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Schweden liegt vorne, Deutchland ist ganz rot eingefärbt...

Offenbar haben Fans der DFB-Teams im Vorfeld der WM im Brasilien noch mehr Probleme mit einem schwulen Fußballstar als Anhänger anderer Nationalmannschaften.

Einer Mehrheit der Fußballfans wäre es egal, ob ein schwuler oder ein heterosexueller Spieler im Nationalteam spielt, allerdings ist die Akzeptanzrate in Deutschland geringer als in anderen Ländern Europas und Nordamerikas. Das ist das Ergebnis einer länderübergreifenden Umfrage, die von der britischen LGBT-Gruppe Stonewall mit Hilfe der Fußball-App "Forza Football" durchgeführt wurde.

Die App der schwedischen Firma "Football Addicts" hatte gefragt, ob die Fans es in Ordnung fänden, wenn sich ein Nationalspieler der eigenen Mannschaft als schwul outen würde. Das Ergebnis war, dass in den elf Ländern, aus denen mehr als 500 Antworten eingegangen sind, Schweden und Dänemark die offensten Fans haben: Dort hätten je 79 Prozent kein Problem mit Homosexualität.

An dritter Stelle liegt Großbritannien (72 Prozent) vor Portugal (69 Prozent) und Italien (68 Prozent). Überraschend liegen die als sehr liberal geltenden Niederlande nur auf Rang sechs mit 65 Prozent. Deutschland schaffte es mit schwachen 53 Prozent nur auf den zehnten Platz – und liegt damit noch hinter Mexiko, Belgien und der Schweiz.

Nur in den USA noch weniger Zustimmung


Der schwule Fußballer Robbie Rogers darf nicht mit zur WM nach Brasilien

Einzig in den USA war die Akzeptanz mit 52 Prozent geringer – und das, obwohl dort mit dem Mittelfeldspieler Robbie Rogers seit letzten Jahr erstmals ein offen schwuler Profi arbeitet (queer.de berichtete). Der 27-Jährige ist allerdings nicht von US-Trainer Jürgen Klinsmann in den Kader der amerikanischen Nationalmannschaft berufen worden, obwohl er bereits 18 Mal für die US-Boys gespielt hatte.

Im Gegensatz zu den USA gibt es auf dem gesamten europäischen Kontinent derzeit keinen einzigen offen schwulen Spieler in Profiligen. Das Thema Homosexualität im Fußball hatte aber Anfang des Jahres in Deutschland viel Medienaufmerksamkeit erhalten, als sich der ehemalige Fußballprofi und Nationalspieler Thomas Hitzlsperger als schwul outete (queer.de berichtete). (dk)



#1 AlexAnonym
#2 Simon HAnonym
  • 27.05.2014, 15:13h

  • Das zeigt, dass man im Sport-Bereich dringend mehr für Akzeptanz von Vielfalt tun muss.

    Und man muss bereits in den Schulen mehr Aufklärung umsetzen. Umso dramatischer, dass in Baden-Württemberg die Regierung vor den Homohassern eingeknickt ist und sich von dieser faschistischen Minderheit diktierten lässt, was gemacht wird und was nicht.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 27.05.2014, 15:13h
  • Die deutschen Fußballfans haben gegenüber ihren dänischen, schwedischen und britischen "Brüdern und Schwestern im Geiste" noch viel aufzuholen!
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#4 FelixAnonym
  • 27.05.2014, 15:16h

  • Ein weiteres Armutszeugnis für Deutschland.

    Aber hierzulande wundert mich gar nichts mehr. Deutschland bleibt halt der biedere, piefige Staat mit dem Hang nach rechts.
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#6 linkspopulistAnonym
#7 RobbyEhemaliges Profil
  • 27.05.2014, 17:43h
  • Um so wichtiger ist es, dass sich AKTIVE Profi-Fußballer als schwul outen. Nur so kann sich, meiner Meinung nach, was ändern, wenn diese homophoben Idioten kapieren, dass etliche ihrer "Idole" schwul sind. Außerdem ist ein zahlreiches Outing schwuler Sportler auch ein großer Anreiz an junge Schwule, sich ebenfalls zu outen.
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#8 FennekAnonym
  • 27.05.2014, 18:17h
  • Deutschland ist wieder mal das Schlusslicht Westeuropas. Wie immer.

    Wieso muss Deutschland immer so rückständig sein? Und wieso wählen immer so viele reaktionäre Parteien wie die CDU/CSU?
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#9 JaJaIchWeißAnonym
  • 27.05.2014, 18:39h
  • Deutschland gehört zu den zehn tolerantesten Ländern der Welt - wo ist das Problem?
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#10 BWLerAnonym