.05.2014, 19:33h
  • Antwort auf #17 von Motivation
  • Das stimmt nicht. - Es gibt massenweise Belege dafür, dass die katholische "Amtskirche" gerade in der NS-Zeit intensiv MIT den Nazis zusammengearbeitet hat und auch vielfach die Leute an die Nazis verraten hat. - Nicht nur Juden - sondern auch vielfach Schwule. - Und auch NACH der Nazi-Zeit ging die Denuziation durch diese heuchlerlische Gehirnwäsche-Sekte weiter. - Ein Freund von mir - Egon, den ich schon mal in einem anderen Zusammenhang erwähnt wurde - wurde VON einem katholischen Pfarrer als "schwul" bei der Polizei hingehängt. - Egon hat mir die entsprechenden Dokumente mal gezeigt, in denen war auch der Name dieses "ach so tollen und so wahnsinnig nächstenliebenden" Pfarrers vermerkt. -

    Mag ja sein, dass sich vereinzelte "Mitglieder" dieser Gehirnwäschesekte mal auch FÜR jemanden eingesetzt haben. - Aber trotzdem bleibt die Tatsache bestehen, dass sie in der Mehrzahl GEGEN andersdenkende/andersfühlende Menschen agieren.
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#24 Katrin
  • 10.05.2014, 19:04h
  • www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-%2F%2FEP%2F%2
    FTEXT+TA+P7-TA-2014-0173+0+DOC+XML+V0%2F%2FEN


    In dieser Resolution, die grade mal 2 Monate alt ist und gegen die Stimmen von Christen und Rechten verabschiedet wurde, verlangt das Europäische Parlament in Punkt 34 die Trennung von Religionen und Staat und unser Parlament macht genau das Gegenteil. Parlamentarier, die gegen das Volk arbeiten und statt dessen für die Kirchen arbeiten müssen gefeuert werden. Die begehen Amtseidmissbrauch und müssen bestraft werden. Ein Jahr Knast und jede Stunde 10 mal das Vaterunser.

    Übrigens sind die Paragrafen über und unter Nummer 34 auch ganz interessant.
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#23 Katrin
  • 10.05.2014, 18:56h
  • Wer bezahlt denn den Service? Muss ich wieder einmal mit meiner Einkommensteuer dafür bezahlen, dass die Kirchen Informationen umsonst geliefert bekommen, für die, wollte ich sie haben, ich bezahlen muss, falls ich sie überhaupt bekomme. Vorhandener Missstand ist eine Sache, neunen Missstand schaffen ist ein Verbrechen am Bürger und Missachtung des parlamentarischen Amtseides.
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#22 RalfAnonym
  • 10.05.2014, 18:54h
  • § 32 II 3 MG RLP sieht vor, dass der Betroffene der Weitergabe von Meldedaten an öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaften widersprechen kann. Dazu gehört auch die Sperrung der Angabe des Familienstandes, die in Rheinland-Pfalz heute schon geschieht, wenn ihr nicht widersprochen wurde. Also: aufs Meldeamt gehen und die Weitergabe an die Kirche verbieten. Das geht, und das sollte auch jeder tun, der nicht aus der Kirche austreten will oder kann. In anderen Bundesländern dürfte die Rechtslage keine andere sein.
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#21 Drei DAnonym
#20 stephan
  • 10.05.2014, 18:22h
  • Ich bin sehr für die Gleichstellung im Melderecht! Das setzt allerdings voraus, dass dann in unserer Gesellschaft die gleichen Rechte für alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten. Es kann nicht sein, dass die Kirchen sich weiter auf ihre Sonderrechte (als Körperschaften öffentlichen Rechts und Tendenzbetriebe) herausreden. Dann darf eben auch die Kirchen das Privatleben ihrer Arbeitnehmer nichts angehen und andernfalls muss sich ein Arbeitnehmer mit den gleichen Rechten an das Arbeitsgericht werden können.

    So ein Murks kommt eben heraus, wenn man Tendenzbetrieben quasi außerhalb des üblichen Rechts die Möglichkeit einräumt zu diskriminieren!
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#19 sperlingAnonym
  • 10.05.2014, 18:14h
  • >"Die beste Lösung wäre: Die katholische Kirche versichert uns, dass sie in Zukunft weder wiederverheiratet Geschiedenen noch eingetragenen homosexuellen Lebenspartnern kündigen wird. Dann wäre ich auch ganz sicher."

    man könnte aber auch auf die idee kommen, endlich ein wirklich umfassendes antidiskriminierungsgesetz zu erlassen, das die ausnahmeregelungen für beide (!) kirchen streicht und das nicht nur homos und geschiedene, sondern auch konfessionsfreie und andersgläubige vor diskriminierung schützt.

    becks "beste lösung" ist ein erbärmlicher versuch, kirchliches ausnahmerecht weiterhin vor der notwendigen staatlichen kontrolle zu schützen. dieser vorschlag ist außerdem ungefähr so realitätsnah, als würden wir alle gesetze gegen diebstahl abschaffen, wenn nur alle bürger_innen versprechen, nichts mehr zu klauen.

    das ist doch ein schlechter witz!
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#18 Anti-DemokratenAnonym
  • 10.05.2014, 18:05h
  • Die Enabler der Religionsfaschisten:

    "Diese wird jedoch nicht nur von der Union, sondern auch von den Sozialdemokraten abgelehnt. "Diesen Vorschlag halte ich nicht für zielführend", sagte die SPD-Abgeordnete Gabriele Fograscher. "Wir müssen versuchen, eine andere Lösung zu finden, und die kann es nur zusammen mit der katholischen Kirche geben." "
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#17 MotivationAnonym
  • 10.05.2014, 18:00h
  • "Dies, so befürworten Kritiker nicht ohne Grund, könnte zu Entlassungen führen."

    Dieselbe Kritiker vergessen aber offensichtlich die historische Tatsache, daß dieselbe so "böse" und "menschenfeindliche" katholische Kirche, die jetzt angeblich nur so wartet, jemandem "katastrophale Folgen" aufzusetzen, ausgerechnet dann, wenn es sogar im säkularen Bereich keinen Platz mehr für Toleranz gab - sei es unter dem NSDAP- oder dem SED-Regime - der letzte Ort war, wo die christliche Nächstenliebe (oder Menschlichkeit, wie das ungläubige Menschen nennen) überhaupt möglich war,- oder wollen, geführt von rein christianophoben Motiven, eben diese Erinnerungen aus dem kolektiven Gedächtnis sehr bewußt auslöschen, wobei das Thema Homo-Rechte nur als Vorwand dient, das eigentliche Ziel aber die Entrechnung von Kirchen und gläubigen Menschen generell ist.
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#16 Dont_talk_aboutProfil
  • 10.05.2014, 17:53hFrankfurt
  • Antwort auf #14 von Robby
  • Es geht hier doch allgemein um die Meldung des Familienstandes an den Arbeitgeber und nicht speziell um die Kirche. Wer seine sexuelle Orientierung lieber im Ungefähren lassen möchte, sollte vielleicht besser nicht heiraten (weder hetero- noch homosexuell).
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#15 AlfiAnonym
  • 10.05.2014, 17:52h
  • um noch etwas anzumerken was ich vergaß:

    statt die wirtschaftlichen Vorzüge einer Gleichstellung und somit einer Ehe auszukosten inklusive Antidiskriminierungsgsetz, zieht sich so die Schlinge um Deutschland immer enger (Hartz 4, Stattsversschuldung, Arbeitslosenquote etc)..ein dummer verhasster Schachzug der Bundesregierung !
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#14 RobbyEhemaliges Profil
#13 AlfiAnonym
  • 10.05.2014, 17:32h
  • Homosexualität und katholische Kirche ist eine nicht zu vereinbare Zusammenstellung. Entweder fängt der Staat an sich von dem Verein zu distanzieren oder Angstellte Homosexuelle gehen billigend einer Kündigung entgegen und müssen sich eine neue Arbeitsstelle suchen. Das ist eben der bittere Nachgeschmack und die zwei Seiten einer Medaille. Um mal an das Moralbewusstsein zu appelieren: es ist doch schon fragwürdig für so einen unmenschlichen Verein zu arbeiten!
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#12 timpa354Ehemaliges Profil
#11 RobbyEhemaliges Profil
  • 10.05.2014, 17:13h
  • Antwort auf #6 von mx5972

  • Ich schätze, leider nicht so schnell. Die haben einen verdammt großen Einfluss auf die Politik. Nicht zu vergessen, dass etliche homophobe Politiker/innen selbst erz-katholisch/evangelisch sind. Siehe Gauweiler, Seehofer, Dobrindt, Reiche, Hasselfeldt, Merkel etc. DIE werden diesen Gehirnwäsche-Sekten sicher nicht in die Suppe spucken.
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#10 daVinci6667
#9 Evangelical_GayProfil
  • 10.05.2014, 16:55hBerlin
  • Antwort auf #4 von Robin
  • "In einer Demokratie sollte eigentlich Trennung von Staat und Kirche gelten!"

    Nun, die demokratischsten Staaten sind (laut Demokratieindex) die skandinavischen Länder (übrigens auch die homofreundlichsten). Dort herrscht keine Trennung zwischen Staat und Religion. In Norwegen und Schweden wird die evangelische Kirche stark vom Staat unterstützt (mehr noch als in Deutschland) und in Island und Dänemark ist sie sogar immer noch Staatskirche.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #4 springen »
#8 FinnAnonym
#7 daVinci6667
  • 10.05.2014, 16:27h

  • Da in der Schweiz das PartG von Anfang an sehr viel weniger Unterschiede zur Ehe zuliess als die deutsche Lebenspartnerschaft (Unterschiede bei Adoption, Zugang zur Fortpflanzungsmedizin und der Einbürgerung, letzteres soll geändert werden) kennen wir das Datenschutzproblem.

    Alle werden hierzulande von Amtes wegen informiert, Sozialversicherungen, private Versicherungen, auch Kirchen natürlich, sofern man so blöd ist in einer zu sein. Arbeitgeber sowieso.

    Bei Ausländern eben auch die ausländischen Behörden des Heimatlandes. Was gefährlich sein kann.

    Komme ich z.B. von einem Auslandsflug nach Hause weiss der kontrollierende Zöllner das ich schwul bin. Das stört mich noch nicht.

    Doch leider ebenso sein italienischer Kollege wenn ich dorthin verreise. Dieser weiss, das ich mit einem Italiener verheiratet bin. Da fühle ich mich schon bedeutend weniger wohl.

    Will mir gar nicht vorstellen mein Mann wäre Russe...
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#6 mx5972Profil
#5 YannickAnonym
  • 10.05.2014, 15:46h
  • Das ist jetzt die Rache der Bundesregierung, dass sie zu weiterer Gleichstellung gezwungen werden.

    Zuerst haben sie aus purer Gehässigkeit versucht, das so lange wie möglich hinauszuzögern. Und wenn sie es schon nicht verhindern konnten, rächen sie sich wenigstens, indem sie das alles der Kirche petzen, damit diese dann alle Mitarbeiter entlassen können, die (bisher geheim) verpartnert waren.

    Wir brauchen endlich ein Anti-Diskriminierungs-Gesetz, das auch Kirchen verbietet, Mitarbeiter aufgrund der sexuellen Orientierung zu entlassen!
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#4 RobinAnonym
  • 10.05.2014, 15:43h
  • In einer Demokratie sollte eigentlich Trennung von Staat und Kirche gelten!

    Wieso muss der Staat irgendwelche internen Dinge an die Kirchen weitergeben?

    Das muss endlich ein Ende haben - das geht die Kirchen gar nichts an.

    Was ist mit Datenschutz?
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#3 m123Anonym
#2 m123Anonym
#1 VerstandAnonym

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