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  • 08.06.2014           26      Teilen:   |

Ein Plädoyer für mehr Schilder, Banner und Schärpen beim Gay Pride

Tunten, greift zum Transparent!

Artikelbild
Rosa Opossum kämpft gegen Homophobie und will "zumindest mit Worten draufhauen": Beim CSD Darmstadt 2013 zeigte sie, was sie darunter versteht (Bild: Andreas Kelm)

Es spricht nichts dagegen, sich zum CSD aufzufummeln. Drag Queens sollten jedoch ihre Macht nutzen, um politisch Flagge zu zeigen. Ein Kommentar.

Von Rosa Opossum

Ich freue mich jedes Jahr auf die CSD-Saison wie ein kleines Mädchen auf Weihnachten. Ohne lange herumzureden: Ich feiere wirklich richtig krass gerne. Ich mag es, draußen bei Live-Musik Sekt und Bier zu trinken, ich werde gerne fotografiert und guck mir mit Leidenschaft halbnackte Leute in verrückten Outfits an. Aber der CSD ist für mich auch ein Tag, an dem ich auf dem Demozug etwas sagen will.

In den letzten Jahren habe ich mir mit Freunden große Teile der homosexuell veranlagten Demo-Paraden angesehen, bevor wir uns selbst mit unseren Schildern eingereiht haben. Natürlich liegt das Hauptaugenmerk einer Tunte auf den Schwestern, die ebenfalls im Fummel mitlaufen. Es sind immer wieder ganz wunderbare Outfits dabei, tolle Kostüme und Frisuren aus extraordinären Materialien, im letzten Sommer vielleicht ein bisschen inflationär viele Feen- und Engelsflügel, aber was soll man machen. Man sieht, wieviel Liebe zwischen Taft und Paillette steckt, und wie intensiv sich die Mädels darauf vorbereiten, sich über mehrere Kilometer zu Fuß oder gemütlich im Cabrio sitzend der Masse zu präsentieren.

Ich frage mich aber auch: Warum macht ihr das?

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Es ist politisch, als Mann in Frauenkleidern zum CSD zu kommen

Rosa Opossum ohne Transparent: Die Drag Queen und Travestiekünstlerin kommt aus Darmstadt
Rosa Opossum ohne Transparent: Die Drag Queen und Travestiekünstlerin kommt aus Darmstadt

Um es vorweg ganz klar zu sagen: Ich habe den allergrößten Respekt vor jedem, der bei einem CSD mitläuft. Gerade dann, wenn er sich auffummelt oder sich zumindest gendermäßig ein bisschen uneindeutiger zeigt, als uns von der Gesellschaft diktiert wird. Es steckt schon viel Politik darin, wenn ein Mann in Frauenkleidern die Straße runter läuft.

Aber das kann nicht der einzige Antrieb sein, oder? Ich quäle mich doch nicht morgens um halb sieben vor den Spiegel und pappe mir diese verdammt widerspenstigen Plastikwimpern auf die Lider, lasse mich von drei Leuten in ein verdammt aufwendig gestaltetes Kleid zwängen und renne dann nassgeschwitzt und viel zu spät zum Aufstellungsort, nur um angesehen und von dutzenden Handykameras aufgenommen zu werden?

Ist das die Mühe wert, als Beispielbild für eine "kunterbunte Schrill-Parade" im Online-Fotoalbum von Regionalzeitungen aufzutauchen? Warum nutzen wir unser Potenzial und die Macht, die wir haben, nicht aus?

Drag Queens und Fummeltrinen zwischen München und Hamburg machen Jahr für Jahr viel dafür, möglichst oft fotografiert zu werden. Dementsprechend werden wir auch mehr gesehen, geknipst und veröffentlicht als die meisten anderen CSD-Teilnehmer, die vielleicht wirklich zum Demonstrieren gekommen sind.

Wenn jede von uns ein Schild in der Hand hielte, ein Banner oder eine richtig toll zum Outfit passende Schärpe tragen und sagen würde, was sich in dieser Gesellschaft verändern soll, würden wir aus einer Parade ein Stück mehr Demonstration machen. Dies würde unserem Auftritt mehr Bedeutung verliehen als allein diese schmerzhafte, verschwitzte und unheimlich kurzlebige Illusion von Glamour, nur weil für zwei Stunden jeder unserer Schritte von allen Seiten mit einer Kamera festgehalten wird.

Wir wissen alle, dass abseits der Paradestrecke das Leben als Tunte ganz anders aussieht. Oder ist noch keine von uns trotz geilem Lidschatten schon saublöd angemacht oder bedroht worden? Hatte noch keine von uns ein komisches Gefühl, frühmorgens allein auf dem Bahnsteig zu stehen? Warum das nicht einfach mal sagen? Warum nicht mal aussprechen, wie viel Protest in dem steckt, was wir verkörpern?

Drag Queens, nackte Haut und schrille Vögel machen den CSD bunt

Das passende Schild zum Outfit: giftgrüne Polittunte beim Berliner CSD 2013
Das passende Schild zum Outfit: giftgrüne Polittunte beim Berliner CSD 2013 (Bild: Norbert Blech)

Ich liebe die CSDs, weil sie so kontrastreich sind. Drag Queens, nackte Haut und schrille Vögel machen Demo-Paraden ein Stück weit bunter und liefern dem Publikum natürlich auch genau das, was es von uns erwartet: Gemäß der Tradition machen wir das, wofür man uns für pervers hält, am allerliebsten und liefern den Betonköpfen mit Stock im Arsch einen weiteren Grund, sich über uns zu ärgern. Gleichzeitig bedienen wir die Voyeuristen mit einer sexuell aufgeladenen Freakshow.

Dennoch: Die CSD-Paraden gehören uns! Und wir sollten entscheiden, was hier passiert und was aus ihnen gemacht wird. Nicht nur wenn man die Überschriften in den Zeitungen liest und die Klickstrecken im Internet ansieht, sondern auch wenn man sich Teilnehmende auf der Parade anguckt, scheint es nur noch darum zu gehen, einer breiten Masse zu gefallen und sich so aufzufummeln, dass man Bewunderung und den Triggerfinger der Fotografen auslöst.

Wieviel hat das, was jeder einzelne von uns beim CSD präsentiert, eigentlich noch mit ihm zu tun? Was wir wirklich mit Gay Prides und vor allem unseren Paraden erreichen wollen, scheint in den Hintergrund zu rücken. Wir müssen uns bewusst machen, wer unsere Gegner sind, und uns denen deutlich entgegen stellen. Wenn moralinsaure Spießer glauben, dass wir den Verfall irgendwelcher Werte darstellen, dann soll die CSD-Parade auch genau das sein!

Immerhin waren es auch und vor allem die Drag Queens in der Christopher Street, die sich an vorderster Front gegen die Bullenschikane gewehrt haben. Was heute bei den Gay Prides gefeiert wird, wurde durch jene erreicht, die eben nicht mit Schlips und Krawatte um ein bisschen mehr Rechte gebettelt haben, sondern laut und schlagkräftig waren.

Lasst uns als Erben nicht vergessen, wo wir herkommen und zumindest mit Worten draufhauen! Es geht um mehr als das bisschen Glamour!

  Unsere Autorin
Rosa Opossum ist Drag Queen und Travestiekünstlerin aus Darmstadt. "Die Kunst, nicht allein das 'dazwischen' von Männlichkeit und Weiblichkeit zu zeigen, sondern etwas darüber hinaus zu verkörpern, war der Anreiz, mich auch in den erlesenen Kreis der Transen einzureihen", sagt sie über sich selbst.
Links zum Thema:
» Homepage von Rosa Opossum
» Fanpage auf Facebook
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Tags: rosa opossum, drag queen, csd, parade, protestformen
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Reaktionen zu "Tunten, greift zum Transparent!"


 26 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
08.06.2014
14:18:21


(-19, 23 Votes)

Von Thorin


"Es ist politisch, als Mann in Frauenkleidern zum CSD zu kommen"

Nein, es ist albern und peinlich. Vielleicht in den 70er Jahren, aber heute nicht mehr. So wird man nicht ernst genommen sondern spielt allenfalls den Clown für das hetero-publikum.


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#2
08.06.2014
14:33:30


(+17, 19 Votes)

Von Queen Mum


I cherish all of my queer friends. I cherish my friends in the Trans community, I cherish thd multi-issue stand of queers and I cherish where I walk in the footsteps of people who fought the good fight and continue to fight it today.

Link:
furbirdsqueerly.wordpress.com/no-drag-queens-at-st
onewall-you-say-we-say-take-a-flying-fuck/


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#3
08.06.2014
14:59:26


(+13, 13 Votes)

Von ehemaligem User Monster_Baby


Liebe Rosa Opossum (was für ein knuddeliger Name...), mit Deinem Text bringst Du ein wichtiges Thema auf's Tablett. Ja, es geht um mehr als um Glamour - aber auch der Glamour gehört dazu! Wahrscheinlich ist der, mittlerweile bis zum Erbrechen durchdiskutierte Berliner CSD-Streit auch in Darmstadt oder Frankfurt/Main angekommen. Aber was steckt dahinter? Meine These: nachdem die pseudoliberale Presse in Berlin (Tagesspiegel, Morgenpost, Die Welt und der ganze andere Mist) auf den CSD als schrilles, inhaltsleeres Massenbesäufnis eingeprügelt hat, haben sich die 'Anpassungswilligen' und die selbstbewussten Queers, Tunten und Normalos in die Wolle bekommen. Es gab/gibt einen nicht kleinen Teil der sog. Community, der sich wünscht, ein Teil der Mehrheitsgesellschaft zu sein - ein durchaus respektabler Wunsch und viele leben ein eher bürgerliches Leben. Auch in Ordnung, der/die Schwule, Lesbe, Bi, Trans- oder Interident, ist eben nur in einem Punkt anders gestrickt als der Rest der Gesellschaft. Was mich ärgert ist der Vorwurf, der CSD würde die Mehrheitsgesellschaft verschrecken, da der Eindruck erweckt würde, LGBTI* wären 'nur' Transen, Tunten, Mannsweiber, sexbesessen, verantwortungslos und hedonistisch. Da kommt bei mir das Gefühl des Verrats auf. Sicher war/ist der CSD zu kommerziell und oberflächlich, aber wie läuft es denn in der Mehrheitsgesellschaft - da sind alle konsumbewusst, ökologisch verantwortungsvoll, kulturell interessiert, tiefsinnig und gegenüber Alkohol äußerst distanziert, oder was!? Ich würde gerne den Aufschrei der Mehrheitsbratzen und bürgerlichen Scheinheiligen hören, wenn mit gleichem inbrünstigen Eifer über die Fan-Meilen, Oktoberfeste, Karnevalsumzüge hergezogen würde wie über den/die CSD's. Mit einem Selbstverständnis wird da der öffentliche Raum zugekotzt, gesoffen, gebalzt, gepöbelt, geschrien und konsumiert (und auch nicht 'nur' Alkohol). Das scheint aber die Presse nicht zu interessieren, da wird für die Ramsch-Fanmeilen schon jetzt eifrig Werbung gemacht und gelobt, als würde es sich um das wichtigste Kulturgut der Nation handeln.
Deswegen meine Lieben: ob schrill, unscheinbar, Bodybilder, Drag-Queen, Verwaltungsangestellter, Polittunte oder -Lesbe, Transmensch, Lehrerin oder Polizist, Jungschwuppe oder Senior: am CSD selbstbewusst auf die Straße gehen, es ist unser Feiertag, lasst ihn uns mit Stolz, Selbstbewusstsein und vielen Transparenten, Plakaten und Fahnen, aber auch ausgelassen, schrill, unscheinbar, laut, besoffen oder nüchtern feiern. Und lassen wir uns nicht von einer biederen Scheinbürgerlichkeit die Laune verderben. Die gegenüber LGBTI*s aufgeschlossen sind, werden es bleiben, die uns verachten, werden dies auch weiterhin tun - egal was wir auf dem CSD machen oder lassen. In diesem Sinne, eine schöne CSD-Saison nach Darmstadt.


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#4
08.06.2014
16:30:22
Via Handy


(+6, 12 Votes)

Von Nick


Drag Queens kommen ja nicht in Frauenkleidern und führen so den Geschlechterwahn bezüglich Kleidung ad absurdum, ( den man daran erkennt das auch schön Mädchen in knappsten Klamotten rumlaufen, während Jungs vergleichsweise wenig Haut zeigen und das Frauen Röcke und Kleider tragen dürfen, die Modeindustrie für Männer hingegen wesentlich weniger Variationsbreite hat), sondern die Drag Queens gehen fast vollständig in der Rolle der Frau auf.

Politischer als Drag Queens wären sexy Männer und hübsche Jungs, die als solche auch erkannt werden. Was sich ändern muss ist die Variationsbreite an Kleidung durch die Modeindustrie, die vorgibt was In ist. Mann kann auch erotisch aussehen ohne Frauen zu imitieren.


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#5
08.06.2014
17:31:13


(+11, 11 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008


Bravo, Rosa Opossum, du hast es auf den Punkt gebracht. Und das gilt nicht nur für Tunten, sondern für ALLE TeilnehmerInnen. Welches Outfit man präferiert, ist schlichtweg Geschmacksache des einzelnen. Allerdings ist das REINE Aufbrezeln nach dem Motto "Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?" für einen CSD zu wenig und reicht allenfalls zur Selbstdarstellung, aber nicht, um berechtigte Forderungen zu stellen geschweige denn, um bestehende Missstände anzuklagen. Ebenso wenig taugen dazu die Sprechblasenmotti und -parolen mit dem Grundtenor "Wir sind vielfältig und bunt". Und genau das ist es, was mich die gesamten letzten Jahre an den CSDs maßlos geärgert hat. Leute, mit Karnevalismus allein gewinnt man keinen Blumentopf, und es ist ja nicht so, dass wir mehr als genug Baustellen hätten, wenn wir uns mal die Szenelandschaften genauer betrachten. Das geht mit der Ausdünnung der LGBTI-Viertel, insbesondere der darin vorhandenen Kneipenszene, durch die Immobilienspekulanten los, zieht sich über das politische Erstarken der rechtskonservativen und fasChristischen Kräfte mit der ihr eigenen Homophobie hin und endet bei den offenen Menschenrechtsverletzungen der LGBTIs in der gesamten Welt. Wir haben also wahrlich mehr als genug Gründe, uns endlich mal wieder lautstark zu artikulieren, also tun wir es doch verdammt noch mal einfach endlich!


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#6
08.06.2014
18:01:16


(+6, 10 Votes)

Von herve64
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 09.12.2008
Antwort zu Kommentar #1 von Thorin


Um sich zum Clown für das Heteropublikum zu machen, ist es vollkommen irrelevant, ob man Fummel trägt oder nicht. Dazu benötigt man lediglich eine krankhafte Selbstdarstellungssucht, und die artikuliert sich weniger auf den CSDs, sondern im Fernsehen. Und von dieser sind LGBTIs JEGLICHER Couleur betroffen, nicht nur Fummeltrinen. Das schaffen Spießerschwule wie Lederkerle oder eitle "Polit"tunten, die die LGBTI-Rechte nur darauf reduzieren, die ureigensten Bedürfnisse gestillt zu sehen, ganz genau so. Hauptsache, man ist möglichst zur Prime Time in der Glotze zu sehen.


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#7
08.06.2014
19:14:57


(+4, 8 Votes)

Von ehemaligem User Robby
Antwort zu Kommentar #1 von Thorin


Dein "Kommentar" - oder genauer gesagt intolerantes Pamphlet ist das EINZIGE, dass wirklich albern und peinlich ist! Warst Du zu lange in der Sonne - oder warum postest Du so einen indiskutablen, anmassenden Scheiß?! Verdammt noch mal: JEDER HAT DAS RECHT, SO ZUM CSD ZU GEGEN WIE ER DAS WILL UND SELBT FÜR RICHTIG HÄLT! Und DU - hast da nur eines zu tun: Deine intolerante, anmassende Klappe zu halten und uns nicht vorzuschreiben, wie wir auszusehen und zu leben haben! Deine hysterische Klemmschwestern-Arroganz ist echt zum KOTZEN! Wenn Du schon so verdammten Schiß hast, dass Du bei einem CSD als schwul "erkannt" wirst - dann geh halt verdammt noch mal nicht hin!


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#8
08.06.2014
19:20:55


(+5, 9 Votes)

Von ehemaligem User Robby


Hi, Rosa! Tolles Statement! Und Du hast völlig recht damit, wenn Du nochmal rausstellst, was ihr damals '69 bei den Stonewall Riots für uns "jüngere" Schwule getan habt. Und auch wenn ich keine Fummeltrine bin, werde ich auf den CSDs bestimmt nicht "unsichtbar" sein, sondern so bunt und auffallend wie immer mit meinem Plakat mitlaufen. - Und nochmal für alle verhuschten, überangepassten Schwulen, die permanent Schiß haben, was die "Nachbarn" denken: JEDER HAT DAS RECHT, SO ZUM CSD ZU GEGEN, WIE ER WILL UND WIE ER DAS FÜR RICHTIG HÄLT! Und kein anderer hat das Recht, im da was dreinzureden oder vorzuschreiben. Darum: Scheißt drauf, was irgendwelche "Nachbarn, Verwandten, Kollegen" etc. sagen! Es ist EUER Leben und EURE Art euch zu geben und EURE Art zu lieben! Nicht die von irgendjemand "anderem".


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#9
08.06.2014
19:35:56


(-5, 7 Votes)
 
#10
08.06.2014
22:06:48


(+5, 7 Votes)

Von TheDad
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Auf dem CSD in Hannover stellte Moderator, Sänger und Kabarrettist Holger Edmeier schon bevor die Parade losging fest :

Wer kann mir den Unterschied nennen zwischen einem Homphoben Hetero der Schwule und Lesben einfach Scheiße findet, und einem Schwulem, der Transen, Tunten, Drag-Queens einfach Scheißi findet ?

ES GIBT KEINEN UNTERSCHIED !

Es waren die Tunten, die Transen, die Drag-Queens die den Aufstand wagten und sich gegen die Drangsalierungen der New Yorker Polizei auflehnten..

Und ich füge den Worten Holger´s
ES GIBT KEINEN UNTERSCHIED
hinzu :

Beides sind Idioten !


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