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  • 13.05.2014           21      Teilen:   |

US-Rechtspopulisten

Tea Party: Schwuler Kuss "ekelhaft"


Judson Phillips ist sauer, dass auch Schwule Football spielen

Ein einziger schwuler Spieler im Hetero-Sport American Football führt zu den gewohnten Abwehrreaktionen unter Amerikas Rechtspopulisten.

Während in Deutschland Rechtspopulisten wie Bernd Lucke noch ein bisschen verschwurbelt um die Stimmen von Homo-Hassern werben, sind die Vorbilder über dem großen Teich schon weiter: Die Tea Party macht aus ihrer Abneigung gegen alles Nicht-Heterosexuelle keinen Hehl.

Judson Phillips, der Gründer der einflussreichen "Tea Party Nation", sucht sich wie Lucke einen schwulen Sportler als Feindbild aus – den Footballballspiler Michael Sam. Dieser hatte es gewagt, seinen Freund zu küssen, als er von einem großen Verein verpflichtet wurde (queer.de berichtete). Dieser Kuss wurde wie hunderte Hetero-Küsse zuvor vom Sportsender ESPN übertragen. Phillips war so erregt, dass er darin einen Angriff der politischen Linken sieht, und fordert, die Footballliga zu bestrafen.

Hier seine Stellungnahme:

Viele Amerikaner fanden es ekelhaft, als sie das Spektakel von zwei küssenden Männern im Fernsehen sahen. Viele waren entsetzt über ein offensichtlich inszeniertes Ereignis, das zum Ziel hatte, eine politische Agenda voranzutreiben. […] In den letzten Jahren ist die NFL immer mehr zu einem Arm der politischen Linken geworden. […] Vielleicht ist es an der Zeit für echte Amerikaner zu sagen, dass es reicht. Wenn die NFL politisch sein will, kann sie das tun. Wir brauchen die NFL nicht und sollten unsere Senatoren und Kongressabgeordnete fragen, warum die NFL eine steuerbefreite Organisation ist.



Phillips hatte schon zuvor mit albernen Vorschlägen für Aufsehen gesorgt. So setzte er sich dafür ein, Heroin für Hinrichtungen zu benutzen, oder beharrt weiter darauf, dass die regierenden Demokraten regelmäßig Wahlen fälschen.

Die Medienberichte über den schwulen Footballer erzürnen auch viele andere Konservative. So erklärte Donald Trump gegenüber Fox News, dass es in der NFL eine "Doppelmoral" gebe, weil die Medien viel mehr über Schwule berichteten als über religiöse Menschen.

Er verglich dabei Sam mit dem früheren NFL-Star Tim Tebow, einen evangelikalen Christen. Allerdings scheint die Erinnerung des Milliardärs etwas vernebelt zu sein: Während seiner großen Zeit zwischen 2010 und 2012 konnte man im US-Fernsehen Tebow praktisch nicht entrinnen. Er machte Werbung für Nike und Abtreibungsgegner, kam 2011 mit einer Autobiografie in die Bestsellerlisten und arbeitet jetzt für ESPN als Sportkommentator. Seine Religion zeigte er, indem er vor jedem Spiel im Stadion auf die Knie ging und in Pressekonferenzen stets Jesus Christus dankte. Wenn Sam auch nur einen Bruchteil dieser Aufmerksamkeit erhielte, würde Fox News Amok laufen. (dk)

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 21 Kommentare | FB-Debatte
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Tags: tea party, judson phillips, michael sam, football, sport
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Reaktionen zu "Tea Party: Schwuler Kuss "ekelhaft""


 21 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
13.05.2014
16:26:49


(+12, 16 Votes)

Von ehemaligem User Defragmentierung


"Phillips war so erregt, dass er darin einen Angriff der politischen Linken sieht und fordert, die Footballliga zu bestrafen."

Ich schätze eher, dass er aus bei diesen Irren bekannten Gründen "erregt" war. Als sich selbst hassende Schrankschwester neidet er natürlich allen Homosexuellen, die nicht psychotisch aka. "religiös" sind, ihre glücklichen und erfüllenden Beziehungen. Er selbst muss wahrscheinlich in einer Scheinehe vegetieren und schafft es alle 2 Wochen mal in einer schmuddeligen Bahnhofstoilette, gesichtslosen und frustrierenden Sex, mit ihm nur aus Notgeilheit akzeptierenden Fremden zu veranstalten.
Der Typ ist eigentlich doch eine arme Sau, nichtsdestotrotz bleibt er natürlich ein gefährliches Monster, bis eine Therapie ihm vielleicht hilft, oder die Einsicht, dass bronzezeitliche Hirtenfolklore keine Basis für eine lebenswerte Existenz und friedliches Miteinander darstellt.


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#2
13.05.2014
16:36:31


(+9, 11 Votes)
 
#3
13.05.2014
16:39:48


(+4, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Wann wird dieser Abschaum von einem Politiker in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen?


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#4
13.05.2014
17:34:54


(+5, 7 Votes)

Von rainbow colors
Antwort zu Kommentar #3 von FoXXXyness


wenn die überwältigende mehrheit und ihre interessen regieren!

"der milliardär donald trump erklärte gegenüber fox news..."

Bild-Link:
Distribution-of-Wealth-in-the-US.jpg


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#5
13.05.2014
18:15:23


(+10, 12 Votes)

Von Harry1972
Aus Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 21.02.2013
Antwort zu Kommentar #1 von Defragmentierung


"...oder die Einsicht, dass bronzezeitliche Hirtenfolklore keine Basis für eine lebenswerte Existenz und friedliches Miteinander darstellt."

Also bei "bronzezeitliche Hirtenfolklore" habe ich jetzt ein paar sehr schwule Bilder im Kopp :D


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#6
13.05.2014
18:52:01


(+4, 6 Votes)

Von dem Checker
Antwort zu Kommentar #4 von rainbow colors


Die Basis der Hirtenfolklore!


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#7
13.05.2014
19:43:09


(+4, 6 Votes)

Von Kuhjunge
Antwort zu Kommentar #6 von dem Checker


Kuhhirten?


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#8
13.05.2014
19:46:42


(+9, 9 Votes)

Von panzernashorn
Profil nur für angemeldete User sichtbar


So richtig "ekelhaft" ist doch eher die frustrierte Fratze dieser verklemmten Schrankschwester!


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#9
13.05.2014
19:54:10


(+9, 9 Votes)

Von Hugo


Aus was für einem Irrenhaus ist der ausgebrochen?


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#10
13.05.2014
20:44:17


(+5, 5 Votes)

Von ehemaligem User timpa354
Antwort zu Kommentar #8 von panzernashorn


Eben! Er ist neidisch weil ihn schon lange keiner mehr küssen will.


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