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Zwei Gastspiele in Deutschland

Die Trocks kehren zurück!


Die außergewöhnlichste Ballettcompagnie der Welt kehrt nach ausverkauften Gastspielen 2013 zurück nach Deutschland (Bild: Sascha Vaughan)

Das ausschließlich aus Männern bestehende Ballettensemble Les Ballets Trockadero de Monte Carlo gastiert vom 8. bis 13. Juli in Leipzig und vom 26. bis 31. August in Hamburg.

Für zwei ausgewählte Gastspiele sind Les Ballets Trockadero de Monte Carlo in diesem Jahr in Deutschland zu erleben: Vom 8. bis 13. Juli 2014 ist die weltweit einzigartige und nur aus Männern bestehende Compagnie erstmals in Leipzig zu Gast und im August kehren sie nach über zehn Jahren nach Hamburg zurück – mit Auftritten an der Hamburgischen Staatsoper vom 26. bis 31. August.

Schon lange sind Les Ballets Trockadero de Monte Carlo und ihre unnachahmliche Mischung aus großer Kunst und göttlichem Humor ein wahres Phänomen von internationalem Rang. Ihre einzigartige Mixtur aus mal stillem, mal zwerchfellerschütterndem Witz und höchstem Tanzgenuss wurde seit der Gründung der Compagnie 1974 in New York in mehr als 500 Städten und über 30 Ländern der Erde frenetisch beklatscht. Neben ihrer alljährlichen Gastspielverpflichtungen in nahezu allen Staaten der USA unternahm die Truppe allein 65 Tourneen durch Europa und unzählige durch Japan, Südamerika, Australien, Neuseeland und Südafrika.

Unglaubliche Grazie und Eleganz treffen auf himmlische Komik


Begeistert Ballettomanen und Ballettmuffel gleichermaßen: Black Swan (Bild: Sascha Vaughan)

Dabei verstehen es die "Trocks", wie sie von ihren Fans genannt werden, sowohl Ballettomanen als auch Ballettmuffel rückhaltlos zu begeistern. Auf höchstem tänzerischem Niveau bieten sie pirouettierend und en pointe mühelos jeder Primaballerina "seriöser" Compagnien Paroli. In ihrem schillernden Repertoire aus Originalchoreografien der berühmten "Ballets Russes" und der Neoklassik parodieren sie mit himmlischer Komik, unglaublicher Grazie und Eleganz die Manierismen einer vermeintlich "überirdischen" Tanzwelt.

Und das Schöne dabei ist, dass ihre Parodien zugleich Ausdruck größter Verehrung für das Ballett sind. Wie sonst wären Auszeichnungen wie der National Dance Award des Critics' Circle in London 2007 für ihr herausragendes klassisches Repertoire oder der renommierte "Positano Premia la Danza – Leonide Massine" Preis (2007) zu erklären. "Großartiger, immer virtuoser Tanz", urteilt die New York Times über "die wohl schrillste Ballettcompagnie der westlichen Hemisphäre" (Der Tagesspiegel) und die Times aus London findet: "der absolut beste Comedy Act der Tanzwelt."

Das Programm, das diesen Sommer in Deutschland gezeigt wird, ist international längst zum Kult geworden: Der II. Akt aus Tschaikowskis "Schwanensee" wird ebenso zu bewundern sein wie der Pas de Trois und Grand Pas de Deux aus Petipas "Paquita". Mit "Go For Barocco" zeigt die Compagnie ihre Hommage an George Balanchine. Außerdem im Programm: der streng geheime "Pas de Deux Mystérieux". (dd)

Youtube | Les Ballets Trockadero de Monte Carlo in Aktion
Termine

08.-13.07.2014: Oper Leipzig, Di-Fr 20 Uhr, Sa 15+19 Uhr, So 14 Uhr, VVK (0341) 1 261 261
26.-31.08.2014 Hamburgische Staatsoper (Di-Fr 20 Uhr, Sa 15+20 Uhr, So 14 Uhr, VVK (040) 450 11 86 76
Nationale Hotline: (01805) 2001


#1 Jane_Ehemaliges Profil
#2 AlexAnonym
#3 Und warumAnonym
  • 25.05.2014, 19:27h
  • müssen sich Männer da als Frauen verkleiden, um miteinander tanzen zu dürfen?

    Wollen Schwule es allen Ernstes auch noch bejubeln, dass überall zwanghaft die heterosexistischen Mann-Frau-Rituale und -Rollenzuweisungen reproduziert werden, die ohnehin allen Menschen so aggressiv wie nie von Kindesbeinen an eingetrichtert werden?

    Was wir brauchen, ist die maximale Sichtbarkeit von Jungs, die geil auf Jungs sind, und Männern, die geil auf Männer sind! Im Alltag, im öffentlichen Raum, in den Massenmedien, überall.
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#4 TheDadProfil
  • 25.05.2014, 21:08hHannover
  • Antwort auf #3 von Und warum
  • ""müssen sich Männer da als Frauen verkleiden, um miteinander tanzen zu dürfen?""..

    Weil es nichts weiter ist, als einem Klischee die Grundlage zu entziehen, nämlich dem, das solche "Leistungen" in den Rollen nur von Frauen erbracht werden können..

    Gönn den Jungs ihren Spaß..

    Deinen anderen Ausführungen ist allerdings voll umfänglich zuzustimmen..
  • Antworten » | Direktlink »
#5 FaktencheckAnonym
#6 Facts vs FictionAnonym
  • 25.05.2014, 21:52h
  • Antwort auf #5 von Faktencheck
  • Und warum "wollen" die das?

    Ist das derselbe genetische Befehl, der Mädchen mit Puppen spielen und sie als Objekte (*natürlich* für Männer) vom Himmel fallen lässt?

    Will tatsächlich kein Junge/Mann mit einem anderen Jungen/Mann tanzen, OHNE sich in gesellschaftlich verordnete Mann-Frau-Rollen und -Rituale einzufügen? Oder werden all diese Wollenden nur unsichtbar gemacht und passen sich qua gesellschaftlicher Prägung und Konditionierung an?

    Fakt ist: Es findet in dieser Gesellschaft eine gezielte Unsichtbarmachung dessen statt, was sich nicht in den klischeehaft-stereotypen Nischen bewegt, die Schwulen im Namen der repressiven (!) Toleranz zugewiesen werden.
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#7 RobbyEhemaliges Profil
  • 25.05.2014, 22:41h
  • Antwort auf #3 von Und warum

  • Was wir vor allem brauchen, ist verdammt noch mal eine Toleranz ALLER schwulen Lebensweisen! Wer hat denn bei den Stonewall Riots '69 gegen diese homophoben Bullen gekämpft?! Überangepasste, biedere Schrankschwestern vielleicht?! NEIN - es waren Tunten, die sich zur Wehr gesetzt und durch die Riots die Schwulenbewegung in Gang gebracht haben! Also genau DIE Art von Schwulen, die Du hier so abfällig behandelst. Schäm Dich für Deine bornierte, arrogante Intoleranz!
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#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
#9 EulenspiegelAnonym
  • 26.05.2014, 13:41h
  • Antwort auf #3 von Und warum
  • Die Trocks persiflieren (und verehren) halt klassisches Ballett, und das geht nunmal nur so.

    Ansonsten, setz dich in ein zeitgenössisches Tanzstück - da gibt es dann je nach Thema oft auch ein Mann-Mann Pas de deux (oder Frau-Frau).
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#10 FucksFickschönAnonym
  • 27.05.2014, 00:09h
  • Und warum WOLLEN Männer mit Männern "spielen"?
    Wie mans dreht ist es ne Kulturneurose.

    Wahlfreiheit is the answer.
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