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Der frisch gekürte Mister Gay Philadelphia präsentiert stolz seine schicke Tiara

Der schönste Schwule in Philadelphia, der "City of Brotherly Love", ist ein Transmann.

Ein Transmann hat am Wochenende erstmals den Titel "Mr. Gay Philadelphia" gewonnen. Der 33-jährige Lou Cutler setzte sich gegen 13 Mitbewerber durch. Nach dem Sieg zeigte er sich überrascht: "Das bedeutet mir so viel", sagte er gegenüber "Philly Mag". "Es ist ja nicht einfach, ein Transmann zu sein. Aber ich bin sehr stolz, der zu sein, der ich bin, und ich habe hart daran gearbeitet".

Cutler hatte seine Geschlechtsanpassung vor zehn Jahren begonnen, wie er in Interviews erklärte: "Das fühlt sich wie vor einer Ewigkeit an. Es war eine sehr schwierige Zeit, aber nicht so schwierig wie die Zeit vor der Anpassung. Zum Mann zu werden hat buchstäblich mein Leben gerettet". Er sei zwar auch in der LGBT-Szene als schwuler Transmann nicht immer angenommen worden, hatte er noch vor dem Wettbewerb erklärt. Deshalb sei er nun umso glücklicher über seinem Sieg.


Eines von Lou Cutlers Bewerbungsfotos

Transsexuelle Teilnehmer sind bei Schönheitswettbewerben eine Seltenheit und erregen immer wieder Aufmerksamkeit: So gab es 2012 einen Streit um die Teilnahme einer Mann-zu-Frau-Transsexuellen beim Miss-Universe-Werttbewerb des US-Milliardärs Donald Trump.

Jenna Talackova, die zuvor zur Miss Kanada gewählt worden war, war ursprünglich wegen ihrer Geschlechtsanpassung bei Miss Universe disqualifiziert worden. Sie durfte aber schließlich doch antreten, nachdem sich Staranwältin Gloria Allred ihres Falles angenommen hatte (queer.de berichtete). Am Ende kam Talackova in die Top-Zwölf des Wettbewerbs und gewann als eine von vier Teilnehmerinnen den Titel "Miss Congeniality". Ganz unumstritten war ihre Teilnahme nicht: So gab Miss Pennsylvania ihren Titel aus Protest gegen die Trans-Konkurrenz zurück (queer.de berichtete).

2010 hatte außerdem ein Transmann im Rollstuhl beim schwulen "Mr. Leather"-Wettbewerb für Aufsehen gesorgt: Tyler McCormick gewann als erster transsexueller oder gehbehinderter Mann den Wettbewerb (queer.de berichtete). Dabei stach er 51 Konkurrenten aus aller Welt aus. (dk)



#1 sperlingAnonym
  • 24.06.2014, 14:18h
  • ich glaube, dass wir cis-menschen nur ansatzweise ahnen können, was ein coming-out als transsexuelle_r und der ganze prozess in richtung eines "passenden" lebens bedeuten.

    ich kenne ein paar transsexuelle, die mit einer ungeheuren stärke aus diesem prozess hervorgegangen sind und die deshalb ein unfassbares charisma besitzen. auf dem hauptfoto kommt es nicht ganz so deutlich rüber, aber vielleicht gehört lou cutler zu ihnen.

    anderen transsexuellen sieht man leider viele psychische narben an.

    ich finde es übrigens ein wenig befremdlich, tyler mccormick im text nur als "transmann im rollstuhl" einzuführen, statt auch seinen namen zu nennen. hätte ich irgendwo eine persönliche (!) auszeichnung gewonnen, ich glaube, ich würde mich irgendwie seltsam reduziert fühlen, würde ich in einem artikel darüber nur als "ein schwuler" vorgestellt.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 Ferrante
  • 24.06.2014, 15:23h
  • Befremdend mMn.

    Schon der Gewinner aus dem letzten Bericht wirkte auf mich eher wie ein schafsäugiges Milchbubi. Und jetzt Conchitas Bruder
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#4 umkehrschließerAnonym
#5 ugobaldoAnonym
#6 nischenfunkAnonym
#7 der mausAnonym
#8 nix kommt nixAnonym
  • 25.06.2014, 06:31h
  • Ich warte mal drauf, wann Deutschland endlich so weit ist in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens eine Vielfalt nicht nur einfach zu tolerieren, sondern auch mal wirklich zu integrieren und respektvoll wahrzunehmen. Die Amis kriegen das auf jeden Fall schon mal gut hin.
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#9 GehtsoAnonym
  • 25.06.2014, 10:21h

  • Ob Trans oder nicht ist doch egal.
    Aber ich finde ihn nicht sonderlich hübsch und sexy, zumindest nicht auf dem Coverfoto des Artikels.
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#10 FoXXXynessEhemaliges Profil