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  • 03.06.2014           6      Teilen:   |

Hollywood-Star

Jonah Hill unter Homophobie-Verdacht

Artikelbild
Jonah Hill spielte auch im hoch gelobten Film "The Wolf of Wall Street" von Martin Scorsese mit

Der Komiker steht in der Kritik, weil er einen aufdringlichen Kameramann als "Faggot" (Schwuchtel) beschimpft hat – inzwischen tut ihm seine Wortwahl Leid.

Jonah Hill hat am Montagabend einen Paparazzo auf den Straßen von Los Angeles mit homophoben Worten angegriffen. Wie aus einem im Klatschportal TMZ veröffentlichten Video hervorgeht, hat der Mann den Schauspieler und Drehbuchautor offensiv angegangen und eine knappe Minute lang zu Fuß verfolgt. Dabei hat er unter anderem die kurzen Hosen Hills als "ziemlich sexy" gelobt. Am Ende sagte der 30-jährige Hollywood-Star, der zuvor alle Fragen des Paparzzo ignoriert hatte: "Suck my dick, you faggot" (Lutsch meinen Schwanz, du Schwuchtel).

Keine 24 Stunden nach dem Vorfall erklärte Hill schließlich in einer Radiosendung, dass er seinen verbalen Ausbruch bereue. "Das ist eine herzzerreißende Situation für mich", so Hill in der Morgenshow des Moderators Howard Stern. "Vom Tag, als ich geboren wurde, war ich ein Aktivist für Schwulenrechte". Er erklärte weiter, dass der Paparazzo ihm gefolgt sei und "gemeine Sachen" gesagt habe. Als Reaktion habe er dann das "schreckliche Wort" verwendet. "Das ist beschissen, das hätte ich nicht sagen sollen. Es ist richtig, dass ich dafür kritisiert werde", erklärte Hill. Er stellte klar, dass er niemanden wegen seiner Sexualität verurteile.

In der Vergangenheit hat sich Hill für LGBT-Rechte eingesetzt. So kritisierte er öffentlich Russland für die homophoben Gesetzgebung.

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Auch Alec Baldwin leistete sich einen homophoben Ausrutscher
Auch Alec Baldwin leistete sich einen homophoben Ausrutscher

Hill ist insbesondere durch die derbe Filmkomödie "Superbad" aus dem Jahr 2007 bekannt geworden. Zuletzt spielte er in Filmen wie "21 Jump Street", "Django Unchained" und "The Wolf of Wall Street" mit. Außerdem ist er in Comedy-Sendungen wie "Saturday Night Live" ein gern gesehener Gast. 2009 war er Co-Produzent der Mockumentary "Brüno", in dem Sacha Baron Cohen einen klischeehaften schwulen Österreicher darstellt.

Homophobe Beschimpfungen haben bereits mehrfach Hollywood-Stars Kritik eingebracht. So hatte vergangenes Jahr auch Alec Baldwin, der sich öffentlich wiederholt für die Gleichstellung von Homosexuellen eingesetzt hatte, einen ebenfalls sehr aufdringlichen Paparazzo als "cocksucking fag" (schwanzlutschende Schwuchtel) beschimpft (queer.de berichtete). Das führte zu scharfer Kritik aus der Community und zur Absetzung seiner Fernsehshow im Sender MSNBC, die allerdings sehr quotenschwach war. Baldwin kritisierte danach "fundamentalistische" Homo-Aktivisten (queer.de berichtete). (dk)

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Reaktionen zu "Jonah Hill unter Homophobie-Verdacht"


 6 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
03.06.2014
16:59:32


(+2, 6 Votes)

Von Finn


Im Nachhinein, wenn die Öffentlichkeit davon erfährt, tun solche Leute immer so, als wäre das nicht so gemeint gewesen.

Aber man sagt auch in Aufregung nichts, was man nicht eh schon auf der Festplatte hatte...


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#2
03.06.2014
18:33:46
Via Handy


(+3, 7 Votes)

Von ehemaligem User DavidJacob
Antwort zu Kommentar #1 von Finn


Jeder Mensch hat schon mal etwas gesagt, was ihm im Nachhinein leid getan hat. Niemand ist unfehlbar.


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#3
04.06.2014
04:44:04
Via Handy


(+2, 4 Votes)

Von Martin28a
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von Finn


Wieso sollte er homophob sein, wenn er sogar Russland kritisierte ?
Das passt doch nicht zusammen und Profit hat er davon auch nicht, einen auf homofreundlich zu machen


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#4
04.06.2014
08:27:18


(0, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness
Antwort zu Kommentar #2 von DavidJacob


Stimmt.


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#5
06.06.2014
22:59:12


(+2, 2 Votes)

Von gniwerj
Aus dortmund (Nordrhein-Westfalen)
Mitglied seit 08.03.2010


Naja. Politisch inkorrekte Sprache ist mit Sicherheit ein zweischneidiges Schwert, eben je nach Gesamtkontext, in welchem diese genutzt wird.
Jeder von uns sollte vielleicht einmal einen Moment lang in sich gehen, wann er/sie das letzte Mal z.B. das Wort "Schlampe" verwendet hat und sich dann fragen, ob er deshalb ein Sexist ist.

Ich würde diese Grundthese mal verneinen.


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#6
10.06.2014
15:28:16


(+1, 3 Votes)

Von Demi_E
Aus Hannover (Niedersachsen)
Mitglied seit 25.11.2013


Er hat, wenn man seine Entschuldigung auf youTube ansieht, sogar ausdrücklich von der LGBTQ-Community gesprochen und nicht ausschließlich von "Schwulenrechten". Seine Entschuldigung klang ziemlich aufrichtig und nicht nach "Tut mir leid, dass ihr euch so verletzt fühlt! Jetzt habt euch nicht so!". Was ziemlich selten ist. Cooler Typ. Danke!


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