Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?21721

Bei ihrer jährlichen Versammlung beschloss die Partei in Fort Worth, Angebote zur "Konversions-Therapie" offiziell zu unterstützen.

Die texanischen Repbulikaner unterstützen ab sofort ausdrücklich Angebote zur "Heilung" von Homosexuellen. Die rund 10.000 Delegierten der jährlichen Parteiversammlung in der Stadt Fort Worth nahmen am Samstag einen entsprechenden Antrag an, die "Konversions-Therapie" in das Programm zu übernehmen.

Eingebracht worden war der Antrag vom Texas Eagle Forum des Tea-Party-Flügels der Partei. Anerkannt wird dadurch "die Legitimität und Effektivität der Beratung, die Reperativtherapie und Behandlung für jene Patienten anbietet, die Heilung von ihrem homosexuellen Lebensstil suchen".

Gegner der Umpolungstherapien, auch aus den eigenen Reihen, kamen vor der Abstimmung nicht zu Wort, darunter die Texas Log Cabin Republicans, die LGBT-Vereinigung der Republikaner. Allerdings setzten sich auch einige Hardliner nicht durch, die im Vorfeld von "sexueller Sünde" statt von Homosexualität sprechen wollten.

Beschluss gegen den Lauf der Zeit

Damit setzten sich die texanischen Republikaner auch vom möglichen Präsidentschaftsbewerber Chris Christie ab, der als Gouverneur in New Jersey entsprechende Angebote für Minderjährige verboten hatte. Als Christie bei einer Umfrage im Saal zu möglichen republikanischen Präsidentschaftskandidaten für 2016 nur auf dem elfen Platz landete, gab es Jubel.

Zuletzt hatten mehrere US-Staaten entsprechende Angebote unter Jugendlichen verboten oder planen entsprechende Schritte. In New Jersey selbst entschied ein Richter in der letzten Woche, dass Anbieter von "Konversionstherapie" unter bestimmten Voraussetzungen schadenersatzpflichtig sind – bis zu der dreimaligen Höhe der Kosten, den Schaden der "Therapie" wieder gut zu machen.

Kein Verbot in Deutschland

Fachverbände wie die American Psychoanalytic Association hatten Angebote zur Umpolungstherapie immer wieder als unwissenschaftliche Behandlung kritisiert, die Schaden anrichten könne. Auch in Deutschland ist sich die Wissenschaft in dieser Frage einig – Ende Mai lehnte der Bundesärztetag noch einmal ausdrücklich entsprechende Angebote ab (queer.de berichtete).

Allerdings scheiterten die Grünen im letzten Jahr mit einem Antrag, die "Therapie" an Jugendlichen zu verbieten (queer.de berichtete). Anfang Mai hatte ein Bericht des Magazins "Panorama" für Aufregung gesorgt, nachdem Undercover-Recherchen nahelegten, dass manche "Heiler" die Angebote über Krankenkassen abrechen (queer.de berichtete.

Homo-"Heilung" wird in Deutschland vor allem von evangelikaler Seite angeboten und von den großen Verbänden Evangelische Allianz und Gnadauer Gemeinschaftsverband, die gute Verbindungen zur Politik und in die evangelische Kirche haben, verteidigt und unterstützt. (nb)



#1 -hw-Anonym
  • 08.06.2014, 13:17h
  • www.gallup.com/poll/170789/new-record-highs-moral-acceptabil
    ity.aspx


    Kein Problem mit...

    Gleichgeschlechtliche Beziehungen:
    2001: 40%
    2014: 58%

    Sex zwischen einem unverheirateten Mann und einer unverheirateten Frau:
    2001: 53%
    2014: 66%

    Uneheliche Geburten:
    2001: 45%
    2014: 58%

    Scheidung:
    2001: 59%
    2014: 69%

    Pornografie:
    2001: 30%
    2014: 33%

    2003 hielten 52 Prozent der Demokraten uneheliche Kinder für moralisch vertretbar, 40 Prozent der Republikaner und 61 Prozent der Parteilosen. Heute sind es 72 Prozent der Demokraten, 20 Prozentpunkte mehr. Bei den Republikanern sind es 40 Prozent, wobei es im vergangenen Jahr noch 50 Prozent waren. Bei den Parteilosen hat sich ebenfalls nicht viel getan, weiterhin haben 60 Prozent kein Problem mit einem Baby, das nicht aus einer Ehe resultiert.

    19 Prozent der Amerikaner im Alter ab 55 Jahren halten Pornografie für »moralisch vertretbar«. In der Altersklasse der 18- bis 34-Jährigen sind es 49 Prozent.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 seb1983
#3 daVinci6667
  • 08.06.2014, 14:21h
  • Antwort auf #1 von -hw-

  • Unglaubliche Zahlen...

    US-Bürger finden aussereheliche Beziehungen schlimmer als Menschen zu klonen?

    Ganz zu schweigen vom Pelztragen, Tierversuchen und der Todesstrafe.

    Seit Obama hat sich in den Köpfen zwar vieles verbessert, sympathisch ist mir diese Mehrheit immer noch nicht. Sie ticken einfach verkehrt.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 LampedusaAnonym
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 08.06.2014, 15:38h
  • In Texas gehörten die Republikaner immer zu den Gruppen mit den meisten geistig Unterbelichteten!
  • Antworten » | Direktlink »
#6 JesusAnonym
#7 SebiAnonym
  • 08.06.2014, 16:04h
  • Nur ein weiterer Beleg dafür, wie erzkonservativ und rechtspopulistisch die Republikaner sind. Da kann man echt nur hoffen, dass die nie mehr die Wahlen gewinnen - die haben schon genug in der ganzen Welt angerichtet...
  • Antworten » | Direktlink »
#8 halt du sie dummAnonym
#9 daVinci6667
  • 08.06.2014, 18:26h
  • Antwort auf #7 von Sebi

  • Ich hoffe auf die Latinos! Denn wenn Texas blau wird, gibts nur noch demokratische Präsidenten!

    "Swing State 2016? Gerade Texas könnte neben den Südstaaten Georgia oder Arizona womöglich 2016 oder 2020 zum Swing State avancieren, zum umkämpften Bundesstaat, der die politische Landschaft der USA grundlegend verändern würde. Die Demokraten machen sich berechtigte Hoffnungen, den Lone-Star-State in der Couleur ihrer Partei blau einzufärben."

    m.diepresse.com/home/panorama/welt/1337296/index.do
  • Antworten » | Direktlink »
#10 daVinci6667
  • 08.06.2014, 18:37h
  • Antwort auf #6 von Jesus

  • Seit der Religiot Beck sich vehement für die Verstümmelung wehrloser kleiner Jungs engagiert hat, ist er für mich gestorben.

    Ich weiss er hat auch viel gutes für uns getan, legt man alles in eine Waagschale überwiegt bei ihm leider mittlerweile eindeutig das negative.

    Den heutigen Grünen in Deutschland kann man nicht mehr trauen. (Siehe auch Kretschmann in BaWü)

    Übrigens haben sich die Grünen in der Schweiz längst gespaltet. Das ist viel transparenter. In die Grünliberalen (was wohl euren Grünen entspricht) und den Grünen. Erstere würde ich nie im Leben wählen.
  • Antworten » | Direktlink »