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Andreas Wolter setzt sich für eine Verbesserung der Diversitypolitik in Köln ein (Bild: Grüne Köln)

Nach zehn Jahren im Stadtrat steigt der Grünenpolitiker Andreas Wolter auf.

Das Kölner Stadtparlament hat am Dienstag den schwulen Politiker Andreas Wolter (Grüne) zu einem von vier Bürgermeistern gewählt, die OB Jürgen Roters (SPD) bei repräsentativen Aufgaben unterstützen. Der 49-jährige Wolter ist verpartnert und Vater zwei Töchter im Alter von 17 und 19 Jahren. Er arbeitet als Diplom-Betriebswirt im Controlling eines Dienstleistungsunternehmens. Seit 1983 ist er Mitglied der Grünen und seit 2004 im Rat der Stadt Köln vertreten.

Er hatte sich Anfang des Monats in einer Kampfabstimmung in der Fraktion mit neun zu acht Stimmen gegen seine türkeistämmige Parteifreundin Berivan Aymaz durchgesetzt. Wolter wird Nachfolger der grünen Bürgermeisterin Angela Spizig, die nicht mehr zur Wahl angetreten ist.

In der vergangenen Jahren hatte sich Wolter immer wieder für LGBT-Rechte eingesetzt. So ist er Mitglied in der Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender, beim CSD-Veranstalter KLuST sowie beim schwul-lesbischen Sportclub SC Janus Köln. Vor der Ratswahl Ende Mai hatte Wolter erklärt, dass er die Vielfalt von Köln als Chance begreife: "Durch eine gute Diversitypolitik möchte ich diese Potenziale weiter fördern, um Köln als kreative und in jeder Hinsicht kulturell und wirtschaftlich interessante Stadt voran zu bringen".

Scho-Antwerpes wiedergewählt


Elfi Scho-Antwerpes (SPD) (Bild: Schwusos)

Neben Wolter wählte der Rat auch Elfi Scho-Antwerpes (SPD) erneut zur Bürgermeisterin. Die 61-Jährige hat dieses Amt bereits seit 2004 inne und gilt als sozialdemokratisches Aushängeschild für LGBT-Rechte. So hatte sie sich insbesondere dafür engagiert, dass die Gay Games 2010 nach Köln vergeben worden sind. Sie ist wie Wolter Mitglied der Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender und außerdem im Vorstand der Kölner Aids-Hilfe. Für ihren Einsatz wurde sie 2012 mit dem Tolerantia-Preis ausgezeichnet (queer.de berichtete).

Neben Wolter und Scho-Antwerpes wurde auch der 65-jährige CDU-Politiker Hans-Werner Bartsch (CDU) zum Bürgermeister gewählt. Den Kandidaten für den vierten Stellvertreterposten wird die SPD voraussichtlich im Laufe des Mittwochs bekannt geben. (dk)



#1 Torsten_Ilg
  • 25.06.2014, 16:00h
  • Herzlichen Glückwunsch Herr Wolter aus der Bezirksvertretung Köln-Rodenkirchen. Auf gute Zusammenarbeit über die Fraktionsgrenzen hinweg.
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#2 Marius4711Anonym
  • 25.06.2014, 16:07h
  • Vielleicht sollte man erwähnen, dass das Amt des Bürgermeisters in einer Großstadt wie Köln lediglich eine geringe Repräsentanz mit sich bringt und von mehreren Menschen bekleidet wird, damit (fast) jede Fraktion etwas zum Posen hat. Die Verwaltung leitet der Oberbürgermeister. Die Bürgermeister sind nichtmals Stellvertreter des Oberbürgermeisters in diesem Sinne. Für die Visitenkarte ist das natürlich zierend.

    Wir werden ja sehen, was Herr Wolter am Ende seiner Amtszeit so alles für die Menschen in Köln getan hat.

    Und zu der SPD-Scho: Was ich gar nicht leiden kann, sind vermeintliche PFLAGs, die eine Bevölkerungsgruppe brauchen, um die sie sich "kümmern" dürfen. Vom Gutmenschentum haben Schwule und Lesben die Nase voll.
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#3 Marius4711Anonym
#4 GerhardAnonym
#5 martin stAnonym
#7 Miguel53deProfil
  • 26.06.2014, 02:55hOttawa
  • Antwort auf #1 von Torsten_Ilg
  • Das wollen wir doch nicht hoffen, dass die SPD zu einer guten Zusammenarbeit mit Ihrer Partei bereit ist. Das Geschwafel und damit der weitere Versuch einer kostenlosen Parteiwerbung hier, war wohl nicht zu vermeiden, was? Das geht hoffentlich los in die richtige Richtung: nach hinten!
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#8 Fred i BkkAnonym
  • 26.06.2014, 04:22h
  • Antwort auf #5 von martin st
  • ...Dummchen, der Mann ist 49 Jahre alt, seine Zaehne auch,denk mal was die schon geleistet haben ...

    Meine Zaehne schlafen inzwischen von mir getrennt im Wasserglas ....

    mein Partner natuerlich nicht ....
    weder "getrennt " und schon garnicht im Wasserglas..
    das haben wir die letzten 37 Jahre so gehalten ...

    Gruss aus dem Reisfeld
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#9 martin stAnonym
#10 Torsten_Ilg
  • 26.06.2014, 08:59h
  • Antwort auf #7 von Miguel53de
  • Also in der Bezirksvertretung habe ich bislang noch keine Anfeindungen erlebt. Weder von der SPD, noch von den GRÜNEN, noch von dem Vertreter der Linken. Mag sein dass das vielleicht noch etwas naiv gedacht ist, aber ich gehe offen und fair in den Ring. Es geht um konstruktive Arbeit im Sinne der Bürger vor Ort. Die Euro-Krise lösen wir nicht in Köln, das ist jedem Kommunalpolitiker klar.
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