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Ronald Reagan gilt unter LGBT-Aktivisten noch heute als der schlechteste US-Präsident der letzten Jahrzehnte

Die Liebe seines Sohnes zum Ballett machte dem erzkonservativen Politiker offenbar ernsthaft Sorgen.

Ronald Reagan soll befürchtet haben, dass sein Sohn Ron schwul ist, weil er 1976 sein Studium an der prestigeträchtigen Yale-Universtiät nach einem Semester aufgegeben hatte, um Balletttänzer zu werden. Das erklärte nach Angaben der "New York Post" der Romanautor Christopher Buckley. Er habe diese Information von seinem 2008 verstorbenen Vater William F. Buckley erhalten, einen engen Freund Reagans.

"Mein Vater war immer so eine Art Patenonkel für die Reagan-Kinder, also hat Reagan ihn angerufen und von seiner Furcht erzählt, dass sein Sohn für das andere Team spielen könnte", sagte der heute 61-jährige Buckley. "Mein Vater hat ihm dann gesagt, dass nicht alle Leute mit künstlerischen Berufen schwul sind, aber er konnte nicht viel mehr dazu sagen. Heute wissen wir natürlich, dass Ron nicht schwul ist".

Ron Reagan ist seit 1980 mit der Psychologin Doria Palmieri verheiratet und lebt heute in Seattle. Er machte insbesondere wegen seiner linksliberalen Ansichten auf sich aufmerksam; 2004 trat er sogar auf dem demokratischen Parteitag auf. Bei den Republikanern machte er sich auch unbeliebt, weil er die Regierung von Präsident George W. Bush als korrupt bezeichnet hatte. Er selbst hatte allerdings nach eigenen Angaben nie politische Ambitionen gehabt, weil er als Atheist ohnehin in den USA ohnehin keine Chance gehabt habe, eine Mehrheit zu erhalten.

Kritik an homofeindlicher Politik Reagans


Ron Reagan (2008) (Bild: Wiki Commons / Paul Schultz / CC-BY-2.0)

Unter LGBT-Aktivisten wird die Präsidentschaft von Ronald Reagan (1981-1989) sehr kritisch gesehen. Reagan, der eigentlich in seinem Beruf als Hollywood-Schauspieler oft mit Schwulen in Berührung gekommen war, stützte seine Mehrheit insbesondere auf die die religiöse Rechte, die damals vom Homo-Hasser Jerry Falwell angeführt wurde. Falwell sah Aids als "Strafe Gottes" für Homosexuelle an – daher unternahm auch Reagan nichts im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit, weil sie zunächst auf die schwule Community begrenzt zu sein schien.

Noch heute leiden die USA unter der passiven Aids-Politik des Präsidenten: Die Rate der Neudiagnosen ist dort höher als in allen anderen westlichen Ländern. Seit dem Ausbruch der Krankheit sind bereits rund 700.000 Menschen im Land an Aids verstorben. Groß angelegte Aufklärungskampagnen wie in Deutschland ("Gib Aids keine Chance") hat es in den USA nie gegeben.

Ronald Reagan verstarb 2004 im Alter von 93 Jahren. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 FuZZZynessAnonym
  • 03.06.2014, 15:39h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Auch schon wieder fünf Jahre....

    "Die Liebe seines Sohnes zum Ballett machte dem erzkonservativen Politiker offenbar ernsthaft Sorgen."

    Mit einem Vierkant auf Bergdahl:

    "Bergdahl galt nicht als gewöhnlicher Soldat. Er tanzte Ballett, reiste vor seiner Army-Zeit um die Welt und segelte sogar über den Atlantik. In seiner Heimatstadt galt er als Abenteurer, als intelligent, berichtet die Daily Mail. Zum Militär sei er gegangen, um den Menschen zu helfen....
    ....Die Zukunft ist zu gut, um sie für Lügen wegzuwerfen, schrieb er von seinem Stützpunkt aus in die Heimat.
    Nur drei Tage vor seinem Verschwinden wurde er noch deutlicher: Diese Menschen hier brauchen Hilfe. Doch das einzige, was sie bekommen, ist das arroganteste Land der Erde, das ihnen sagt, dass sie nichts und dumm sind.
    Sein Vater habe ihm geantwortet: Gehorche deinem Gewissen.

    www.focus.de/politik/ausland/usa/ehemalige-soldaten-klagen-a
    n-ist-bergdahl-gar-kein-held-sondern-ein-deserteur_id_388965
    3.html
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#3 FinnAnonym
  • 03.06.2014, 16:57h
  • Hat der keine anderen Sorgen gehabt?

    Ich wünschte, sein Sohn wäre schwul gewesen, damit sein Vater das erlebt hätte. Aber dass er politisch links und Atheist ist, war wohl schon Schock genug für diesen erzkonservativen Vater.
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#4 Bad HomburgAnonym
  • 03.06.2014, 17:50h
  • Immerhin hat er gemeinsam mit Johannes Paul II. ein verbrecherisches System namens "Kommunismus" in Europa besiegt und den kalten Krieg beendet, ein Menschenfeind war also nicht.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 agent orangeAnonym
#6 BallettAnonym
#7 RobbyEhemaliges Profil
  • 03.06.2014, 18:16h
  • Antwort auf #4 von Bad Homburg
  • Na und?! Scheiß drauf! Er hat LGBTIs bekämpft, wo er nur konnte und auch versucht, die HIV- und AIDS-Aufklärung zu unterdrücken, da es sich ja seiner Ansicht nach "nur" um eine "Schwulenseuche" handelte. Und so einen homophoben Idioten beweihräucherst Du auch noch?! Ich fasse es nicht!
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#8 RobbyEhemaliges Profil
  • 03.06.2014, 18:18h
  • Antwort auf #3 von Finn
  • Ich denke nicht, dass wir uns das wünschen sollten, Finn. So wie DER drauf war, hätte er seinen Sohn zuerst körperlich gezüchtigt - und ihn dann zu einem dieser perversen Homo-Heiler geschleift.
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#9 4711Anonym
  • 03.06.2014, 18:38h
  • Antwort auf #4 von Bad Homburg
  • "den kalten Krieg beendet." Wann soll das gewesen sein?

    News zum kalten Krieg

    Am 21. Mai teilte die Energy Information Administration (EIA) des US-Energie-Ministeriums in einer Pressemitteilung mit, man habe die geschätzte Menge des förderbaren Öls von 17,3 Milliarden Barrel um 96 Prozent auf nurmehr 600 Millionen Barrel reduziert. Vor nicht einmal einem Jahr hatte die Behörde noch von mehr als 15,4 Milliarden Barrel Schieferöl gesprochen, was die neue revidierte Schätzung noch verheerender macht.

    www.latimes.com/business/la-fi-oil-20140521-story.html

    Das Platzen des Mythos über das Schiefergas von Monterey , hat Konsequenzen geopolitischer Natur.

    Die Obama-Regierung konstatierte kürzlich ihre neue Rolle als wiedergeborene Erdöl-Supermacht der Welt auf Grundlage ihrer Schätzung für das kalifornische Schieferöl von Monterey (s. Link)

    Die Schätzung über die US-amerikanischen Schiefer- oder Tight-Gas-Vorkommen beruhte zu zwei Dritteln auf den 14 Milliarden Barrel Schieferöl aus dem Monterey Shale.

    Die Regierung Obama hat erst kürzlich davon gesprochen, Schieferöl und Schiefergas aus den USA könnten die Ukraine in dem gegenwärtigen Konflikt mit Russland retten.

    Die Ukraine bezieht den größten Teil ihres Erdöls und Erdgases aus Russland.

    Der 2010 von INTEK erstellte Bericht der amerikanischen EIA ist übrigens auch die einzige Grundlage für die Schätzung, wonach die Volksrepublik China über die »größten« Schieferöl- und Schiefergas-Vorkommen verfügt. Wenn die EIA jetzt zugeben muss, dass die Schätzungen über das Monterey-Becken weit übertrieben waren, fällt auch ein dunkler Schatten auf diese Schätzungen.

    www.spiegel.de/politik/ausland/merkel-und-putin-treffen-sich
    -bei-d-day-in-frankreich-a-973154.html
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