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Im Thüringer Landtag gibt es keine Mehrheit für LGBT-Rechte (Bild: Wiki Commons / TomKidd / CC-BY-SA-2.0)

CDU, SPD und FDP wollen den Schülern des Freistaates das Thema Homosexualität nicht zumuten.
Homo- und Transsexualität wird an Schulen im Freistaat Thüringen weiterhin kein fächerübergreifendes Thema sein. Die Grünen scheiterten am Freitag im Landtag in zweiter Lesung mit ihrem Antrag, "sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Thüringer Bildungswesen" zu verankern. Der entsprechende Entwurf wurde sowohl von den Regierungsparteien CDU und SPD als auch von der oppositionellen FDP abgelehnt.

Der Antrag sah unter anderem Beratungsmöglichkeiten für Schüler, Eltern und Lehrer zum Thema vor. Auch Beschwerdestellen sollten eingerichtet und die Lehrerfortbildung verbessert werden. Zudem war ein Landesprogramm gegen Homophobie vorgesehen.

Die grüne Bildungspolitikerin Astrid Rothe-Beinlich nannte es "verwunderlich", dass die Regierungsfraktionen "mit fadenscheinigen Argumenten" den Vorschlag abgelehnt habe. "Die schriftliche Anhörung des Bildungsausschusses hat dagegen sehr deutlich vor Augen geführt, dass in Thüringen massiver Handlungsbedarf besteht, da Anfeindungen von Lesben, Schwulen, Bi-, Trans- und Intersexuellen im Schulalltag noch immer traurige Realität sind", sagte Rothe-Beinlich.

Weiter Aufregung in Baden-Württemberg

Ein ähnlicher Vorschlag sorgt gegenwärtig für Aufregung in Baden-Württemberg: Dort gibt es Widerstand gegen einen Bildungsplan, der vorsieht, "sexuelle Vielfalt" fächerübergreifend im Unterricht zu behandeln. Für Samstag haben christliche Fundamentalisten in Stuttgart bereits die vierte Demonstration angekündigt (queer.de berichtete). Auch die Oppositionsparteien CDU und FDP wollen verhindern, dass der Plan umgesetzt wird. FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke hatte sogar argumentiert, dass Homosexuelle generell "nicht gleichwertig" seien (queer.de berichtete).

Die Gegner der Gleichbehandlung im Südwesten feierten bereits einen ersten Erfolg, nachdem die Landesregierung im April angekündigt hatte, den Bildungsplan um ein Jahr auf die Zeit nach der Landtagswahl 2016 zu verschieben (queer.de berichtete). Kultusminister Andreas Stoch (SPD) erklärte damals jedoch, die Proteste hätten mit der Verschiebung nichts zu tun – es sei lediglich notwendig, weitere Praxistests durchzuführen. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 27.06.2014, 16:22h
  • Es ist Wahlkampf und da will ja keine Partei einen Fehler machen und die Wähler vergraulen. Jedoch macht man mit einer solchen Entscheidung das genaue Gegenteil!
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#2 GerritAnonym
  • 27.06.2014, 16:27h

  • Und auch hier sieht man wieder mal das wahre Gesicht von SPD und FDP.

    Die sind genau so homophob wie die CDU-CSU. Nur dass sie uns auch noch für dumm verkaufen wollen und so tun als seien sie homofreundlich.

    Die verarschen uns um unsere Stimmen zu bekommen und machen dann das genaue Gegenteil. Nicht nur ein oder zwei mal, sondern mit System, immer und immer wieder.
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#3 Simon HAnonym
  • 27.06.2014, 16:31h

  • Da sollen also die Schüler weiterhin dumm gehalten werden, damit das Mobbing weiter geht und die Selbstmordrate unter GLBTI-Jugendlichen weiterhin 5x so hoch ist wie bei Heteros.

    Pfui CDU.
    Pfui SPD.
    Pfui FDP.
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#4 TimonAnonym
  • 27.06.2014, 16:35h

  • CDU, SPD und FDP sollten sich was schämen. Aber dafür bräuchten die Anstand.

    Und genauso schlimm sind diejenigen, die die wählen und denen damit erst die Macht für so eine menschenverachtende, zynische und verlogene Politik geben.

    Wie können die sich morgens noch im Spiegel sehen ohne kotzen zu müssen?!
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#5 PetterAnonym
  • 27.06.2014, 16:38h

  • Ist doch klar...

    Alle Despoten müssen ihr Volk dumm halten, um es besser lenken zu können.
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#6 AlexAnonym
  • 27.06.2014, 16:44h

  • Damit sind die für alle Konsequenzen dieser Entscheidung mit verantwortlich.

    Die haben Blut an ihren Händen. Das werden die nie mehr abwaschen können.
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#8 timpa354Ehemaliges Profil
  • 27.06.2014, 17:29h
  • Ach, die Einheitspartei CDU/CSU, SPD und FDP hat beschlossen im Mittelalter steckenzubleiben. Kein Wunder das der Osten belächelt wird.Neben Baden Württemberg natürlich.
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#9 HugoAnonym
#10 FennekAnonym
  • 27.06.2014, 17:55h
  • Wie lange wollen wir uns sowas noch bieten lassen?

    Es wird Zeit, dass Deutschland endlich aus diesem Schwarz-Rot-Gelb-Braunen Klammergriff befreit wird...
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