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In der Hauptstadt Ulaanbaatar lebt mit 1,3 Millionen Menschen fast die Hälfte der Bevölkerung der Mongolei (Bild: Francisco Anzola / flickr / by 2.0)

Wegen einer Zunahme der Übergriffe auf Homosexuelle und Ausländer will die mongolische Regierung künftig die Minderheiten besser schützen.

Geplant ist nach einem Bericht von Al-Dschasira eine umfassende Gesetzesreform: So soll ein Antidiskriminierungsgesetz eingeführt werden, das Ungleichbehandlung im öffentlichen Leben bekämpfen soll. Außerdem sind härtere Strafen für Verbrechen geplant, die aus Hass auf das Opfer begangen werden. Zudem ist vorgesehen, dass Polizeibeamte künftig Schulungen erhalten, um Verbrechen aus Hass identifizieren zu können.

Noch kritisieren LGBT-Gruppen jedoch die Formulierungen im Gesetzesentwurf des Justizministeriums. Dieser sei so schwammig formuliert, dass Verurteilungen fast unmöglich gemacht werden würden.

Die staatliche mongolische Menschenrechtskommission hatte bereits 2012 Alarm geschlagen und erklärt, dass 80 Prozent der LGBT-Bevölkerung bereits Menschenrechtsverletzungen wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität erfahren hätten.

Außerdem schockierte die Vergewaltigung eines schwulen Mannes im Februar die Öffentlichkeit. Zunächst wollte die Polizei in diesem Fall nichts unternehmen, weil im Gesetz nur die Vergewaltigung von Frauen erwähnt wird, aber nicht sexuelle Gewalt gegen Männer. Das Opfer wurde später tot aufgefunden – es ist unklar, ob der Mann an den Folgen der Vergewaltigung starb oder sich das Leben nahm.

In der Mongolei wurde die Strafbarkeit von Homosexualität 1961 abgeschafft. Allerdings gibt es derzeit keinerlei Anerkennung von Homo-Paaren. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 24.06.2014, 14:54h
  • Die Mongolei muß in Sachen Gleichstellung sowie in der Anerkennung von Homopaarn noch ganz viel tun und es gilt, keine Zeit zu verlieren und deshalb das Antidiskriminierungsgesetz bald verabschiedet werden kann!
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#2 ThorinAnonym
#3 SebiAnonym
#4 Karl MayAnonym