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Am vergangenen Wochenende wurden in Köln die "Ehrenpreise der LGBT-Community" verliehen.

Wir sind schon ein bisschen stolz. Zum ersten Mal in zehn Jahren hat queer.de eine Auszeichnung bekommen, genauer gesagt Portal-Mitbegründer und Geschäftsführer Micha Schulze. Den diesjährigen "Knuddel-Award für die beste Medienarbeit in der Szene" teilt er sich seit dem vergangenen Wochenende mit Stephan Ruthe von Brave-TV.

Micha Schulze habe mit queer.de "eines der wichtigsten Online-Portale für Schwule und Lesben" geschaffen, hieß es in der Laudatio. "Queer.de informiert immer kritisch über Homophobie in Deutschland und den Rest der Welt."

Die Community in ihrer Vielfalt zu vereinen und unterschiedlichstes Engagement für die Szene zu würdigen – darum geht es beim Knuddel-Award, der in diesem Jahr zum zweiten Mal verliehen wurde. Und zwar in einem mehr als würdigen Rahmen: Im Kölner Theater am Bauturm stellte das Knuddel-Team um Sascha Stuhldreher am 30. Mai eine beachtliche, gut dreistündige Gala auf die Beine – mit Soli-Auftritten u.a. von Italo-Rockröre und Echo-Preisträgerin Franka Morgano, Schlagersängerin Ella Endlich sowie dem "Supertalent"-Star Carlos Fassanelli. "Lindenstraßen-Käthe" Claus Vinçon übernahm die freche Moderation.

Die "Medienarbeit" ist dabei nur eine von insgesamt fünf Kategorien des Knuddel-Awards. So ging der Preis für die "beste Vereins- und Präventionsarbeit" in diesem Jahr an Carina Brake von LAND LuST e.V. in Meppen für eine vorbildliche Präsenz und Aufklärung in der deutschen Provinz. Carina fehlte zwar bei der Gala, doch ein Gruppenmitglied nahm stellvertretend die Auszeichnung – ein mit dem Knuddel-Logo bedruckte Holztafel, die man sich an die Wand hängen kann – entgegen.

Jürgen Piger vom Kölner Jugendzentrum anyway wiederum darf sich nun "bester Repräsentant der Szene" nennen – er leitet u.a. das Produktionteam der erfolgreichen schwulen Webserie "Julian – junge liebe anders".

Den Knuddel-Award "Ein Leben für die Szene" durfte das IWWIT-Rollenmodell Josef "Butz" Brand mit nach Hause nehmen – er engagiert sich vor allem für die Sichtbarkeit von älteren schwulen Männern.

Als "Bester Gastronom" wurde Stephan Classen von der Kölner Cruisingbar Station2b ausgezeichnet, er sei "federführend im 'Heart of Cologne' engagiert".

Darüber hinaus gab es in diesem Jahr einen "Ehren-Knuddel Award", dessen Preisträgerin Marie-Luise Nikuta bereits Anfang Mai bekannt gegeben worden war (queer.de berichtete). Leider konnte die Kölner Mundart-Sängerin und Motto-Queen des Karnevals wegen einer Erkrankung den Preis nicht persönlich entgegen nehmen – sie schickte stattdessen eine Roboter-Freundin sowie ihren Pianisten, dem es gelang, das Publikum zum Schunkeln zu bringen.

Kurzum: Es war ein toller Abend – und wir sagen Dankeschön! An die Veranstalter für die wunderbare Idee eines jährlichen Community-Awards. Und an die vielen User, die auf der Knuddel-Homepage für uns abgestimmt haben! (cw)



#1 timpa354Ehemaliges Profil
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 Julian SAnonym
  • 04.06.2014, 10:32h
  • Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger, aber auch an alle Nominierten, die es genauso verdient hätten...

    Hoffentlich ist das Ansporn, weiterhin aktiv zu sein und das Engagement sogar noch zu verstärken. Und hoffentlich ist das auch für andere ein Ansporn, sich ebenfalls mehr zu engagieren.

    Denn eines ist klar: schenken werden uns die Homohasser gar nichts. Das müssen wir uns schon selbst erkämpfen.
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#4 sperlingAnonym
#5 RobbyEhemaliges Profil