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  • 24.06.2014           34      Teilen:   |

"Anders als du denkst"

ARD-Themenwoche über Toleranz

Artikelbild
Auf Dutzenden ARD-Kanälen dreht sich im November alles ums Thema Toleranz

Im November stehen die Radio- und Fernsehprogramme der ARD ganz im Zeichen der Toleranz. Auch "Fragen der sexuellen Orientierung" sollen erörtert werden.

Unter dem Motto "Anders als du denkst" werden in einer ARD-Themenwoche vom 15. bis 21. November die unterschiedlichsten Facetten des Themas Toleranz beleuchtet. Das teilte der Bayerische Rundfunk am Dienstag mit, der für diese Themenwoche die Federführung übernehmen wird. An der Aktion beteiligen sich das Erste, die dritten Fernsehprogramme, die öffentlich-rechtlichen Hörfunkwellen sowie die ARD-Onlineangebote. "Die Frage nach der Toleranz stellt sich immer dann, wenn es zu Konflikten mit der eigenen Anschauung kommt und persönliche Überzeugungen oder gesellschaftliche Normen auf die Probe gestellt werden", erklärte der BR in einer Pressemitteilung.

In der Woche sollen nach Angaben des Senders Themen wie "Integration und Migration, das Ringen von sozial und wirtschaftlich Schwachen, um Anerkennung und Gleichbehandlung, den Status religiöser und politischer Minderheiten, Fragen der sexuellen Orientierung oder den Umgang der Gesellschaft mit behinderten Menschen" behandelt werden.

BR-Intendant Ulrich Wilhelm erklärte, Toleranz verlange, sich in die Lage anderer zu versetzen: "Das Miteinander in unserer Gesellschaft kann nur gelingen, wenn sich jeder Einzelne Ansichten oder Handlungsweisen anderer Menschen bewusst macht und diese dann auch gelten lässt – selbst wenn er persönlich ganz anders denken oder fühlen mag", sagte Wilhelm. "Toleranz darf aber auch Grenzen haben, beispielsweise dort, wo die Intoleranz eines Anderen überhand nimmt. Wie vielfältig und komplex das Thema Toleranz ist, möchten wir mit der ARD-Themenwoche zeigen. Wir freuen uns darauf, eine intensive Diskussion anzustoßen."

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"Toleranz-Slam" geplant

Tradition der ARD-Themenwochen ist es, dass sich der Leitgedanke in der Sendewoche wie ein roter Faden durch alle ARD-Programme und Sendeformate zieht – etwa durch die Talkshows im Ersten, durch Filme und Dokumentation. Komplettiert wird das Angebot durch einen Aktionstag unter dem Motto "Redefreiheit – der Toleranz-Slam!". An diesem Tag werden in Radio und TV sowie in Schulen, Universitäten, Jugendzentren, Gemeindesälen, Cafés, Theatern und vielen anderen Orten kurze, selbst geschriebene Texte einem Publikum vorgetragen. So soll eine öffentlichkeitswirksame Aktion für Toleranz im ganzen Bundesgebiet entstehen.

Die ARD veranstaltet derartige Themenwochen bereits seit 2006. Im vergangenen Jahr lautete das Thema "Zum Glück". Darin setzte sich die Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Sender unter Führung des WDR damit auseinander, was ein glückliches Leben ausmacht. Insgesamt betreibt die ARD elf Fernsehprogramme und 55 Hörfunkkanäle. (dk/cw)

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Tags: ard, toleranz, bayerischer rundfunk
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Reaktionen zu "ARD-Themenwoche über Toleranz"


 34 User-Kommentare
« zurück  1234  vor »

Die ersten:   
#1
24.06.2014
16:36:21


(-4, 8 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Endlich eine sinnvolle Verwendung von wertvollen Gebührengeldern!


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#2
24.06.2014
17:34:42


(0, 6 Votes)
 
#3
24.06.2014
18:00:21


(-4, 10 Votes)

Von Vadim


Sexuelle Orientierung ist eh eine Erfindung der Medien, es gibt Sexualität!


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#4
24.06.2014
19:04:51


(+5, 7 Votes)

Von Johnathan


Oh Gott,
ausgerechnet der BR ist federführend?! Ich habe etwas Angst davor, wieder hören zu müssen, daß ja die "Homosexuellen" eben auch mal tolerant gegenüber den Menschen sein müssten, die Homosexuelle ablehnen.

Das wurde ja auch schon in dieser legendär beschissenen Maischberger-Sendung unwidersprochen dahergefaselt...


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#5
24.06.2014
19:50:52


(-4, 6 Votes)
 
#6
24.06.2014
20:58:33


(+6, 6 Votes)

Von Marc


Sehr gut!

Aber das sollte nicht auf eine Woche beschränkt werden. Ich erwarte, dass Schwule, Lesben, Bi-, Trans- und Intersexuelle in den Medien denselben Raum einnehmen, wie sie ihn auch in der Gesellschaft einnehmen - also 10-15%.


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#7
24.06.2014
21:01:56


(+8, 10 Votes)

Von userer
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Sexuelle Identität im Bereich der "Toleranz" anzusiedeln, also als diskussionsfähig darzustellen, zeigt, wie hinterwäldlerisch die deutschen Öffentlich-Rechtlichen noch immer ticken. - Wollen die auch das Thema "Hautfarbe" unter dem Motto "Toleranz" diskutieren?

Die Offiziellen in diesem Land sind zum Kotzen dumm und selbstverliebt: "Schaut her, wie toll ich bin! Ich bin so tolerant, dass ich sogar Schwule dulde."

Sexuelle Identiät unter dem Deckmantel der "Toleranz" zur Diskussion zu stellen, manifestiert Ungleichheit und gefährdert Erreichtes. Aber vielleicht wollen die ja genau das.


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#8
24.06.2014
21:13:00


(+3, 7 Votes)

Von Felix
Antwort zu Kommentar #7 von userer


Ja, wir wollen nicht nur Toleranz, sondern volle Akzeptanz.

Das hätte besser Akzeptanz-Woche geheißen. Aber wenn da gute Sendungen kommen, ist mir das dennoch willkommen.


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#9
24.06.2014
21:35:33


(+2, 4 Votes)

Von sperling


>"das Ringen von sozial und wirtschaftlich Schwachen"

was genau sollen denn "sozial schwache" sein? man sollte doch ausgerechnet in diesem zusammenhang nicht selber stigmatisierende und beleidigende floskeln für "arme" nachplappern.

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Sozial_schwach#Die_Tabuisier
ung_und_die_Begrifflichkeit_.E2.80.9ESozial_schwac
h.E2.80.9C


peinlich!

zu userer: irgendwie hast du (wie ja fast immer) recht. andererseits: was wäre, wenn hier die sexuelle vielfalt nicht mit erwähnt worden wäre? dann hätten wir doch auch wieder rumgemault, oder?


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#10
24.06.2014
22:56:22


(+7, 11 Votes)

Von _GLAAD_


Schwule und Lesben brauchen keine "Themenwochen", mit denen alle paar Jubeljahre mal das "Toleranz"-Blabla abgehakt wird.

Es geht um Gleichberechtigung und selbstverständliche Berücksichtigung und Sichtbarmachung der Vielfalt sexueller Identitäten in ALLEN Programmen und Sendungen!

Insbesondere haben wir Anspruch auf einen angemessenen Anteil schwuler und lesbischer Haupt- und Nebenrollen in sämtlichen Programmen. Im Gegensatz zum aktuellen Anteil von gerundet 0%.

Wenn in anderen Ländern wie z. B. den USA mindestens rund 30% der Primetime-Programmstunden der größten Fernsehsender LGBT-Bilder beinhalten*, dann wirft das ein Schlaglicht auf die massiv ausgrenzende, heterosexistische Programmpolitik von ARD und ZDF, die uns weiterhin - unter Verwendung unserer Gebührengelder - fast durchgehend unsichtbar machen.

Und gerade homosexuellen Jugendlichen lebenswichtige Identifikationsfiguren vorenthalten!

Link:
en.wikipedia.org/wiki/List_of_LGBT_characters_in_t
elevision_and_radio


*


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