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Der Hamburger Sportbund steht nun sowohl für sportliche wie sexuelle Vielfalt (Bild: Startschuss SLSV Hamburg e.V.)

Der Hamburger Sportbund (HSB) hat in seine Satzung ausdrücklich das Engagement gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Identität aufgenommen.

Die Mitgliederversammlung beschloss am Samstag eine Änderung des § 3 Abs. (4). Hieß es dort bisher "Der HSB […] tritt rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen entschieden entgegen", wurde der Passus um einen entsprechenden Einschub ergänzt.

Der schwul-lesbische Sportverein Startschuss SLSV Hamburg e.V begrüßte den Beschluss in einer Pressemitteilung als "positives Signal und hilfreich auf dem Weg zur Norrmalität". Die Entscheidung, auch in der Satzung ein Zeichen gegen Homo- und Transphobie zu setzen, sei ein "Schritt hin zu einem offeneren Klima", erklärte der 1. Vorsitzende Björn F. Augsten: "Die Vereine sind damit aufgefordert zu prüfen, was sie dazu beitragen können."

Der HSB ist als Dachverband der Hamburger Sportvereine und -verbände mit nach eigenen Angaben 574.665 Mitgliedschaften in 802 Vereinen sowie 54 Fachverbänden die größte Personenvereinigung der Hansestadt. (cw/pm)