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Ein bisschen Febreze würde die Akzeptanz von Schwulen und Lesben verbessern... (Bild: Jeremy Tarling / flickr / by-sa 2.0)

Wer schlechten Gerüchen ausgesetzt ist, hat nach einer amerikanischen Studie mehr Probleme mit der Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben.

Laut einer Studie der University of Arkansas in Fayetteville ist die Akzeptanz von LGBT-Rechten auch abhängig von der Luftqualität. Im Artikel "Disgust and the Politics of Sex" (Ekel und die Ansichten über Sex), der in der Online-Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlicht worden ist, stellten die Forscher fest, dass Menschen kritischer gegenüber Homosexuellen eingestellt sind, wenn sie in einem stinkenden Raum befragt werden. Diese Befragten waren in einem geringeren Ausmaß auch kritischer bei den Themen Abtreibung, vorehelicher Sex und Pornografie. Zudem erhöhte sich die Gläubigkeit bei den geruchsgeplagten Teilnehmern: Sie beurteilten die Bibel weit eher als absolute Wahrheit als Menschen, die in geruchsneutralen Räumen die Fragen beantworteten.

Für die Untersuchung haben die Forscher unter Führung des Politologen Patrick Stewart 57 Teilnehmer rekrutiert und in zwei verschiedenen Räumen befragt. Ein Raum war geruchslos, in einem anderen Zimmer platzierten die Forscher mit Buttersäure getränkte Wattepads, die wie Erbrochenes stinken. In diesem Raum beurteilten die Befragten Homo-Paare negativer und sprachen sich öfter gegen die Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Eherecht aus. Einen besonders starken Einfluss hatte der Geruch auf ältere Teilnehmer.

"Lust auf Reinheit"

Die Forscher erklärten, ihre Ergebnisse zeigten auf, dass Ekel im Körper ein "System zur Vermeidung von Schäden" aktiviere. Außerdem erhöhe Ekel die "Lust auf Reinheit". "Sobald diese Systeme aktiviert sind, haben die Teilnehmer offenbar Meinungen angenommen, die gesellschaftliche Schäden vermindern und/oder die moralische Reinheit stärken sollen", heißt es in der Studie.

Vorherige Untersuchungen hatten bereits gezeigt, dass Homosexualität (ebenso wie Pornografie) von vielen als "sexuelle Unreinheit" betrachtet werde, selbst wenn sie unter normalen Bedingungen keine Vorurteile gegen Schwule und Lesben hegten. Vielen Menschen sei nach Ansicht der Forscher von der University of Arkansas dieser "politischer Konservatismus" anerzogen worden und könne durch "schwierige Umstände" aktiviert werden. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 Monster_BabyEhemaliges Profil
#3 LedErich
  • 20.05.2014, 16:53h

  • Hmmm, vielleicht treiben sich also homophobe Politiker und Päpste und so einfach zu viel auf stinkenden klappen herum!?

    Ich empfinde Weihrauch übrigens auch als eher unangenehmen Geruch...
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#4 da RiecherAnonym
  • 20.05.2014, 16:53h
  • Was ist eigentlich, wenn die US-Politik global nicht mehr zum Himmel stinkt? Werden Homosexuellen dann in Mekka kandierte Früchte mit dem Schwert in mundgerechte Stückchen geschnitten? Und werden sie in Jerusalem von Orthodoxen mit Papierkugeln aus Schekel-Scheinen beworfen
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#5 TimonAnonym
#6 So WhatAnonym
  • 20.05.2014, 17:03h

  • Ähnlich hängt die Geburtenrate mit der Population an Störchen zusammen. Aber vielleicht wissen wir ja jetzt, warum in gewissen Zusammenhängen exzessiv Weihrauch verwendet wird.
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#7 ollinaieProfil
  • 20.05.2014, 17:13hSeligenstadt
  • Schuhe fördern Zuversicht;

    wie US-Amerikanische Forscher jetzt in einem spektakulären Experiment beweisen konten:

    Die Probanden erhielten zehn Fragen. Bei jeder falschen Antwort erhielten die Befragten negatives Feedback auf den großen Zeh, mit hilfe eines Hammers. Wie gezeigt werden konnte waren in der Barfußgruppe fast alle Beteiligten so unsicher, dass sie nicht glaubten alle Fragen beantworten zu können und die Befragung vorzeitig abbrachen. Im Gegensatz dazu schnitten die Träger von Stiefeln mit Stahlkappe in der Befragun deutlich erfolgreicher ab.

    Die Wissenschaftler vermuten, das durch das Ablegen der Fußbekleidung unbewußte Verlußtängste ausgelöst werden, die die gedanklichen Leißtungen negativ beinflussen.

    Diese neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse wurden bereits von fortschrittlichen Politikern aufgegriffen: Der Texanische Senator Ganz A. Nungslos regte an, Stiefeln mit Stahlkappen zum Pflichtbestandteil von Schuluniformen zu machen. Diese hätten sich bereits in Kadettenanstalten bestens bewährt. DPA 05/2014
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#8 daVinci6667
  • 20.05.2014, 17:15h

  • "stellten die Forscher fest, dass Menschen kritischer gegenüber Homosexuellen eingestellt sind, wenn sie in einem stinkenden Raum befragt werden."

    Wenn es zum Himmel stinkt, aber auch wenn man in hohem Masse Lärm ausgesetzt ist, wird man tendenziell aggressiver und auch intoleranter. Das kann ich nachvollziehen.

    Ich vermute jetzt einfach mal, wenn man in einem Stinkeraum zu Ausländerthemen, Hartz 4 Bezügern, Sekten, Rauchern oder was auch immer befragt würde, wären die Ergebnisse ähnlich.

    Daraus kann man also nicht viel ablesen. Denn sonst müssten die Russen beispielsweise in den eisigen Weiten Sibiriens mit all der klaren Luft, die innigsten Schwulenfreunde sein und längst die gleichgeschlechtliche Ehe eingeführt haben!
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#9 sekundärtugendAnonym
  • 20.05.2014, 17:22h
  • Wer lüftet Gabriels Büro? Welche Deos nutzen Merkels Berater? Hat Angela eine Dusche im Kanzleramt?

    Fragen über Fragen.
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#10 wehrertüchtigAnonym