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Das teils milde formulierte Dokument fordert eine Lebenspartnerschaft für Homo-Paare, keine Ehe

Die Kirche hat sich in die Debatte um die bevorstehende Ehe-Öffnung eingeschaltet – und eine Lebenspartnerschaft ohne Kinder gefordert.

Die katholische Kirche in Luxemburg hat sich am Freitag in einem auf Deutsch verfassten Dokument gegen ein Adoptionsrecht für schwule und lesbische Paare ausgesprochen. Hintergrund ist ein positives Votum des Rechtsausschusses des Parlaments für die Öffnung der Ehe für Homo-Paare, die auch ein vollständiges Adoptionsrecht umfassen soll.

Die endgültige Verabschiedung des Gesetzes ist für diesen Mittwoch geplant und gilt als sicher (queer.de berichtete), trotz des Widerstands der Kirchen. Zwar erkenne man "die echte Sorge homosexueller Menschen für das Wohl der Kinder" an und stelle "ihre erzieherischen Fähigkeiten nicht in Frage", heißt es in der Stellungnahme der katholischen Kirche. Allerdings müsse "die Entwicklung der Kinder grundsätzlich mit geprägt sein soll von der Beziehung zu Vater und Mutter". Daher solle die Adoption heterosexuellen Ehepaaren vorbehalten sein.

Das sei das Ergebnis einer Abwägung zwischem dem "Gemeinwohl" und zugleich dem Interesse, homosexuelle Menschen "anzunehmen", so das in Teilen vergleichsweise mild formulierte Dokument, das unter anderem hier abgerufen werden kann. Zugleich wird aber auch die Ehe-Öffnung deutlich abgelehnt, da das Institut seine "institutionelle Sonderstellung behalten" solle. Für homosexuelle Paare solle es hingegen eine Lebenspartnerschaft geben.

Petition gescheitert

Am Montag wurde zugleich bekannt, dass eine Online-Petition der Gruppe "Schutz fir d'Kand" (Schutz für das Kind) gegen die Ehe-Öffnung für gleichgeschlechtliche Paare mit rund 3.200 Unterschriften zu wenig Unterstützung fand, um eine Debatte im Parlament zu erzwingen. Dazu wären 4.500 Unterschriften nötig gewesen. In Luxemburg leben rund 550.000 Menschen. (nb)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 17.06.2014, 10:42h
  • Die Katholische Kirche probt wieder den Aufstand, doch dieses Mal kommt sie zu spät: Homoehe und Adoptionsrecht für schwule und lesbische Paare ist so gut wie beschlossen! Luxemburgs Regierung soll an ihrem Kurs festhalten und das durchziehen!
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#2 Oliver43Anonym
  • 17.06.2014, 11:20h
  • Es ist sehr erfreulich, das morgen Luxemburg die Eheöffnung parlamentarisch verabschieden wird.

    Damit hat dann das 11. Land in Europa die Ehe geöffnet: Portugal, Spanien, Frankreich, Luxemburg, Belgien, Niederlande, Dänemark, Schweden, Norwegen, Island und das Vereinigte Königreich (ausser Nordirland).

    Ausserhalb Europas sind es weitere 7 Länder:Südafrika, Neuseeland, Argentinien, Uruguay, Brasilien, Kolumbien und Kanada. Hinnzukommen eine Reihe von US-amerikanischen Bundesstaaten und zwei Bundesstaaten in Mexiko.

    -----------------------------

    Was nunmehr die Katholische Kirchenleitung angeht: die sollten sich wirklich schämen, hier immer wieder gegen Regenbogenfamilien und die Rechte dieser Familien zu giften und zu polemisieren. Es ist ein Schande, wie die Katholische Kirchenführung in den verschiedensten Ländern immer wieder versucht, die Gleichstellung zu verhindern und homosexuellen Paaren, das Recht auf eine Familiengründung verwehren wollen.

    Gut das ich Lutheraner bin und in den lutherischen Kirche wie der Schwedischen Kirche oder der Dänischen Kirche homosexuelle Paare in den dortigen lutherischen Kirchen kirchliche Trauungen erhalten und Bischöfe wie Eva Brunne mit Familie im lutherischen Bischofssitz in Stockholm lebt. Auch einige andere Kirchen wie die United Church of Christ, die United Church of Canada, die Metropolitan Community Church, die Altkatholiken, die Quäker oder die Unitarier sind sehr für homosexuelle Christen zu empfehlen. Aber in der katholischen Kirche schaut es da anders aus, auch wenn ein wenig mit Franziskus dort ein anderer Ton angeschlagen wird.

    Daher RAUS aus der Katholischen Kirche und Mitglied bei den Lutheranern oder Reformierten Kirchen oder anderen liberaleren christlichen Kirchen werden.
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#4 DefragmentierungEhemaliges Profil
#5 dermarcusProfil
  • 17.06.2014, 12:16hGuldental
  • ich sage es immer wieder.....die katholische Kirche ist es die zur Zeit unser größtes Problem darstellt und deshalb sollten wir genau so scharf zurück schießen wenn nicht sogar noch schärfer. Die haben genug Dreck am Stecken und Hetze gegen Homos hat nichts mit Nächstenliebe zu tun. Bigottes Verhalten der Bischöfe und generell der katholischen Fundamentalisten gehört öffentlich angeprangert und aufgedeckt.....So lange zurück schießen bis sie aufhören gegen uns zu wettern.....
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#6 Oliver43Anonym
  • 17.06.2014, 12:23h
  • Antwort auf #4 von Defragmentierung
  • @userer
    Und ich tippe bei Dir eher auf Alzheimer und das Du halt viele Entwicklungen in der Politik und Gesellschaft nicht mehr mitbekommst.

    Da muss man für Dich die Fakten halt immer wiederholen, weil Du es vergessen hast.
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#7 FinnAnonym
  • 17.06.2014, 13:07h
  • War ja klar, dass die Katholen sich auch mal wieder einmischen müssen.

    Haben wohl Angst, es gibt zu viel Kinder in glücklichen Familien, die man dann nicht ungestört missbrauchen kann.

    Ich kann nur hoffen, dass die Politik sich davon nicht beeindrucken lässt und es auch das volle Adoptionsrecht gibt. Gerade des Kindeswohls wegen.
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#8 MarekAnonym
  • 17.06.2014, 13:08h
  • Die katholische Kirche kann sich einfach nicht mit Demokratie und der damit verbundenen Trennung von Staat und Kirche abfinden.

    Die wollen eine Kirchendiktatur wie im Mittelalter zurück haben...
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#10 userer