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  • 17.06.2014           21      Teilen:   |

Zoologen als Spanner

Kroatien: Bären-Männchen lieben Oral-Sex

Artikelbild
Die Forscher veröffentlichten diese Bilder, die den ritualisierten Vorgang zeigen

Neues aus der Welt der Wissenschaft: Polnische Forscher haben beobachtet, wie sich männliche Braunbären stimulieren – wieder und wieder.

In einem Naturschutzgebiet in Kroatien sind erstmals Braunbären gesichtet worden, die sich regelmäßig gegenseitig oral befriedigten. In einem Artikel im Fachmagazin "Zoo Biology" berichten die Forscher unter Führung der Zoologin Agnieszka Sergiel von der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Krakau, dies seien die "ersten Beobachtungen von dauerhaftem Fellatio von gefangenen Braunbären, die in guten Bedingungen gehalten werden".

Nach Angaben der Forscher werde Oral-Sex bei Tieren selten beobachtet und sei eher eine Antwort auf Stress als sexuelle Lust. Allerdings haben die Forscher in 116 Stunden, in denen sie die beiden erwachsenen Tiere beobachtet haben, insgesamt 28 Mal den Bären beim Befriedigen zugesehen.

Fortsetzung nach Anzeige


Ein Bär habe immer den Sex initiiert, als der andere "auf seiner Seite lag und Teile seines Unterleibes zugänglich waren", so die Forscher. Sollten die Genitalien nicht direkt zugänglich gewesen sein, habe der aktive Bär "seine Pfoten benutzt, um die Hinterbeine des anderen zu spreizen". Danach sei es losgegangen: "Nachdem er Zugriff hatte und den Penis lecken konnte, hat der Anbieter eine bequemere Haltung eingenommen und sich hingesetzt oder gelegt", so die Forscher. Danach hätten beide Bären bis zur Ejakulation ihre Haltung geändert.

Der ganze Vorgang sei sehr ritualisiert gewesen. Ein Bär war dabei immer der aktive Part, der andere immer der Empfänger.

Über die Ursachen des bislang nicht beobachteten Verhaltens konnten die Wissenschaftler nur spekulieren. Sie erklärten, dass es möglicherweise auf die frühe Trennung von der Mutter zurückzuführen sei. So hätten die Tiere nicht die Chance gehabt, Milch vom Muttertier zu saugen und würden die Handlung nun fast reflexartig wiederholen. Am Ende würden der aktive Part schließlich auch eine Art "Ersatz-Milch" absondern.

In den letzten Jahren hatten immer wieder "schwule" Vögel für Aufregung gesorgt. So gab es wiederholt Proteste, als Zoos Pinguinmännchen-Paare zum Zwecke der Fortpflanzung trennen wollten (queer.de berichtete). (cw)

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Tags: braunbären, oral-sex
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Reaktionen zu "Kroatien: Bären-Männchen lieben Oral-Sex"


 21 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
17.06.2014
15:59:31


(0, 6 Votes)

Von MeineFresse


"Über die Ursachen des bislang nicht beobachteten Verhaltens konnten die Wissenschaftler nur spekulieren. Sie erklärten, dass es möglicherweise auf die frühe Trennung von der Mutter zurückzuführen sei. So hätten die Tiere nicht die Chance gehabt, Milch vom Muttertier zu saugen und würden die Handlung nun fast reflexartig wiederholen. Am Ende würden der aktive Part schließlich auch eine Art "Ersatz-Milch" absondern"

Das birgt ja ganz neue Ansätze für Theorien: Wurden schwule Männer als Baby zu wenig gestillt?

Vielleicht macht höherentwickelten Tieren Ejakulieren auch einfach Spaß und da Bären nicht doof sind, sind sie auf die Idee gekommen.

Youtube-Video:


Interessant ist es auf jeden Fall, da Bären eine Brunft im Frühling haben wo sie sich paaren und ansonsten nicht.

Die Bären-Szene wird das sicher wohlwollend zur Kenntnis nehmen.


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#2
17.06.2014
16:04:32


(+8, 8 Votes)

Von Bärenfick


".. konnten die Wissenschaftler nur spekulieren. Sie erklärten, dass es möglicherweise .."

Vielleicht hat's den Jungs ja einfach nur Spaß gemacht.


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#3
17.06.2014
16:47:31


(+4, 6 Votes)
 
#4
17.06.2014
16:58:54


(+2, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


SEX macht SPASS!


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#5
17.06.2014
17:17:23


(+5, 7 Votes)

Von Fred i BKK


...das kommt nur weil Jungbaeren nicht getauft und anschliessend "christlich" erzogen werden..
deshalb die Schwule-Baeren-Schweinerei...

.....Zeit dass der Vatikan mal was dazu sagt ,vielleicht sollten die Baeren auch alle zehn Minuten beten lernen ...
.wenn Doktor Scharlatan in Hamburg nicht mehr praktizieren darf koennte er doch zusammen mit Kelle,Kuby,Storch,Mattusek und andren die Baeren "heilen"....
ich will nicht vergessen darauf hinzuweisen ,dass solche Baeren natuerlich gerne bei Frau Brumsen und den lieben Lutheranen willkommen sind..die duerfen da sogar hinterm Pfarrhaus zusammen leben...
fals geile Baerchen mehr Infos benoetigen(bzgl. Baerengebetsstunden) einfach an Oliver,Timm JH oder Tante Humbug wenden .....


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#6
17.06.2014
17:44:09


(+6, 6 Votes)

Von ehemaligem User timpa354


Die Pseudowissenschaftliche Erklärung, zum Schießen. Selbst Forscher müssen Homohasser kompatible Erklärungen finden und merken gar nicht wie lächerlich diese Erklärungen sind.


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#7
17.06.2014
18:01:53


(+9, 11 Votes)

Von Wissenschaft


Man glaubt es kaum, dass sich im 21. Jahrhundert noch Wissenschaftler mit derart absurden Phrasen an die Öffentlichkeit wagen.

Fakt ist, dass Homosexualität in der Natur überall und massenhaft zu beobachten ist, aber von heteronormierten und -normierenden "BiologInnen" noch bis vor wenigen Jahren gezielt NICHT beobachtet wurde.

Auch heute wird in einer bürgerlich-heteronormativen Gesellschaft weiterhin nur in minimalem Umfang solche Forschung betrieben. Und auch die Wenigen, die sich damit an die Öffentlichkeit trauen, fürchten offensichtlich ganz massiv, zukünftig mit Homosexualität identifiziert zu werden.

Anders ist das ebenso absurde wie krampfhafte Bemühen auch der oben zitierten IdeologInnen, Homosexualität als "Ausnahmefall", als Ergebnis eines Defizits und als "Abweichung" hinstellen zu wollen, nicht zu erklären.

Dabei ist trotz des gezielten und antiwissenschaftlichen Totschweigens die Faktenlage glasklar:

Homosexualität ist ein weit verbreiteter, wesentlicher Bestandteil der Evolutions- und nicht weniger der Menschheitsgeschichte und -gegenwart.

Die vermeintliche Hetero-"Normalität" ist nichts anderes als menschgemacht. Das Produkt einer Gesellschaft, die auf Unterdrückung und Ausbeutung beruht und zur Durchsetzung und Aufrechterhaltung ihrer Produktions- und Reproduktionsverhältnisse in aggressiver Weise Homosexualität zur "Abweichung" erklären musste und muss.


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#8
17.06.2014
18:34:07
Via Handy


(+6, 6 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar


28 Mal in 116 Stunden? WOW die Bären sind aber potent, Respekt! Haben Bären eventuell gar keine Refrektärphase?

Hmh. Ich wünsche mir gerade dass wir beide nicht arbeiten müssten und wir uns ebenso nur um uns und unsere Lust und Liebe kümmern könnten.

28 Mal müssen es zwar nicht gerade sein, aber ganz entspannt und kuschelig, ohne jede Arbeit und Stress kämen wir doch bestimmt auch in unserem Alter problemlos auf zweistellige Zahlen in einer Woche. Geil!

Der Rest von wegen Milch und so ist absoluter, billiger Schrott. Schwule Bären sind nicht geil auf Ersatzmilch, sondern ganz einfach scharf auf Sperma, akzeptiert das.

Wir können den beiden sehr gut nachfühlen. Immer frisch ab Quelle ist auch einfach oberlecker!


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#9
17.06.2014
19:04:58


(+6, 8 Votes)

Von peinlichst
Antwort zu Kommentar #6 von timpa354


solche lächerlichen versuche, homosexualität in der natur "kleinzureden" und als defizitär hinzustellen, sind wirklich eine schande für jede seriöse wissenschaft.

sie sind ANTIwissenschaftlich und sagen nur etwas über die ideologische (homophobe) prägung dieser pseudo-wissenschaftler.


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#10
17.06.2014
20:20:56


(+1, 3 Votes)

Von Enyyo
Antwort zu Kommentar #8 von daVinci6667


"Hmh. Ich wünsche mir gerade dass wir beide nicht arbeiten müssten und wir uns ebenso nur um uns und unsere Lust und Liebe kümmern könnten."

Probier's mal - mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit jagst Du den Alltag und die Sorgen weg...

Auch Bär und Boy passen gut zusammen, wie uns bereits Baloo und Mowgli verdeutlicht haben!

Youtube-Video:


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