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  • 28.05.2014           5      Teilen:   |

Serien-Kult

Robert Engel kehrt in "Lindenstraße" zurück

Artikelbild
Robert Engel (Martin Armknecht) bezirzte 1990 Carsten Flöter (Georg Uecker) - und viele konservative Zuschauer protestierten (Bild: WDR)

1990 erhielten die Schauspieler Martin Armknecht und Georg Uecker noch Morddrohungen, weil sie sich in der Soap küssten.

Martin Armknecht kehrt nach 22 Jahren in die "Lindenstraße" zurück. Bereits am vergangenen Samstag stand der Schauspieler als Robert Engel wieder vor der Kamera, berichtet die "Bild"-Zeitung. Am 28. September wird die erste neue Folge mit Armknecht im Ersten ausgestrahlt. Er soll dort "einige Episoden" lang für Wirbel sorgen. Zuvor hatten Zuschauer Briefe an den WDR geschrieben, in dem sie die Rückkehr des Serien-Fieslings verlangten.

Der inzwischen 52-jährige Armknecht spielte von 1987 bis 1992 in 106 Folgen der "Lindenstraße" mit, damals noch mit Einschaltquoten von bis zu 15 Millionen Zuschauern – heute liegt die Quote in der Regel unter drei Millionen. Armknecht sorgte insbesondere in einer Mitte März 1990 ausgestrahlten Folge für Aufsehen, als er Carsten Flöter (Georg Uecker) in einer Szene zärtlich küsste. Die beiden Schauspieler erhielten daraufhin Morddrohungen, in der Produktion ging sogar eine Bombendrohung ein. Der Bayerische Rundfunk weigerte sich zudem aus moralischen Gründen, eine Wiederholung der Folge auszustrahlen.

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"Robert" wurde kriminell

Nach dem Kuss ging es mit dem Liebespaar bergab: Robert Engel stieg plötzlich Frauen nach und wurde zum bösen Drogendealer. Im November 1992 musste er in den Serien-Knast und wurde seither in der Straße nicht mehr gesehen. Auch Uecker verschwand zwischen 1991 und 1995 aus der ARD-Serie, kehrte dann aber wieder zurück. Seine Figur "heiratete" schließlich 1997 einen Mann – und das Jahre bevor eingetragene Lebenspartnerschaften ein Thema waren. 2003 durfte er sich schließlich mit "Käthe" (Claus Vinçon) verpartnern und seinen HIV-positiven Pflegesohn adoptieren.

Martin Armknecht erklärte gegenüber dem Portal "Promiflash", es sei ein "verrücktes Gefühl", nach 22 Jahren "in die Haut einer so kultigen Figur zurückzukehren". Produzent Hans W. Geißendörfer verspricht, dass Engel nach seiner Gefängniszeit weiterhin krumme Geschäfte machen könnte. "Früher war er Drogendealer. Vielleicht arbeitet er jetzt in der Pharmaindustrie und dealt mit Medikamenten", sagte der 73-Jährige.

Den ersten schwulen "Lindenstraßen"-Kuss hatte es bereits 1987 gegeben: Damals knutschte Carsten Flöter mit seinem Freund Gert Weinbauer (Günter Barton). Dieser zog aber später aus, weil er eifersüchtig auf Robert Engel war. (dk)

Links zum Thema:
» Kuss-Video auf der WDR-Website
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Tags: lindenstraße, georg uecker, martin armknecht
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Reaktionen zu "Robert Engel kehrt in "Lindenstraße" zurück"


 5 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
28.05.2014
14:06:55


(-4, 10 Votes)

Von Oliver43


Mein Güte ist das lange her !

Ich habe die Serie damals geschaut und hatte gerade erst mein Abitur in "der Tasche". Meine Studentenzeit war dann schon nach der Wende.

Damals war die Wendezeit und vorher durften wir uns im Gemeinschaftskundeunterricht noch den BRD-DDR Vergleich in der 11. Klasse "reinziehen", welches System wirtschaftlich besser ist und bereits in der 13. Klasse war dann die Mauer gefallen und wir durften das in der 11. Klasse erlernte Thema "wieder vergessen".

Damals meinte dann schon unserer Geschichtslehrer 1989, dass dies eine zeitliche Zäsur sei und künftige deutsche Geschichtsbücher dann bis 1989/1990 als Epochenabschnitt geschrieben werden.

Und so ist es dann auch gekommen: heutige deutsche Abiturienten lernen Geschichtsunterricht bis 1989/1990. Und was dann nach 1990 ist, das ist dann Gegenwart und Gemeinschaftskundeunterricht.

Mitterweile schaue ich nur noch sporadisch in die Serie am Sonntag hinein, bin aber keiner, der dies jeden Sonntag mehr mitverfolgt.

Das war schon damals Kult, wenn ich so zurückblicke. Und die Fernsehzeiten haben sich dann nach der Wende total verändert, das Privatfernsehen mit Tutti Frutti und Serien wie Gute Zeiten, Schlechten Zeiten kamen auf den Medienmarkt.


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#2
28.05.2014
18:10:47


(-5, 5 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Schwules Herz, was willst Du mehr:

Link zu www.bild.de

Mal sehen, ob das die Einschaltquoten in die Höhe schnellen läßt!


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#3
28.05.2014
18:54:38


(+4, 6 Votes)

Von Herz
Antwort zu Kommentar #2 von FoXXXyness


Penis


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#4
29.05.2014
08:05:52


(-2, 4 Votes)

Von ehemaligem User LangsamLangsam
Antwort zu Kommentar #2 von FoXXXyness


Eher nicht. Ich habe da keine Ahnung, aber schon rein optisch sieht die Serie ziemlich altbacken aus. Die Bilder sind meist bräunlich oder gelblich hinterlegt. Das sieht immer schon aus wie Friedhof. Irgendwelche Filter müssen die benutzen.


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#5
30.05.2014
01:59:17


(+1, 3 Votes)

Von giliatt


Der quotenmässige Niedergang der Serie setzte wohl ein mit dem Tode von Else Kling, der giftigen "facility managerin", die so schön bajowarisch gegen die Beimerin und die Frau Sarotti hetzte und derernen Blagen. Die verkniffene boshafte Hausmeisterin war dramaturgisch die tragende Person der Serie und unersetzbar.

Schwulenküsse, Schwulenhochzeit und schwule Adoption eines positiven Jungen waren mutige Handlungsstränge in der Lindenstraße, die auch in Otto-Normalverbraucher-Haushalten zur Akzeptanz homosexuellen Lebens beigetragen haben.

Die Serie legte und legt Wert darauf, aktuelle Politik einzubinden. Das war von Anfang an ihr Plus, um sie vom Makel Hedwig Couhrts-Mahlers epigonaler Eugenie-Marlitt- Gartenlauben-Banalität freizustellen.

Nun dümpelt die Urmutter der Serien herum im Pool des Überangebotes der Konkurrenz.

Ich behaupte einfach: Ursprünglich wurde ein Schwuler erst Fan der Lindenstraße wegen der Gemeinheiten der Else Kling und/oder war vergafft in den schnuckeligen Griechen Sarikakis junjor. Erst später begeisterten ihn und uns übrige Schwule die Handlungsstränge mit homosexueller Thematik.

Verneigen wir uns also vor Else Kling.
Vor Annemarie Wendl.


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