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Im vergangenen Jahr gingen die LGBT-Aktivisten in der ukrainischen Hauptstadt trotz eines CSD-Verbotes auf die Straße (Bild: Kyiv Pride)

Für den 29. Juni bis 6. Juli planen in Kiew LGBT-Aktivisten trotz der augenblicklichen Krise, eine CSD-Woche zu organisieren. Sie erhalten dabei Unterstützung aus der Partnerstadt München.

Die rund 20 Kiewer Aktivisten aus mehreren LGBT-Gruppen betonen, dass die Pride-Woche mit ihrem umfangreichen Kulturprogramm mit sehr großer Wahrscheinlichkeit stattfinden soll. Noch ist allerdings unklar, ob die augenblickliche Sicherheitslage eine CSD-Parade zulasse. Wegen der russisch-ukrainischen Spannungen ist die Lage auch in der Hauptstadt gegenwärtig unsicher.

Die CSD-Organisatoren in München rufen zur Teilnahme an der Pride-Woche in der Ukraine auf. Die bayerische Landeshauptstadt ist die Partnerstadt von Kiew. Die Kontaktgruppe Munich Kiev Queer, die jenseits der Pride-Kooperation gemeinsame Aktionen der Münchner und der Kiewer Szene koordiniert, will eine Reise nach Kiew organisieren. Die Besucher sollen auch die Polit-Parade besuchen, sollte das aus Sicht der ukrainischen Aktivisten sinnvoll sein. Diese Initative des CSD München wird auch vom Kulturreferat der Stadt München unterstützt.

"Wir brauchen die Solidarität aus München in diesen Zeiten", erklärte Stanislaw Mischtschenko vom Kyiv Pride. Er kümmert sich um die internationalen Partner. "Besonders die Community hier vor Ort muss spüren, dass sie nicht alleine ist. Sie ist Teil einer großen europäischen LGBT-Familie, die über die Grenzen hinweg zusammensteht".

Im vergangenen Jahr wurde die CSD-Parade trotz eines Verbotes abgehalten und blieb trotz heftiger Gegenproteste weitgehend friedlich (queer.de berichtete). (dk)



#1 solidaritätAnonym
  • 12.05.2014, 20:38h
  • wir sollten alle hinfahren und mitmachen, das wäre mal ein echtes Zeichen von Solidarität. Die Community in der Ukraine braucht dringend unsere Hilfe.
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#2 HugoAnonym
  • 13.05.2014, 19:56h
  • Das währe ein guter Zeitpungt für ale Ukrainer, zu zeigen, das sie demokratischer denken als ihre östlichen Nachbarn.
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