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  • 18. Dezember 2004, noch kein Kommentar

Deutschland-Premiere in Köln: 600 Gäste feierten mit Angelina Jolie und Colin Farrell die verfilmte Lebensgeschichte Alexander des Großen.

Von Tanja Reinsfelder

"Alexander" rief und über 600 neugierige Fans kamen zur Premiere am Freitag, 17. Dezember, in den Kölner Kinokomplex Cinedom. Auch der Regen tat der Stimmung keinen Abbruch, als die ersten prominenten Besucher eintrafen, darunter Ralf Möller, Christoph Maria Herbst, DSDS-Jurorin Shona Fraser, Gottfried John, Heydi Nunez-Gomez, Aleks Bechtel und Oli P. , und sich der Menge am roten Teppich zwischen echten Elefanten, Pferden und griechischen Kämpfern präsentierten.

Groß war die Begeisterung als endlich die Stars des Films, Regisseur Oliver Stone (Platoon), der aufregend smarte Hauptdarsteller Colin Farrell im lässigen Jacket und mit zusammengebundenen Haaren und Hollywood-Schönheit Angelina Jolie im schlichten, atemberaubend luftigen Kleid eintrafen. Der deutsche Erol Sander, nicht weniger attraktiv als Farrell, folgte. Er verkörpert im Film einen persischen Prinzen.

"Alexander" schildert in großen Bildern die Lebensgeschichte des madekonischen Eroberers Alexander dem Großen, der im 4. Jahrhundert vor Christi lebte. Beginnend mit den Jugendjahren Alexanders, die geprägt vom Machtkampf zwischen seinem Vater Philip (Val Kilmer) und seiner Mutter Olympias (Angelina Jolie) sind, werden seine Träume von Ruhm und Abenteuer dargestellt. Der Zuschauer begleitet den Herrscher auf seinen großen Feldzügen und Schlachten, die in typischer Oliver-Stone-Marnier sehr blutig, aber auch realitisch gezeigt werden. Nach drei Stunden Filmdauer, die in einigen Passagen leider etwas lang wirken, endet das Werk mit dem mysteriösen Tod Alexanders im Alter von 32 Jahren.

Nicht zu kurz kommt im Film die Darstellung Alexanders Bisexualität. Zwar heiratet er eine Perserin, deutlich zu sehen ist aber auch seine Vorliebe für die knabenhaften Tänzer und seinen engsten Freund Hephaistion (Jared Leto). Überhaupt bietet der Film für jeden Geschmack etwas, angefangen bei Farrells durchtrainierten, rasierten Beinen über knabenhafte junge Prinzen bis zu behaarten, sehr männlichen Kriegern.

Offizieller Kinostart des aufwändigen Filmepos in Deutschland ist der 23. Dezember 2004. In weiteren Rollen sind Anthony Hopkins und Rosario Dawson zu sehen.

18. Dezember 2004