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Alfred Biolek prägte über Jahrzehnte das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Deutschland (Bild: WDR)

Zum 80. Geburtstag widmet der Sender dem schwulen Grandseigneur des deutschen Fernsehens ein persönliches Porträt und sendet eine lange Alfred-Biolek-Nacht.

Ein besonderes Geschenk zum runden Geburtstag: Das Erste wird am kommenden Dienstag (24. Juni) den persönlichen WDR-Porträtfilm "Mensch, Bio!" von Sandra Maischberger und Hendrik Fritzler zwischen 22.45 Uhr und 0.15 Uhr ausstrahlen. Das WDR-Fernsehen zeigt am 10. Juli zudem ab 22 Uhr eine lange Alfred-Biolek-Nacht. An diesem Tag wird der Fernsehunterhalter 80 Jahre alt.

Für "Mensch, Bio!" haben Maischberger und Fritzler die Fernseh-Legende zwei Jahre lang mit einer Kamera begleitet. Durch das langjährige Vertrauensverhältnis zwischen Biolek und den Autoren erhält das Publikum einen Blick in "Bios" Privatleben. Zahlreiche Fotos und bewegende Super-8-Aufnahmen aus den 1930er Jahren lassen seine Kindheit lebendig werden. Zu Wort kommen auch enge Freunde und Familienangehörige. In New York City trifft er etwa seinen Ex-Lebensgefährten Keith, wird von seinem langjährigen Freund Tim Fischer auf der MS-Deutschland besungen, kocht gemeinsam mit seiner Familie und plaudert mit Frauenrechtlerin Alice Schwarzer am sagenumwobenen Küchentisch in seiner Kölner Wohnung.

WDR zeigt Perlen aus dem Archiv

"Die lange Alfred-Biolek-Nacht" am 10. Juli im WDR-Fernsehen zeigt mit der Wiederholung von "Mensch, Bio!" (22 Uhr) und "Bahnhof für Bio" mit Anke Engelke und Hape Kerkeling (ab 23.30 Uhr, Erstsendung 2004) zwei Retrospektiven. Daran schließen sich fünf Highlight-Sendungen an: Ab 1.10 Uhr "Boulevard Bio – Thema: Talk, Talk" mit Erich Böhme, Thomas Gottschalk, Hans Meiser und Margarethe Schreinemakers (1995). Eine Stunde später gibt es "Boulevard Bio" zum Thema Helmut Kohl (1996), danach die Show "Nichts ist mehr wie vorher", die eine Woche nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York ausgestrahlt wurde. Gäste sind Michael Lüders, Omid Nouripour, Kai Schrimpf, Tim Stinauer und Roger Willemsen. Um 4.15 Uhr wird es dann etwas leichter mit "alfredissimo!" und dem Gast Helmut Berger (1999).

Biolek ist bereits seit den 1960er Jahren im deutschen TV zu sehen. Seine Homosexualität wurde erst drei Jahrzehnte später bekannt: 1991 erklärte Schwulenaktivist Rosa von Praunheim in der RTL-Krawallshow "Der heiße Stuhl": "Hape Kerkeling ist stockschwul, Alfred Biolek auch". Biolek wollte die Äußerungen zunächst nicht kommentieren. Erst viel später erklärte er in einem Interview: "Das Outing war, als hätte ich einen Schlag bekommen. Der Schlag tat weh". Gleichzeitig war er Praunheim aber auch dankbar. Es habe sich "eine Verspannung gelöst", so Biolek. Seine Homosexualität habe er aber nie versteckt, sondern lediglich nicht öffentlich gelebt. So erklärte er, dass er die Presse nie auf eine falsche Fährte locken wollte, indem er etwa mit einer Alibi-Frau auf einen Ball ging. (pm/dk)



Biolek: Outing war "schmerzhafter Schlag"

In der ARD-Porträtreihe "Höchstpersönlich" zieht Alfred Biolek seine Lebensbilanz: "Wenn der Tod morgen käme, wäre es auch nicht so schlecht."
Happy Birthday, Bio!

Der freundliche, inzwischen offen schwule Talk-Onkel Alfred Biolek feierte am Freitag seinen 75. Geburtstag.
#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 GeorgGAnonym
  • 19.06.2014, 11:13h
  • Wen interessiert dieser alte eingebildete Mann? Hier bei queer.de doch offensichtlich niemanden mehr, denn bisher gibt es null Kommentare....
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#3 DefragmentierungEhemaliges Profil
  • 19.06.2014, 14:06h
  • Sandra Maischberger: "Homosexualität auf dem Lehrplan: Droht die moralische Umerziehung?"

    Und DIE soll einen Homosexuellen ehren? Wieso nicht gleich Akif Pirinçci?
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#4 sperlingAnonym
#5 tescoAnonym
  • 20.06.2014, 18:41h
  • ein großer Vorkämpfer für die schwule Befreiung. Er hat sogar drei Homosexuelle adoptiert.
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#6 GerhardAnonym
#7 Patroklos