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DASDING im Einsatz (Bild: SWR)

Am 15. Mai 2014 beschäftigt sich der Sender DASDING ausschließlich mit schwul-lesbischen Themen.

Im Vorfeld des Internationalen Tags gegen Homophobie stellt die Redaktion am Donnerstag "die Frage, ob die Gesellschaft tatsächlich so offen und tolerant ist, wie sie es zu sein vorgibt". Dabei sollen homosexuelle Hörer aus ihrem Alltag berichten und erzählen, welche Vorurteile ihnen bisher begegnet sind, heißt es in einer Pressemitteilung des Südwestrundfunks vom Mittwoch .

Mit Hilfe von Experten möchte DASDING zudem verschiedenen Fragen auf den Grund gehen, etwa: "Wie geht man mit der eigenen Homosexualität am Arbeitsplatz um und was würde passieren, wenn sich der erste aktive Profifußballer outen würde?" In der SWR-Presseerklärung heißt es weiter: "Hierbei legt DASDING den Fokus auf Organisationen und Einrichtungen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Außerdem werden in einem umfassenden Online-Special unter anderem die spektakulärsten Coming-outs zusammengefasst."

Der schwul-lesbische Thementag des SWR-Jugendradios läuft am Donnerstag, den 15. Mai von 6 bis 21 Uhr. (cw)



#1 RobbyEhemaliges Profil
  • 15.05.2014, 09:46h

  • Sehr gute Aktion! Danke an diejenigen im Sender, die erkannt haben, wie wichtig LGBTI-Themen sind!
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#2 kopfschüttelAnonym
#3 RobbyEhemaliges Profil
  • 15.05.2014, 19:23h
  • Antwort auf #2 von kopfschüttel
  • Schon mal daran gedacht, dass da auch in der Programm-Kordination, Redaktion etc. jemand sitzen muß, der begriffen hat, das LGBTI-Themen wichtig sind und nicht permanent unter den Tisch fallen und totgeschwiegen werden dürfen?! Anscheinend nicht! - Wenn Dir mein ehrliches Statement - zu dem ich auch trotz Deine3m intoleranten Geschwurbel weiterhin stehe - nicht gefällt, dann ist das DEIN Problem nicht meines! Im Gegensatz zu Dir, stehe ich nämlich zu dem, was ich sage! Du bist ja sogar zu FEIG unter Deinem richtigen "Nickname"/oder Namen zu posten - sondern hast so viel Schiß, "offen" zu Deinem Geschwafel zu stehen, dass Du Dich hinter einem anonymen und ständig wechselnden Pseudonym verstehen mußt.
    DAS ist echt armselig! - Wenn man schon was postet, dann sollte man wenigstens das bißchen Mumm in den Knochen haben, auch zu seinem Statement "offen" zu stehen! - Wer nichts zu verbergen hat, kann schließlich auch zu seinen Aussagen stehen. - Dein "toller" Pseudonymen-Wahn sagt ziemlich viel über Dich und Deinen "Charaker" aus.
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#4 sperlingAnonym
  • 15.05.2014, 20:36h
  • eine gut gemeinte aktion. ob sie auch gut umgesetzt wird, kann ich leider nicht beurteilen - hatte mir vorgenommen, mal eine weile reinzuhören, aber diese art von musik ertrage ich nicht länger als 2 minuten...
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#5 daVinci6667
  • 16.05.2014, 00:08h
  • Antwort auf #4 von sperling

  • Ach ich hab's ein bisschen länger ausgehalten... Bin dann wohl doch noch nicht soooo alt...Lach :))

    Meine Erfahrung: Und dann und dann und dann!

    Nach 13 Uhr ging's darum ob es stimmt, das schwule besser gekleidet sind. Immer und immer wieder wurde aufgerufen eine SMS an eine bestimmte Nummer zu schreiben, die ich gar nicht wählen kann.

    Dann wieder 2- 3 Musikstücke dann wurden einige davon vorgelesen. Die beste davon war noch: ich schaue an mir runter... Nö sind wir nicht!

    Dann Musik, dann Nachrichten, dann wieder der SMS Aufruf,

    dann wieder diese Musik, dann wieder blöde SMS vorgelesen, dann wieder diese Musik

    und dann hab Ichs aufgegeben....

    Puh. Hätte ich mir dann doch nicht antun sollen...
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#6 sperlingAnonym
  • 16.05.2014, 15:26h
  • Antwort auf #5 von daVinci6667
  • was solche musik angeht, bin ich vermutlich schon "alt" auf die welt gekommen. bei sowas leide ich körperliche qualen.

    soweit ich inhaltlich was mitbekommen habe, ging es darum, dass schwule und lesben in der öffentlichkeit dumm angemacht werden. ein junger (?) schwuler berichtete, dass ihn beleidigungen gar nicht mehr verletzen würden und er sie auch nicht ernst nehme. widersprüchlicherweise erklärte er dann, dass er in der öffentlichkeit mehr oder weniger ständig darauf achte, ob er sich durch kleidung oder verhalten irgendwie als schwul verdächtig mache.

    komisch, dachte ich, wo ihm negative reaktionen doch angeblich so egal sind...

    diese paar sätze fand ich schon recht erhellend, weil sie ein typisches dilemma aufzeigen: wir wollen super selbstbewusst sein, müssen aber gleichzeitig damit umgehen, verletzlich zu sein und auch oft verletzt zu werden.

    ich komme hier wieder einmal auf die frage zurück, ob es nicht an der zeit wäre, dass wir die balance zwischen mutmachendem frohsinn und dem sprechen über unsere ängste und alltagsprobleme mal wieder neu austarieren.

    nina queer sagte neulich bei friedmann, als es um beleidigungen und abwertungen ging, sinngemäß: "das ist die hölle, durch die auch ich gegangen bin."

    ich finde solche sätze immer noch wichtig.
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