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  • 30.06.2014           5      Teilen:   |

Schwuler CNN-Journalist

Richard Quest ist froh über sein Coming-out


Richard Quest präsentiert seine Sendung von Montag bis Freitag um 22.00 Uhr auf CNN International


Als Klemmschwester hat man es schwerer, erklärt der Journalist in seiner täglichen Nachrichtensendung.

CNN-Wirtschaftsjournalist Richard Quest glaubt, dass er durch sein Coming-out besser arbeitet. Am Donnerstag erklärte er in seiner weltweit ausgestrahlten Sendung "Quest Means Business", dass sein Coming-out eine Last von ihm genommen hätte.

In der Sendung beschäftigte er sich mit den Herausforderungen für offen homosexuelle Wirtschaftsbosse – und fügte diese persönlichen Worte an:

Als ich noch nicht offen mit meiner Sexualität umgegangen bin, habe ich viel Zeit damit verbracht, mir Sorgen zu machen. […] Ich habe mich gesorgt, was meine Familie, meine Freunde und meine Kollegen denken würden – und natürlich, was Sie [als Zuschauer] denken. Würde die Tatsache, dass ich schwul bin, meine Glaubwürdigkeit als Wirtschaftsjournalist beeinflussen? Würden Sie meine Sendung mit anderen Augen sehen?

So zu denken, braucht viel Kraft. Das hemmt die Produktivität und es ist sehr anstrengend! Ich weiß, dass jeder seinen eigenen Weg geht und selbst entscheiden muss, wenn die Zeit reif für sein Coming-out ist. Ich weiß, dass in meinem Fall meine schlimmsten Befürchtungen nie eingetreten sind. Ich weiß nur, dass ich besser arbeite, seitdem ich ehrlich darüber bin, wer ich bin.



Der Brite Quest, ein ehemaliger BBC-Journalist, arbeitet seit 2001 für CNN. 2006 sprach er erstmals offen über seine Homosexualität, als er ein Job-Angebot des englischsprachigen arabischen Fernsehsenders Al Jazeera ablehnte – mit der Begründung, dass er "als Schwuler und Jude" wohl beim amerikanischen Fernsehen besser aufgehoben sei.

Für das internationale Programm von CNN ist Quest praktisch täglich auf Sendung. Der Sender hielt sogar an ihm fest, als er 2008 wegen Drogenkonsums in New York verhaftet wurde (queer.de berichtete). Seit 2009 moderiert er die werktäglich Sendung "Quest Means Business", die derzeit montags bis freitags um 22.00 Uhr deutscher Zeit auf CNN ausgestrahlt wird. (dk)

Hier ein Trailer zu "Quest Means Business":

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Tags: richard quest, cnn, coming-out
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Reaktionen zu "Richard Quest ist froh über sein Coming-out"


 5 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
30.06.2014
12:47:53


(+4, 4 Votes)

Von Robin


Das hört man immer wieder.

Jeder, der sich outet, ist danach froh, sich nicht mehr selbst verleugnen und verstecken zu müssen.

Diese ewige Selbstverleugnung, die Angst, doch "aufzufliegen", etc. lässt die Psyche nicht unbeeindruckt.

Das Outing ist dann befreiend und danach merkt man erst, was man alles verpasst hat und sich selbst angetan hat und bereut, diesen Schritt nicht schon viel eher gegangen zu sein.


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#2
30.06.2014
13:10:35
Via Handy


(+4, 4 Votes)

Von Petter
Antwort zu Kommentar #1 von Robin


Da kann ich mich nur anschließen:
erst nach dem Outing weiß man, was man sich selbst angetan hat. Danach bereut man jeden einzelnen Tag dieses Versteckspiels.

Es ist auch niemals zu spät, zu sich selbst zu stehen...


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#3
30.06.2014
15:00:41


(-4, 4 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Eine weitere Schrankschwester hat den Sprung ins richtige Leben geschafft! Glückwunsch an Richard Quest zum Coming-Out!


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#4
30.06.2014
15:48:45


(+1, 3 Votes)

Von 2014


2006 sprach er erstmals offen über seine Homosexualität


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#5
30.06.2014
17:23:30


(+2, 4 Votes)

Von ehemaligem User LangsamLangsam


Der Mann ist echt gut. War immer begeistert von seiner Moderation. Dem nimmt man alles ab. Er ist ein bißchen fürs Grobe. Schaue Ihn immer im Ausland. Dort wo es nur den Schnarchsender "Deutsche Welle" gibt.


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