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In der Nacht zum Sonntag kam es im Berliner Stadtteil Schöneberg zu einer Körperverletzung und schwulenfeindlichen Beleidigung.

Laut Polizeibericht war ein 35-Jähriger gegen 3.25 Uhr in der Hauptstraße unterwegs, als er aus einer Personengruppe heraus von einem Unbekannten nach einer Zigarette gefragt wurde. Er verneinte diese, woraufhin sich der Mann wieder zur Gruppe begab.

Nun ging eine zweiter aus der Gruppe auf den 35-Jährigen zu, schlug ihm ins Gesicht und beleidigte ihn homophob. Anschließend entfernten sich die unbekannt gebliebenen Personen. Das Opfer erstattete nach dem Vorfall Anzeige. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Am Wochenende fand in Schöneberg das schwul-lesbische Stadtfest statt. (cw)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 16.06.2014, 13:55h
  • Und wieder macht Berlin Negativschlagzeilen und das auch noch in der CSD-Saison. Reicht das nicht, daß sich die deutsche Hauptstadt schon wegen des Pannengroßflughafens zum weltweiten Gespött gemacht hat? Nein, es geht immer noch schlimmer!
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#2 WarnungAnonym
  • 16.06.2014, 14:07h
  • Das wundert mich überhaupt nicht:
    Politik und Kirchen schaffen das gesellschaftliche Klima für sowas.

    Wenn wir uns nicht sehr bald wehren, wird das noch ein schlimmes Ende nehmen...
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#3 Tobi CAnonym
#4 SebiAnonym
#5 Queer RageAnonym
  • 16.06.2014, 14:40h
  • Antwort auf #2 von Warnung
  • Sicherlich tragen Politik und Kirchen eine Mitverantwortung für solche Straftaten. Und wir sollten nicht müde werden, darauf hinzuweisen. Was das Wehren betrifft, so würde ich mir auch wünschen, dass es uns irgendwie gelingt, endlich wirksame Strategien zu entwickeln. Dennoch fürchte ich, dass immer ein Restrisiko bleiben wird, das wir zähneknirschend ertragen müssen. Es wird immer Situationen geben, in denen wir allein und die Angreifer in großen Gruppen unterwegs sind. Da steht das Kräfteverhältnis leider einfach fest. Es liegt daher auch an jedem einzelnen von uns, sich - im Rahmen seiner Möglichkeiten - vor Angriffen zu schützen. Ich bin selbst zweimal attackiert worden und beim zweiten Mal war mein Angreifer danach selbst reif fürs Krankenhaus. Mir reichts einfach und ich werde mit voller Wucht zurückschlagen, wenn jemand mich, meinen Partner oder meine Freund_innen angreift. Bei einer Gruppe von vier oder fünf Personen komme ich aber leider an meine Grenzen ;-)
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#7 Queer RageAnonym
  • 16.06.2014, 15:20h
  • Antwort auf #6 von Randale-Trans
  • Zitat: 'Als die Beamten am sogenannten Dorfplatz eintrafen, werden sie sofort mit Steinen, Farbbeuteln und Obst attackiert.'

    Nö, diesmal war ich's nicht. Warum sollte ich auch grundlos mit kostbaren Lebensmitteln wie Obst werfen? Das ist mir echt zu schade dafür... Wenn ich mal Frust ablassen will, müssen meistens Schaukästen der katholischen Kirchen dran glauben. Menschen eher seltener ;-)
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#8 TheDad
#9 Monster_BabyEhemaliges Profil
  • 16.06.2014, 17:41h
  • Die Berliner Presse hat den Vorfall nicht oder unter 'Sonstiges' erwähnt. Aber die Hauptstadt der Prolls ist im WM-Fieber und im Testosteron-Wahn kann es eben mal vorkommen, dass mal ein paar Tunten vom Bürgersteig gekegelt werden. So ist das in Schland eben. Was ist nur aus meinem Berlin geworden - eine Macho-Proll-Vorhölle???? Aber das Neandertalertum wird ja staatlich alimentiert, Doofe die saufen, konsumieren und nach unten treten sind eben einfacher zu lenken.
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#10 dusjAnonym